September 2005

Donnerstag, 1. September 2005

Versandhaus ade

Früher habe ich gern in Versandhauskatalogen geblättert und auch öfters etwas bestellt. Jedoch war schon in den letzten Jahren immer weniger für meinen Geschmack dabei und als ich jetzt zwei aktuelle Kataloge durchforstete, fand ich nichts. Absolut nichts, was mir auf Anhieb gefiel. Nicht ein einziger schöner Pulli, nicht ein einziges hübsches Shirt. Ich werde mich also von diesem Einkaufsweg verabschieden müssen. Dabei war es immer so bequem, zu Hause auszuwählen und liefern zu lassen. Ich fahre nämlich nicht besonders gern in die Stadt zu Einkaufen, das ist mir immer zu viel Aufwand. Weil ich aber jetzt etwas ganz Bestimmtes suchte, fuhr ich gestern in die „kleine Einkaufsstadt“, das Leine-Center in Laatzen. Und siehe da: Trotz der begrenzten Auswahl an Läden wurde ich auf Anhieb fündig. Neben der gesuchten und gefundenen schwarzen Sweatjacke für 30 Euro nahm ich noch zwei Tops zum halben Preis und ein T-Shirt für Jörg mit, das nur noch 5 Euro kostete. Da kann man doch wirklich nicht meckern!

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Montag, 5. September 2005

Offline

Das Wetter ist momentan viel zu schön, um sich länger als nötig am Computer aufzuhalten. Obwohl, ich könnte ja mit dem Notebook auf der Terrasse sitzen … Ich müsste dringend eine längere E-Mail schreiben oder vielmehr beenden. Dann noch zwei, drei kurze … Aber irgendwie kriege ich nichts zustande.
Am Dienstag hatten wir Besuch zum Grillen, am Freitag ebenso. Der Freitag hat mir im Vorfeld einiges Kopfzerbrechen bereitet, denn es war nicht so klar, ob das Wetter zum Draußensitzen einladen würde. Ich habe also beim Einkauf vorgesorgt und hätte im Falle von Kälte und Regen auch eine Pizza zubereiten können. Aber es war wunderbar, zwar bewölkt, aber warm genug, um lange draußen zu bleiben.
Am Samstag war zunächst die obligatorische Hausreinigung und Wäschewaschen dran. Danach habe ich mich mit Harry Potter auf die Terrasse verzogen. Abends ging’s dann per Fahrrad mit einem befreundeten Paar zum Weinfest bei der Freiwilligen Feuerwehr im Nachbarort. Es war kein idyllisches Fest, dafür bietet ein Feuerwehrgerätehaus nicht den richtigen Rahmen, aber lustig war es trotzdem. Ich verirrte mich auch noch auf die falsche Toilette, die gar keine öffentliche war. Haben mich vielleicht deshalb alle Leute so angestarrt, als ich an den Tischen und Bänken vorbeilief?
Gestern war ich absolut faul, hatte nicht einmal Lust, im Garten etwas zu machen. Das Kräuterbeet müsste dringend „entrümpelt“ werden, aber ich habe mir lieber wieder mein Buch geschnappt, die Beine hochgelegt und den Tag genossen.
Im Laufe der Woche werden wir voraussichtlich wieder einmal bei unseren Freuden grillen und ich überlege gerade, ein paar Beilagen selbst zu machen. Die beiden hatte die letzten Male eine gemischte Platte griechischer Spezialitäten von Anna mitgebracht, die sehr lecker sind, aber ein wenig Abwechslung könnte ja auch nicht schaden. Ich stelle mir gerade gegrillte und marinierte Paprika, Schalotten in Balsamico und Champignons in Sherry vor. Hmm, ich glaube, ich werde heute noch einen Abstecher in den Supermarkt machen und ein paar Zutaten besorgen.

