März 2005

Donnerstag, 3. März 2005

Das Brett …

… vor meinem Kopf war heute Abend sehr massiv und hart. Ich wollte vorhin mal kurz wieder an meinen Rezeptseiten weiterbasteln, doch keines der Webs ließ sich in Frontpage öffnen. In der Titelleiste wurde zwar der Pfad angezeigt, aber sonst passierte nichts. Auch nach wiederholten Versuchen nicht. Ich hatte früher schon ein- oder zweimal ein ähnliches Problem gehabt, aber spätestens nach einem Neustart war es behoben. Dieses Mal nicht. Ein wenig entnervt schaltete ich den PC ganz aus und guckte mir erst einmal Tim Mälzers Kochsendung an. Danach ein unverändertes Bild. Ich surfte schon nebenbei im Internet nach einer Lösung. Dann plötzlich dämmerte es mir: Ich hatte nach der Neuinstallation noch nicht alles so eingerichtet wie es vorher war! Ein Klick in das Menü „Ansicht“ auf „Ordnerliste“ und alles wurde dort wie gewünscht angezeigt. Oh wei, es hatte also vorher auch alles funktioniert, nur sah ich einen leeres Fenster vor mir und dachte deshalb… An manchen Tagen sollte ich vielleicht lieber nicht denken.

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Dienstag, 8. März 2005

Steuer ist teuer

Heute bekam ich Post vom Finanzamt. Noch bevor ich den Brief öffnete, wusste ich schon, was ich darin finden würde: den Bescheid über die Kfz-Steuer. Nichts Erfreuliches in den letzten Jahren, denn mein Auto wird auf seine alten Tage immer teurer, jedenfalls was die Steuern anbelangt. Zu DM-Zeiten zahlte ich zuletzt 270 DM jährlich, in den letzten beiden Jahren waren es schon stolze 216 Euro und nun soll ich demnächst 326 Euro zahlen! Ja, ja, wieso fährt man auch ein 13 Jahre altes Kadett Cabrio mit 115 PS? Es war halt mal schön und längst nicht so teuer. Natürlich würde ich mir gern spontan morgen ein neues Auto kaufen, nur damit ich nicht diese Unmengen an Steuern zahlen muss, allerdings hat sich noch niemand gemeldet, der mir das Geld dafür schenken will.

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Fleischskandal

Als vor ein paar Tagen über umgepacktes und damit wieder „frisch“ gemachtes Hackfleisch in zwei Supermärkten der Region Hannover berichtet wurde, hätte ich nie gedacht, dass es sich dabei um Real-Märkte handeln könnte. Falsch gedacht, wie wir seit gestern wissen. Oft genug habe ich auch schon Hackfleisch dort gekauft, und wer weiß, ob nicht auch in „unserem“ Markt Ähnliches praktiziert wurde. Sicher sein kann man sich jedenfalls nicht. Vielleicht sollte ich dann noch froh sein, dass es gestern Abend im Fernsehbericht hieß, das Fleisch sei gesundheitlich trotzdem nicht schädlich, es schmecke nur einfach nicht mehr.
Mein Fazit: Ich habe heute wieder bei Real eingekauft, allerdings nur Getränke und Katzenfutter in Dosen. Etwas anderes stand nicht auf meiner Einkaufsliste. Und wenn ich einen Laden meide, der einmal in die Schlagzeilen kam, kann es mich ganz gewiss bei einem anderen auch treffen.

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Die Jugend und das Alter

Wie die Zeit doch vergeht: Als ich erfuhr, dass meine Nichte Jana in diesem Jahr einen Tanzkurs besuchen wird, dachte ich im ersten Moment: So früh? Im nächsten Augenblick wurde mir klar, dass sie in ein paar Tagen fünfzehn wird und auch ich in diesem Alter den traditionell üblichen Tanzkurs besuchte. Das war vor genau dreißig Jahren.
Wieder einmal ein Anlass, um sich alt zu fühlen? Aber nein, das tue ich nicht. Wenn ich mich gut halte, habe ich vielleicht noch dreißig oder vierzig Jahre vor mir. Und alle, die mit Anfang Vierzig über die beginnenden Alterserscheinungen klagen, sollten sich ein Beispiel an dem Kandidaten nehmen, der gestern 500.000 Euro bei „Wer wird Millionär“ gewann: 73 Jahre alt, studiert Literaturwissenschaften und sagt, er habe noch Pläne, wenn er mit dem Studium fertig sei; er wolle einen Roman schreiben, dazu sei er bisher nie gekommen.
Ich überlege mir jetzt schon mal, was ich als Rentnerin studieren möchte …

