Februar 2005

Dienstag, 1. Februar 2005

Menschen und Technik

Aus dem wahren Leben: Kollege kommt ins Büro. In der Hand hält er eine Diskette. Geht zum Kollegen gegenüber und sagt: „Du, ich hab hier eine neue Diskette. Ich mattier sie schon mal vor.“ Zwei Kollegen stehen am Abteilungsdrucker und warten auf ihre Ausdrucke. Kollege 1 nimmt ein Blatt Papier aus dem Ausgabefach, stellt fest, dass es sich nicht um seinen Ausdruck handelt und fragt Kollegen 2: „Bist du das?“ Kollege 2 antwortet: „Nein, das ist ein Blatt Papier.“

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Mittwoch, 2. Februar 2005

Löwenmauls Worte zur Werbung

Ikea: Baby

Gestern habe ich zum ersten Mal den neuen Ikea-Fernsehwerbespot gesehen. Er ist nach demselben Motto gestrickt wie die beiden letzten: „Lass bloß keinen herausfinden, dass deine Möbel von Ikea stammen.“
Dieses Mal liegt die frischgebackene Mutter mit Säugling im weißen Bett. Neben dem Bett sitzt eine blonde Dame – die Schwiegermutter, wie sich später herausstellt – und beugt sich mit einem „Dutzi-dutzi-dutzi“ über das Baby. Dann fragt sie die Schwiegertochter, wo denn die Schlafzimmermöbel gekauft wurden. Die versucht, sich mit den Worten: „Ich kann mich gar nicht mehr erinnern“, um eine Antwort zu drücken. In diesem Moment will ihr Ehegatte hilfreich einspringen, doch sie bringt ihn mit dem Ausruf: „Das Kind ist nicht von dir!“ zum Schweigen. Die Schwiegermutter zieht sofort die Hand vom Kind weg, der Schwiegervater guckt überrascht … Und obwohl die Frau gleich darauf behauptet, sie habe nur einen kleinen Scherz gemacht, bleibt ihrem Ehemann bei ihrem drohenden Blick das Lachen im Halse stecken.
Ich musste herzlich lachen und hoffe, die Werbemacher haben noch viele solcher Ideen auf Lager.
Auf der Website von Ikea kann man sich die letzten drei TV-Spots anschauen und auch herunterladen.

Werbefilmchen im Internet
Natürlich ist es auch interessant, sich Werbung von früher anzuschauen:
Werbung von 1950 bis 2001

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Auf den letzten Drücker

Hin und wieder leihe ich DVDs aus. Beim Verleihshop, der ein wirklich umfangreiches Angebot hat. Und er ist genau das richtige für die Ab-und-zu-Ausleiher, denn man braucht kein Abo zu kaufen, sondern leiht nur dann aus, wenn man Lust dazu hat. Prima Sache, ich bestelle online, habe den Umschlag am nächsten oder übernächsten Tag im Briefkasten, kann die Filme eine Woche behalten, packe sie dann wieder in den Umschlag, klebe den Rücksendeaufkleber darauf und werfe den Umschlag in den Briefkasten. Am letzten Donnerstag hatte ich wieder einmal zwei Filme geordert. Oft ist das Fernsehprogramm gerade am Wochenende so schlecht, dass ich dann gern auf einen schönen Film zurückgreife. Aber wie schon manches Mal frage ich mich auch dieses Mal, warum ich überhaupt Filme ausleihe. Am Freitag- und Samstagabend haben wir irgendetwas anderes geguckt oder gemacht, am Sonntag wollte Jörg unbedingt so einen Mutantenfilm sehen, während ich gelesen habe, am Montagabend hatten wir Besuch und danach war es für einen kompletten Film zu spät, gestern wollte ich unbedingt „Der Mann nebenan“ sehen und anschließen haben wir noch die Aufzeichnung der „Beckmann“-Sendung vom Tag vorher mit den Lindenstraßen-Darstellern gesehen. Zum Glück bietet das Programm heute und morgen lediglich irgendwelche Serien, die wir nicht gucken, Pseudo-Promi-Kettenrasseln in der Burg und Kindererziehung der verschärften Art. Also haben wir zwei Abende für die beiden Filme, die dann mit dem Poststempel von Freitag im Briefkasten landen müssen. Mal abgesehen vom Anguckstress ist dieses DVD-Ausleihen eine feine Sache.