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Mittwoch, 7. September 2005

Übergrillt

Im Sommer kommen bei vielen Männern wieder die Urinstinkte zutage und sie wollen vor allem eins: am offenen Feuer Essen zubereiten.
Wie oft musste ich mir an den kalten und regnerischen Tagen dieses Sommers anhören, wie gern der Mann des Hauses doch vor demselben auf der Terrasse gegrillt hätte. Als sich dann der Spätsommer von seiner allerbesten Seite zeigt, mussten selbstverständlich alle Gelegenheiten genutzt werden. Ob nur zu zweit, mit Gästen oder bei Freunden eingeladen – es wurde gegrillt. Eingelegte Schweinesteaks, Hähnchen in Marinade, Jungbullenrind, Würstchen der unterschiedlichsten Arten, Hackfleisch- oder Garnelenspieße, begleitet von Baguette, Ciabatta, Fladenbrot, verschiedensten Soßen und selbstgemachten Chutneys, hin und wieder auch ein Teller griechischer Vorspeisen oder Antipasti, gelegentlich ein Nudel- oder Kartoffelsalat …
All das war immer sehr lecker, aber nun hat selbst der Grillmeister erst einmal genug davon. In der nächsten Zeit kommt zur Abwechslung etwas anderes auf den Tisch! Ich versuche gerade, mich daran zu erinnern, was man denn in der Küche so alles zubereiten kann …

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Donnerstag, 8. September 2005

Merkwürdige Kringel

Als ich vor einiger Zeit anfing, mein erstes Französisch-Schulbuch zu bearbeiten, wunderte ich mich über merkwürdige Kringel, die vor einigen Satzzeichen automatisch von Word eingefügt wurden. Dieser kleine, hochgestellte Kreis befindet sich oben links auf der Tastatur und man kennt ihn auch als Grad-Zeichen.
Aber warum fügte Word dieses Zeichen ständig ein? Ich machte mich auf die Suche im Internet und kam schließlich dahinter: Im Französischen wird vor den zweiteiligen Satzzeichen (Fragezeichen, Ausrufezeichen, Doppelpunkt, Semikolon) und vor den Anführungszeichen ein Leerzeichen gesetzt. Damit dort kein ungewollter Zeilenumbruch entsteht, verwendet man ein geschütztes Leerzeichen, das sich eben in Word als besagter Kreis darstellt.
Davon hatte ich vorher noch nie etwas gehört und mir war die Verwendung von Leerzeichen auch noch nicht in französischsprachigen Bücher oder Zeitschriften aufgefallen. Das Schulbuch hält sich jedenfalls nicht an diese typografische Vorschrift.

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Sonntag, 11. September 2005

Rosige Zeiten

Ein wenig ausprobiert, auf die Schnelle mal fotografiert, und trotzdem kommen schon einigermaßen gute Ergebnisse dabei heraus:


Den Hintergrund darf man nicht so genau anschauen, da sieht man, dass ich bei der rosafarbenen Rose (schlecht) retuschiert habe und es sind auch die Falten vom Kissen zu sehen. Ja, ganz recht, da ich keine schwarze Pappe oder Ähnliches zur Hand hatte, habe ich einfach ein großes, dunkelblaues Kissen genommen. Ich weiß, es ist noch längst nicht perfekt, aber zumindest weiß ich jetzt, wie man solche Fotos überhaupt machen kann. Die nächsten werden bestimmt besser werden.

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Montag, 12. September 2005

Gefährliches Pflaster

Schon vor ungefähr zwei Wochen kreiste nachts zwischen drei und vier Uhr ein Hubschrauber über Hemmingen, auf der Suche nach Einbrechern, die im Gewerbegebiet des Ortsteils Arnum Kabeltrommeln gestohlen hatten. Obwohl es sehr laut war, habe ich dies glatt verschlafen.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag jedoch saßen wir um halb zwei noch vor dem Fernseher, als wieder ein Suchhubschrauber seine Runden drehte. Wir gingen zwar auch mal raus zum Schauen, aber mir war dann so unheimlich, dass ich zeitweise sogar die Terrassentür schloss. Nicht auszudenken, wenn ein Verbrecher auf der Flucht über die Terrasse in unser Wohnzimmer eindringen würde. Bestimmt eine halbe Stunde war der Hubschrauber unterwegs, ob erfolgreich oder nicht, ließ sich nicht beurteilen.
Gerade eben las ich in der Zeitung, was die Ursache des Einsatzes war: Betrunkener erschießt Soldaten. Weiterlesen: HAZ am 12.09.2005 und HAZ am 13.09.2005