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Donnerstag, 10. März 2005

Zeitlos

Schon seit vielen Jahren laufe ich ohne Zeitmesser am Körper herum, sprich: Ich trage keine Armbanduhr. Ich habe noch nie besonders gern eine Uhr ums Handgelenk getragen, weil es mich immer gestört und eingeengt hat. Irgendwann habe ich die Uhr abgelegt und nie mehr getragen. Ich kann mich nicht einmal mehr erinnern, wie meine letzte Armbanduhr aussah und weiß auch nicht, ob sie noch existiert. Nun, ich gebe zu, ganz ohne diese Uhr bin ich früher nicht ausgekommen. Es kam ja doch häufiger vor, dass ich unterwegs war, zu einem Termin oder einer Verabredung pünktlich erscheinen musste oder einfach nicht den Zug verpassen wollte. Dann habe ich die Uhr allerdings immer in einer Tasche gehabt, niemals wieder am Arm. Seit langem nun komme ich auch ohne sie aus. Zu Hause haben wir jede Menge Uhren, in meinem Auto ist eine Uhr, im Büro habe ich die Uhrzeit ständig rechts unten auf dem Monitor, unterwegs kann ich auf öffentliche Uhren oder mein Handy schauen. Wenn all das einmal nicht verfügbar ist, kann ich immer noch sehr gut die Uhrzeit schätzen. Oder es ist mir einfach egal, weil ich Zeit habe.

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Freitag, 11. März 2005

Hackfleisch frisch und preiswert

Heute, am Freitag, war wieder einmal der wöchentliche größere Einkauf dran. Fast immer findet der bei Real statt, denn es gibt nichts Praktischeres als einen Supermarkt direkt auf der Strecke zwischen Arbeitsplatz und Haus zu haben. Dazu kommt noch, dass dieser gerade mal einen halben Kilometer von unserem Haus entfernt liegt, so dass ich mir um die Kühlung von dem Eingekauften wenig Gedanken machen muss.
Jörg meinte gestern noch, dass jetzt das Hackfleisch bei Real besonders günstig und frisch zu bekommen sein müsste. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, danach zu schauen. Aber klar, nach den Schlagzeilen wird bestimmt zweihundertprozentig kontrolliert und kaufen wollen es die meisten Leute auch nicht mehr. Als ich heute Nachmittag dort war, guckte ich also neugierig in die Fleischtheke. Nun, gerade noch fünf Packungen gemischtes Hackfleisch gab es da, aber die sahen sehr frisch aus und … das Kilo zu sagenhaften 99 Cent! Ich kenne da keine Skrupel und habe vier Päckchen in meinen Wagen geladen. Schließlich steht im Keller ein großer weißer Schrank, der das Ganze gut gekühlt bis zum nächsten Chili oder zur Lasagne aufbewahren wird.

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Samstag, 12. März 2005

Nähen, Niederschläge und Sonntagsaussichten

Heute habe ich mich direkt nach dem späten Frühstück an den Tisch gesetzt und genäht. Immerhin hatte ich ein Modell, das sehr geduldig war, beim Anprobieren und Abstecken absolut stillgehalten hat und sich danach auch noch widerstandslos fotografieren ließ. Allerdings kann ich das Ergebnis erst in gut einer Woche präsentieren.
Hier ist nach wie vor nichts vom Frühling in Sicht. Regen, Eisregen und Schneeregen haben sich heute abgewechselt. Gestern bin ich schon nach dem Einkauf im Supermarkt richtig schön nass geworden. Ich wüsste aber auch keine Lösung, wie man die Inhalte des Einkaufswagens ins Auto laden und dabei gleichzeitig trocken bleiben kann. Es sei denn, man hat jemanden dabei, der den Schirm hält. Zum Glück hatte ich dieses Mal keine Lebensmittel in Papierpackungen dabei wie Mehl oder Zucker. Lediglich die Fernsehzeitung musste ich unter die Jacke packen, damit sie nicht durchweicht.