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Donnerstag, 3. Februar 2005

Schuld war nur das Angebot

Vor ungefähr vier Wochen waren bei Walmart Microfaser-Duschtücher, fünf Euro das Stück, im Angebot gewesen. Und die haben uns nun neue Badezimmerteppiche eingebracht. Aus irgendeinem Grund meinte ich, diese Duschtücher kaufen zu müssen. Die Farbpalette war leider nicht sehr groß, sie reichte von dunkelblau über gelb und rot zu grau. Wir haben grüne Ikea-Baumwoll-Badezimmerteppiche und größtenteils auch grüne Handtücher. Gut, aber ich wollte diese günstigen Duschtücher haben und entschied mich für blau und gelb. Dann begann ich Kataloge zu wälzen, denn eigentlich könnte man ja auch die alten Ikea-Teppiche ersetzen. Die habe ich immerhin schon kennen gelernt, als ich 1997 zu ersten Mal nach Hannover kam und da lagen sie schon einige Jährchen im Badezimmer. Die Versandhauskataloge brachten mir die Erkenntnis, dass ich für einen schönen Badteppich mit den Maßen 70 x 110 fünfzig bis hundert Euro hinlegen müsste. Mindestens zwei würden wir brauchen. Das war mir zu teuer. Im Internet fand ich – außer besagten Versandhäusern – nur wenige Anbieter für Badtextilien. Auch da war nicht das Passende dabei. Ich überlegte, wo man so etwas wohl sonst noch bekommen könnte. Online wohlgemerkt, denn nach einem Ausflug in die Stadt stand mir nicht der Sinn. Ich landete mal wieder bei eBay. Und siehe da, dort kann man schöne, neue Badteppiche ersteigern. Ich guckte mir drei verschiedene Größen aus, die leider alle als einzelne Auktionen liefen. Da hieß es, geschickt zu sein, denn nur mit einem oder zweien würde ich nichts anfangen können. Es klappte aber alles und am vorletzten Sonntagabend hatte ich einen runden und zwei unterschiedlich große rechteckige Teppiche ersteigert. Am Donnerstag darauf kam das Paket an. Doch so ein Ärger, der große Teppich war in der falschen Farbe geliefert worden! Ich nahm Kontakt mit dem Verkäufer auf, bekam per Post eine Paketmarke zugeschickt, brachte das Paket mit dem falschen Teppich am Montag zur Post und gestern traf die richtige Badematte ein. Gestern Abend befreite ich die Teppiche aus ihrer Pastikhülle, und da wartete eine weitere Überraschung auf mich: Statt einem Teppich von 50 x 90 cm und einem von 70 x 110 cm hatte ich zwei große bekommen! Auch gut, Platz ist genug dafür und ich glaube, das muss ich nicht reklamieren …
Übrigens habe ich alles in allem inklusive Versand 65 Euro bezahlt. Das hat sich doch richtig gelohnt!
Und was die Farbfrage angeht: Die neuen Duschtücher passen nun zu den Teppichen, die grünen Handtücher wandern ins Gäste-WC und dafür kommen die blauen von dort ins Badezimmer.

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Im Auto

Diese Fragen stellten sich mir in den letzten Tagen während meiner Fahrten zur und von der Arbeit:

  • Warum dürfen die roten Autos der Unfallforschung mit Blaulicht über die Straßen rasen? Müssen sie schnell vor Ort sein, weil sonst Gefahr besteht, dass sich die Unfallspuren aus dem Staub machen?
  • Haben Fußgänger „Vorfahrt“ vor einem links abbiegenden Auto, wenn sie sich auf einer Vorfahrtsstraße bewegen und dabei eine Seitenstraße überqueren?
  • Warum fahren ältere Männer mit Hut im Mercedes immer auf der linken Spur, trauen sich aber nicht, die Lkws zu überholen?