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Dienstag, 13. September 2005

Eine kleine Geschichte

Fünf Minuten oder Grande Beziehung
Sandra fegte wie wild durch die Wohnung – sie putzte. Schmutzig und unaufgeräumt war es bei ihr bestimmt nicht, aber heute sollte alles perfekt sein. Außerdem lenkte sie das Putzen vom Herumsitzen und Warten ab.
In ungefähr einer Stunde würde Jan eintreffen. Sie war ungeduldig, gespannt und neugierig. Natürlich auch aufgeregt. Wieder einmal ein Blind Date, obwohl sie sich nach ihrem Erlebnis mit Meinhard nie wieder auf so etwas einlassen wollte. Aber sie war trotz der guten Vorsätze schwach geworden. Jan hatte sowohl Online als auch am Telefon einen sehr sympathischen Eindruck auf sie gemacht. Sandra war sich sicher, dass es auf keinen Fall so ein Reinfall wie bei Meinhard werden könnte. Sie hatte diesmal sehr genau aufgepasst, was er geschrieben und erzählt hatte. Da waren schon einige gemeinsame Interessen und Vorlieben herausgekommen. Leider nur hatte er kein Foto, das er ihr schicken konnte. Sie wusste nur, dass er groß, blond und blauäugig war. Wieder einmal nicht der dunkelhaarige und braunäugige Traumprinz. Aber auf diese Äußerlichkeiten – oder vielmehr Online-Kurzbeschreibungen – konnte man sich sowieso nicht verlassen; das wusste Sandra spätestens seit ihrer Begegnung mit Meinhard.
Sie schaute auf die Uhr – es war kurz nach fünf, noch etwa eine halbe Stunde bis zu seinem Eintreffen. Sie eilte ins Schlafzimmer, um sich umzuziehen. Sie hatte sich dafür entschieden, etwas Bequemes anzuziehen. Hellblaue Jeans und eines ihrer Lieblings-T-Shirts in zartem lindgrün. Das passte gut zu ihren kastanienbraunen Haaren und ihren grünen Augen. Nun schnell noch ins Badezimmer, noch einmal die langen Haare bürsten und etwas Eau de Toilette von ihrem Lieblingsduft aufsprühen! Jetzt war sie fertig und lief ungeduldig in der Wohnung umher, immer wieder aus dem Fenster auf die Straße spähend, ob dort ein blaues Auto auftauchte.
Sie kam gerade aus der Küche, wo sie noch einen Blick in den Kühlschrank geworfen hatte, da sah sie ein Auto um die Ecke biegen und auf den Parkplatz gegenüber fahren. Ihr Herz klopfte – das musste er sein! Ungeduldig und zugleich voller Angst schaute sie hinunter. Wenn er ausstieg, würde sie den entscheidenden ersten Eindruck bekommen und wissen, ob es vielleicht nur ein nettes Wochenende werden könnte oder ob alle Möglichkeiten offen waren. Für Sandra schien es eine Ewigkeit zu dauern, bis sich die Tür öffnete und er ausstieg. Sie schaute gespannt hinunter – und atmete dann auf. Nein, das ist kein zweiter Meinhard, dachte sie lächelnd.

Sandra, Jan und Meinhard gibt es im wahren Leben nicht, aber vor genau acht Jahren ereignete sich etwas, das Teil dieser Geschichte ist. Und ich weiß sehr gut, was Sandra in diesem Moment fühlte.

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Donnerstag, 15. September 2005

Vorsicht, Eichhörnchen kreuzen!