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Montag, 14. März 2005

Es tropft …

… vorne rechts aus meinem Auto, und zwar Öliges. Vermutlich tropft es schon seit einiger Zeit, aber ich habe heute beim Nachhausekommen erst die Flecken auf dem Pflaster entdeckt. Jetzt habe ich auf die Schnelle einen Pappkarton untergeschoben und morgen geht es ab in die Werkstatt. Ein kleiner Check war sowieso für die nächsten Tage geplant und nun muss es eben etwas schneller gehen. Da ich morgen allerdings noch arbeiten muss, werde ich mit Jörgs Auto fahren. Er hat schon seit heute frei und kümmert sich dann um mein alterndes Gefährt.

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Donnerstag, 17. März 2005

Andere Baustelle

Seit gestern habe ich Urlaub und der erste Tag bestand zu einem großen Teil aus einer Shoppingtour. Zwei Baumärkte, Aldi und Real – das ist doch eine gute Mischung!
Viel gekauft haben wir nicht, vor allem wieder mal einen 10-Kilo-Sack Royal Canin-Trockenfutter für die Kätzchen, ein Ölfleckenentfernungsmittel und eben Lebensmittel. Ach ja, zwei Edelrosen auch, die standen doch so unwiderstehlich vor den Toren des Baumarkt-Gartencenters.
Heute war ich zum ersten Mal in diesem Jahr im Garten tätig und wenn ich hier nicht viel zu schreiben habe, dann liegt es daran, dass ich mich dort draußen aufhalte.
Andere Gartenbesitzer, -liebhaber und -interessierte können natürlich gern meine Gartenwege begehen.

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Samstag, 19. März 2005

Repariert

Warum geht eigentlich immer das Internet kaputt, wenn ich alleine zu Hause bin? Gerade hatte ich noch ein Update von AntiVir heruntergeladen und plötzlich ging nichts mehr. Windows XP zeigte mir dann auch noch die besorgniserregende Meldung an, dass keine Konnektivität bestünde. Ach ja. Mhm. Das Gefühl hatte ich auch schon gehabt. Einen „Reparieren“-Button bot es auch an, aber der half nicht weiter. Darüber hinaus gab es nur den Hinweis, ich solle mich an denjenigen wenden, der das Netzwerk verwalte. Ach ja. Also im Zweifelsfalle ich selbst. Diese Mal war ich so schlau und guckte mir das DSL-Modem im Keller an. Alles leuchtete grün. Hm. Trotzdem alle in Frage kommenden Stecker gezogen und wieder eingesteckt. Nix. Jörgs PC eingeschaltet. Auch dort der Hinweis, die LAN-Verbindung sei gestört. Hm. Was nun? Ohne groß zu wissen, ob es helfen könnte, zog ich auch mal die Stecker am Router. Wieder nach oben an meinen PC. Schon aus der Entfernung sah es so aus, als sei das Warnsymbol rechts unten verschwunden. Ich traute der Sache aber nach wie vor noch nicht. Aber siehe da: Alles funktionierte wieder! Also hatte ich doch am Ende noch die Fehlerquelle gefunden.

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Mittwoch, 23. März 2005

Echte Entspannung

In diesem Urlaub sitze ich kaum am PC, das Wetter ist viel zu gut und ich verbringe viel Zeit im Garten. Mehr gibt es in den nächsten Tagen in meinem Gartentagebuch zu lesen.
In diesem Jahr bin ich schon äußerst fleißig gewesen, und wenn demnächst die Birkenpollenflugsaison beginnt, kann ich beruhigt meine Freizeit drinnen am PC oder mit Lesen verbringen, im Garten habe ich dann erst einmal nichts zu tun.