Zwei Antworten habe ich auch gefunden, für die dritte kann ich nur einen Ratschlag geben:

  • So ist es. Weitere Informationen gibt es bei der Verkehrsunfallforschung Hannover.
  • Es gibt tatsächlich die „Vorfahrt“ für Fußgänger. Geregelt ist das in § 9 Abs. 3 Satz 3 StVO.
    So ist das Leben. Immerhin fahren sie so, wie sie es sich noch zutrauen. Allemal besser als Drängler und Raser. Also tief durchatmen, entspannen, warten und ein fröhliches Lied singen.
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Samstag, 5. Februar 2005

Weiße Bohnen

Was macht man mit zwei Dosen weißer Bohnen? Man kocht zum Beispiel einen leckeren Bohneneintopf. Ich hatte auch eine genaue Vorstellung davon, fand aber in keinem meiner Kochbücher das passende Rezept. Also habe ich Kochbuch-, Kochzeitschriften-, Kochsendungswissen und meine Erfahrungen zusammengeworfen und dabei ist gestern Abend „Bines Bohneneintopf“ herausgekommen. Lecker, kann ich nur sagen und es ist noch reichlich davon übrig, so daß ich noch davon einfrieren kann. Außerdem ist mir dank der neuen Kamera erstmals ein vernünftiges Foto vom Essen gelungen, auf dem man auch richtig was erkennen kann.

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Sonntag, 6. Februar 2005

Klug gehandelt

Am Montag musste ich ja wieder zur Arbeit, doch beinahe hätte ich ab Mittwoch schon wieder unfreiwillig Urlaub gehabt. Am Dienstag erfuhr nämlich einer meiner Kollegen per Zufall, dass ab Mittwoch die Heizung wegen Reparaturen abgestellt werden sollte. Da in dieser Woche noch Ferien sind und die Internate deswegen auch geschlossen sind, bietet es sich natürlich an, solche Arbeiten jetzt zu machen. Allerdings hatte keiner daran gedacht, dass unser Gebäude auch an dieser Heizungsanlage hängt. Mein Kollege verkündete spontan, er habe noch so viel Resturlaub, er werde die restliche Woche frei nehmen, denn in der Kälte wolle er hier nicht sitzen. Ich hätte im Grunde auch nichts gegen ein paar freie Tage gehabt, aber andererseits auch keine Lust, meinen Urlaub zu verschwenden. Mein Kollege brachte dann seinen Urlaubsantrag in die Verwaltung und kam mit der Nachricht zurück, dass ich bei Bedarf einen leerstehenden Praktikantenarbeitsplatz dort nutzen könnte. Na wunderbar! Ich ging gestern Morgen aber erst einmal an meinen eigenen Arbeitsplatz und stellte fest, dass die Heizkörper noch warm waren. Die Heizung funktionierte, sie lief den ganzen Tag und das tat sie auch heute. Ich bin beinahe sicher, dass es auch morgen noch warm sein wird. Welch ein Glück, dass ich dafür nicht drei Urlaubstage verschwendet habe!

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Dienstag, 8. Februar 2005

Eiskalt

Gestern hatte ich ein Schüsselchen Fruchtquark mit zur Arbeit genommen. Nach meinem Baguettebrötchen am Vormittag hatte ich später allerdings überhaupt keinen Hunger mehr. Also verschob ich den Fruchtquark schon mal in Gedanken auf heute. Doch kühl wollte ich ihn schon lagern, und um mir den Gang zum Kühlschrank in der ersten Etage zu ersparen, stellte ich ihn kurzerhand auf die Fensterbank. Außen natürlich. Heute Mittag war es dann soweit: Ich kam in den Genuß eines köstlichen, halbgefrorenen Quarks. Ach ja, die Sorte: Gletscherapfel.