Ich freue mich jedesmal, wenn ich ein Eichhörnchen sehe, und da ich zum Glück direkt an Hannovers Stadtwald, der Eilenriede, arbeite, sind sie dort häufig zu sehen.
Immer wieder kommt es vor, dass ich aus dem Haus gehe, in dem sich unsere Büros befinden und auf ein Hörnchen treffe. Da sitzt es gerade einmal zwei Meter von mir entfernt in der Hecke und ich habe natürlich keine Kamera dabei. Aber auch mit Kamera ist es nicht einfacher, denn die Hörnchen flitzen schnell einen Baum hinauf, wenn sie einen Menschen entdecken. Hier habe ich gerade noch eines erwischt, aber es war recht weit entfernt:

Vor einer Woche war ich mit dem Auto auf dem Weg nach Hause und schon an der ersten Kreuzung nach dem Schulgelände musste ich ein wenig abbremsen – ein Eichhörnchen mit einer großen Eichel im Maul überquerte die Straße.
Heute musste ich an dieser Kreuzung sogar anhalten. Wieder kam ein Eichhörnchen von links, wieder mit einer großen Eichel zwischen den Zähnen, blieb aber mitten auf der Straße sitzen, so dass ich tatsächlich stehen bleiben musste, um es unbeschadet überqueren zu lassen.
Ich frage mich, ob es wohl dasselbe Hörnchen war wie eine Woche zuvor – wer weiß, vielleicht geht es jeden Tag zwischen 16 Uhr und 16:30 Uhr im Wald „einkaufen“?

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Mittwoch, 21. September 2005

Ungeduld

Wie lange muss man eigentlich auf eine Warensendung warten, die per Post verschickt wurde? Das Päckchen ging am letzten Mittwoch raus und noch immer ist es nicht angekommen. Da war ich noch guten Mutes und der festen Überzeugung, am nächsten oder spätestens übernächsten Tag würde die Lieferung eintreffen. Doch schon bei der letzten Buchbestellung musste ich eine Woche warten und das war ich von meinen Amazon-Bestellungen überhaupt nicht gewohnt. Ich frage mich mittlerweile, ob Bücher- und Warensendungen bei der Post erst mal eine Woche rumliegen, weil sie ja nicht so dringend sind. Mittlerweile bin ich aber schon der Meinung, dass das Päckchen mal langsam eintrudeln könnte, sonst hätte ich es mir auch zu Fuß abholen können.

Nachtrag 22.09., 13:40 Uhr:
Man muss wohl zu der normalen Laufzeit einer Postsendung eine Woche addieren. Gerade machte mein Mobiltelefon „brrring, brrring“ und ich erhielt die erfreuliche Nachricht, dass mein Päckchen im Automaten auf mich warte. Dabei hatte ich es beinahe schon abgeschrieben …

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Samstag, 24. September 2005

Hartnäckig

„Deshalb distanziere ich mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten …“
Der Aberglaube, sich mit diesem berühmt-berüchtigten Sätzen aller Verantwortung zu entziehen, hält sich hartnäckig im weltweiten Netz. Schon im Juli 2003 hatte ich etwas in meinem Tagebuch darüber geschrieben, war damals erst auf die Hintergründe und die Bedeutung aufmerksam geworden. Vor ein paar Tagen erschien wieder einmal ein Artikel über das „Märchen vom Disclaimer“ im Spiegel Online.

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Harry Potter, Band 6

Gestern habe ich „Harry Potter and the Half-Blood Prince“ zu Ende gelesen. Ja, ich habe recht lange dafür gebraucht, hatte ich das Buch doch pünktlich zum Erscheinungstermin geordert. Aber ich bin keine Zwischendurch-Leserin, ich nehme kein Buch in die Hand, wenn ich voraussichtlich nur zehn Minuten darin lesen kann. Ich brauche schon das „Jetzt-ist-Lesezeit-Gefühl“.

Das Ende des Buches hat mich doch ein wenig mitgenommen. Alles in allem hatte es weniger von der locker-leichten Atmosphäre der ersten Bände, auch wenn es dort schon dunkle Gestalten und gefährliche Abenteuer gab. Ich hoffe, dass die jungen Harry-Potter-Fans mit den Büchern älter geworden sind, denn diese Lektüre würde ich zehn- oder elfjährigen Kinder nicht in die Hand geben.