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Freitag, 25. März 2005

Nachtrag zum 12. März

Genäht hatte ich an diesem Tag, und zwar ein schickes goldenes Abendkleid:

Wie man sieht, handelt es sich nur um ein kleines Modell. Meine Nichte Jana wurde am 20. März fünfzehn und sie hat einen Geldzuschuss zum Tanzstundenabschlussballkleid bekommen. Eine Karte fand ich zu langweilig, ein Barbiekleid zu teuer und daher habe ich selbst genäht. Zum Kleid gab es dann noch eine passende goldene Beutelhandtasche, in die ich die Gutscheinrolle gesteckt habe.

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Mittwoch, 30. März 2005

Die dritte Chance

Am Ostersonntag war mir gar nicht so sonntäglich, und so verpasste ich doch glatt die Lindenstraße! Als Jörg mich um zehn vor sieben fragte, ob ich heute nicht die Lindenstraße gucke, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Aber zu spät. Doch kein Grund zum Verzweifeln, denn es gibt genügend Wiederholungen. Gestern Morgen programmierte ich also die erste Wiederholung um 11:30 Uhr beim NDR. Abends schaltete ich ein und wunderte mich zunächst nicht, dass ein Tierfilm zu sehen war. Ich hatte vorsichtshalber ein paar Minuten früher eingestellt. Doch der Film wollte kein Ende nehmen! Da keimte in mir ein Verdacht auf! Ja, ich hatte schon morgens das Gefühl gehabt, irgendetwas würde bestimmt schief gehen. Daher hatte ich also den Sat-Receiver nicht programmiert, sondern eingeschaltet gelassen (ich traue dieser Programmierung nie, weil man am Gerät überhaupt nicht erkennen kann, ob es tatsächlich gespeichert ist). Daran lag es also nicht, auch nicht daran, dass der NDR sein Programm geändert hatte. Ich hatte schlicht und ergreifend vergessen, beim Videorekorder die Uhrzeit umzustellen. Das macht der nämlich nicht automatisch. Gut, also harre ich aus und starte morgen Nacht einen dritten Versuch.

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Alltägliches

Der Urlaub ist vorbei, gestern war der erste Arbeitstag. Im Urlaub war saß ich nicht so oft am PC, jedenfalls nicht so offensichtlich. Die Gartenseiten im Archiv habe ich überarbeitet, veröffentlicht sind sie aber noch nicht. Das mache ich je nach Lust und Laune (und Wetter) am Wochenende. Vor Ostern habe ich schon einiges im Garten getan. Vielleicht ein bisschen zu viel gegraben, denn seit Sonntag habe ich ein Ziehen an der Daumenseite des Handgelenks. Das ist natürlich besonders prima, wenn man viel am PC tippen und vor allem mit der Maus arbeiten muss. Heute Nachmittag konnte ich das gute Gerät mal ein wenig für mich arbeiten lassen. Nachdem ich am Vormittag die letzten Reste eines Mathebuchs bearbeitet hatte, war ich darüber ganz froh. Im ASCII-Text einer Braille-Druckdatei noch Änderungen vornehmen zu müssen, ist immer eine äußerst konzentrationsfordernde Tätigkeit. Deshalb kam es mir ganz gelegen, dass ich für das nächste Buch PDF-Dateien zunächst einmal in Text umwandeln lassen musste. Da war der Rechner ganz schön am rechnen, und nebenbei konnte ich nicht so richtig viel machen. Dann kamen eben ein paar Aufräum- und Ablageaktionen dran.
Heute brennen meine Augen auch wieder leicht, schon vor Ostern hatte ich gelegentlich geringfügige Beschwerden. Ich befürchtete schon, nun auch noch auf andere Pollen außer Birken allergisch zu sein. Doch so richtig ist zum Glück noch nichts zum Ausbruch gekommen. Ich hoffe also noch, dass diese Birkenpollenallergie in diesem Jahr gar nicht in Erscheinung tritt. Schließlich ist sie erst vor fünf oder sechs Jahren aufgetaucht und von mir aus könnte sie genauso plötzlich wieder verschwinden.
Ich bin ja schon ganz froh, dass ich im letzten Herbst und Winter nicht einmal eine einzige klitzekleine Erkältung hatte. Und dann wundert es mich immer wieder, dass Leute, die extrem auf gesunde Lebensweise und Ernährung achten, alle naslang von Erkältungen oder anderen Zipperlein geplagt werden.

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