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Alltägliches

Am Samstagabend hatten wir Besuch und es gab wieder einmal Jörgs leckere Lasagne Bolognese. Leider hatte er vergessen, die zweite Packung Béchamelsoße drumherum zu verteilen, so dass die Lasagne dieses Mal etwas trockener war. Ich glaube aber, der Besuch hat es nicht gemerkt, woher auch, sie kannten ja nicht die „richtige“ Variante. Bis wir ins Bett kamen, war es dann doch recht spät. Das merkte ich am Sonntag, als ich zweimal einen Tiefpunkt hatte und dachte, mir fielen die Augen gleich zu. Und was macht man sonntags bei strahlendem Sonnenschein und schönem, kalten Winterwetter? Klar, zu Hause am PC sitzen (ich) oder den Keller aufräumen (Jörg). Zwischendurch war ich immerhin noch so fleißig und habe endlich die Kellervorhänge auf die passende Länge gebracht: einmal mit der Zackenschere abgeschnitten, und das war’s. Und dann habe ich die Nähmaschine in Betrieb genommen und – rrrrrrrrrrrr – so einiges repariert. Ganz praktisch, wenn man ein solches Gerät besitzt, denn ich werfe doch nicht gleich ein Kleidungsstück weg, wenn mal eine Naht aufgegangen ist.
Gestern habe ich es endlich geschafft und den Sammy-Kater zum Tierarzt transportiert. Damit wäre die alljährliche Impfung auch wieder erledigt.
Sonst ist bei uns nicht viel los, irgendwie kommt es mir noch so vor wie Winterschlaf.

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Donnerstag, 10. Februar 2005

Einmal DVD kostenlos geguckt

Vor kurzem hatte ich zwei DVDs ausgeliehen, wovon die eine nicht ganz fehlerfrei lief. Es war lediglich in einem „Kapitel“ des Films, dort stoppte die DVD immer wieder ganz kurz. Wirklich störend war es nicht und, wie gesagt, mindestens 80 Prozent des Filmes war fehlerfrei. Nun könnte man ja bei der Rückgabe einfach nichts sagen. Es könnte ja sein, dass man selbst noch für eine eventuelle Beschädigung verantwortlich gemacht wird. Dass sich dann der nachfolgende Ausleiher ärgert, kann einem ja egal sein. Aber das muss mir nicht egal sein. Ich legte also einen kleinen Zettel mit der Fehlerbeschreibung bei. Und siehe da: Heute wurde die Ausleihgebühr von meinem Konto abgebucht und es ist nur eine DVD berechnet worden. Hat sich also gelohnt.

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Freitag, 11. Februar 2005

Trocken

Vorhin wunderte ich mich, dass ich wieder einmal so trockene und gerötete Haut im Gesicht bekam. Aber ich hatte gleich die richtige Ahnung: Kollegin oder Kollege hatte den mir am nächsten gelegenen Heizkörper auf Stufe 5 gestellt. Erst mal schnell runterdrehen und Fenster auf Kipp.
Schon seit Jahren reagiert meine Gesichtshaut im Winter äußerst empfindlich auf trockene Heizungsluft und speziell am Arbeitsplatz ist es extrem. Zu Hause normalisiert sich das recht schnell wieder. Allerdings musste ich im Herbst einen Wandel feststellen: ausgerechnet die Bereiche, die vorher mit leicht fettiger Mischhaut „gesegnet“ waren, wurden extrem trocken und schuppten sich sogar. Die normale Feuchtigkeitscreme half dagegen überhaupt nicht, eine fette Creme ließ die Haut nur noch zusätzlich glänzen und brachte auch keine Besserung. Erst die „norwegische Formel“ konnte meine arme Haut wieder mit genügend Feuchtigkeit versorgen. Und ausgerechnet die liegt heute zu Hause, wenn mir hier so richtig eingeheizt wird.