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Sonntag, 25. September 2005

Sommerlicher Herbst

Was für ein Wetter zum Beginn dieses Herbstes! Das entschädigt auf jeden Fall für den kühlen und regnerischen Sommer. Heute war es wieder so warm, dass man schon bei leichten Gartenarbeiten ins Schwitzen kam. Ich hatte nicht Spezielles geplant, aber nachdem die Männer (Jörg und Freund Hartmut) gemeinsam unsere Holzterrasse streichen wollten, habe ich mich auch in die Gartenklamotten geworfen. Zuerst war das Reinigen der Terrasse an der Reihe.
Dazu mussten alle Kübelpflanzen und die Terrassenmöbel auf den Rasen wandern.

Mit dem „Wasserbesen“ plus Reinigungstablette ließen sich auch die Fettspritzer vom Grillen entfernen.
Ich habe währenddessen einen möglichen zukünftigen Baum, der wild aufgegangen war, ausgegraben und in einen Kübel gepflanzt. Nach ein paar Kleinarbeiten habe ich erst einmal eine Dusche genossen und dann um die hundert MP3s auf CD gebrannt. Schließlich habe ich es sogar hingekriegt, dass unser DVD-Player diese in Zufallsprinzip abspielt. Etwas Glückssache war das, denn in der Bedienungsanleitung war natürlich die Taste, mit der man den Abspielmodus auswählen kann, überhaupt nicht erwähnt. Aber im Notfall drückt Frau eben mal alle Tasten, die in Frage kommen könnten …
Als die Musik dann endlich in der gewünschten Art und Weise aus der Anlage schallte, habe ich meinen Einkaufszettel für die nächste Woche geschrieben. Meine Eltern kommen nämlich von Donnerstag bis Montag zu Besuch und obwohl man da eigentlich nichts groß machen muss, plane ich trotzdem gern vor. Schließlich kann ich mich nicht abends – wie es unter uns beiden so häufig vorkommt – hinstellen und lange überlegen, was ich denn zu Essen mache. Nun ist im Kopf alles fertig und wenn die Einkäufe erledigt sind, ist auch der Rest beinahe erledigt. Bleibt nur zu hoffen, dass das Wetter weiterhin so gut oder zumindest trocken bleiben wird.

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Dienstag, 27. September 2005

Ich bin …


hermione
Welche Harry-Potter Figur bist du?

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Mittwoch, 28. September 2005

Der Fluch der Schnecke

Oftmals hört man Klagen oder liest Zeitungsberichte über die Raserei und das aggressive Verhalten auf unseren Straßen. Davon bemerke ich in letzter Zeit überhaupt nichts, denn auf mir lastet offensichtlich der Fluch der Schnecke: Ständig stellen sich mir kriechende und den Verkehr behindernde Fahrerinnen und Fahrer in den Weg.

  • Warum muss auf dem Schnellweg gerade das Auto vor mir versuchen, mit einer Geschwindigkeit von 80 km/h ein anderes Gefährt mit 79,5 km/h zu überholen?
  • Warum bremst mein Vordermann beim Erreichen einer Kreuzung mit grüner Ampel, huscht dann gerade noch selbst bei Gelb darüber und lässt mich vor dem roten Licht stehen?
  • Warum gibt es Fahrer, die zuerst bremsen, dann abbiegen und erst danach blinken?
  • Warum muss ausgerechnet ich auf einem Parkplatz hinter einem Auto her fahren, das sich noch langsamer als ein Fußgänger bewegt?
  • Warum bremst der Fahrer vor mir am Ortsausgang, um einen Radfahrer an einem nicht vorhandenen Überweg vorbeizulassen, wo ich doch gerade auf Beschleunigen eingestellt war?
  • Warum fährt der Rechtsabbieger vor mir bei Grün los und bremst dann ab, um sich zu vergewissern, dass von links kein Auto kommt?
  • Warum rasen so viele Leute auf gerader Strecke, wären beim Abbiegen allerdings schneller, wenn sie ihr Auto tragen würden?
  • Warum quält einer vor mir sein Auto mühevoll im Schneckentempo um die Kurve, kriecht dann ein paar Meter weiter und entschließt sich nach dem Stehenbleiben auf offener Strecke doch mal rechts zu blinken?

Ich hoffe, der Schneckenfluch wird nicht bis in alle Ewigkeiten andauern, damit ich irgendwann wieder zügig und flott meine Wege fahren kann!

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