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Sonntag, 13. Februar 2005

Hausgemacht

Es handelte sich gestern doch nicht um eine größere Störung, sondern sie war sozusagen hausgemacht. Einmal DSL-Modem aus- und wieder einschalten, dann lief heute alles. Irgendwie wäre ich gestern nie auf den Gedanken gekommen, dort einmal nachzuschauen, ich war einfach zu „krank“. Aber Mann hat es wieder gerichtet! Abends ging es mir übrigens wieder besser und heute bin ich wieder fit. Man soll ja gewisse Dinge nicht aussprechen oder nicht einmal daran denken, aber trotzdem freue ich mich, dass ich seit Monaten nicht einmal mehr eine kleine Erkältung hatte. Es kann also nicht nur am gesunden Leben liegen, dass der eine anfälliger ist als der andere. Ich kenne so manche Leute, die sich so gesund ernähren, viel Obst und wenig Fleisch essen, viel Sport machen und trotz allem häufig krank sind. Aber wie gesagt, ich habe nicht darüber nachgedacht und auch nichts darüber geschrieben …
Und was war sonst noch: Es hat kräftig gestürmt und da es draußen immer wieder mal rumpelte, befürchtete ich schon, die Blumentöpfe fliegen übers Grundstück. Doch meine prüfenden Blicke nach draußen zeigten mir, dass alles in bester Ordnung war. Lediglich beim Nachbarn hat sich jetzt schon zum dritten Mal die Dachpappe vom Gartenhaus gelöst. Die ist wohl noch nicht so richtig sturmfest angebracht.
Abends habe ich einen leckeren Lammbraten zubereitet. Dazu gab es Rotkraut und Kartoffelklöße. Mjam, lecker. Im Fernsehen lief so nebenbei der Bundesvision Song Contest. Die Musik – na ja, weitgehend nicht mein Fall. Auf die Sieger hatte ich schon vorher getippt. Manch einer, der schon in einer anderen Sendung als ein Typ der Sorte „Gift füllt man in kleinen Flaschen ab“ aufgefallen war, sollte von mir aus komponieren und texten (so übel war das gar nicht), aber keinesfalls singen. Eine unsympathische Stimme verdirbt so manches Lied. Gut ist die Idee, dass auch jeder fürs eigene Land abstimmen kann. So gibt es niemanden, der mit null Punkten nach Hause gehen muss. Null Punkte gab es dagegen von mir für die Kleidung der Moderatorin.

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Gestern

Ein verregneter Samstag. Die Einkäufe sind erledigt, das Haus schreit auch nicht nach einem Großputz, der Mann ist als helfender Handwerker bei einem Freund, Frau ist also allein zu Hause. Der ideale Zeitpunkt, um diverse Webseiten zu aktualisieren oder auch ein wenig im Internet zu surfen und dann vielleicht vier Einkaufsgutscheine einzulösen. Immerhin gelang mir am Morgen noch ein Update der Antiviren-Software, auch E-Mails ließen sich, wenn auch etwas widerstrebend – abrufen. Doch das Internet oder DSL bockt. Immer wieder Abbruch wegen Zeitüberschreitung oder die Meldung, dass die eingegebene Adresse angeblich nicht existiert. Zwischendurch gelang mir ein Blick auf die Internetstörungen bei Heise.de. Nichts liegt vor. Ich frage mich in dem Moment, was solch eine Internetseite nutzt. Wenn bei mir das Internet nicht funktioniert, kann ich nicht nachschauen, ob es Störungen gibt. Wenn es bei mir Probleme gibt, kann ich das nicht melden, weil ich gar nicht dorthin komme. Wenn alles funktioniert, gucke ich bestimmt nicht auf die Seite. Es sei denn, mich interessieren die Störungen der Vergangenheit.
Meine aktualisierten Seiten werde ich im Moment jedenfalls nicht hochladen, ich warte lieber, bis die Leitungen wieder mit der üblichen Schnelligkeit verfügbar sein.
Übrigens fühle ich mich heute ähnlich angeschlagen wie die lahmen Leitungen, etwas schlapp und leicht kränklich. Ich werde mich jetzt wohl mit einem Buch aufs Sofa legen und auf Besserung warten. Und dies hier habe ich offline geschrieben und zu lesen gibt es das erst dann, wenn alles wieder ordentlich funktioniert.

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Dienstag, 15. Februar 2005

Zwei Kater


Manchmal wird es eng im Regalplatz …

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Samstag, 19. Februar 2005

Rückblende

Hin und wieder beschäftigt mich die Frage: Was ist eigentlich aus XY geworden, den oder die ich in meiner Jugend kannte oder mit dem bzw. der ich befreundet war. Früher wäre es sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich gewesen, etwas herauszufinden. Zum Glück gibt es heute das Internet und die eine oder andere Person findet man doch auf diesem Weg – vorausgesetzt, man erinnert sich noch an den Namen. Und so machte ich eines Tages eine Entdeckung.
Doch zunächst zurück ins Jahr 1980. Ich war damals, im Februar, neunzehneinhalb, machte eine Ausbildung, spielte leidenschaftlich gern Volleyball und besuchte zur Fastnachtszeit fast alle Maskenbälle in unserem Dorf. Am 19. Februar, das war der Fastnachtsdienstag, traf ich ihn. Er hieß Bernd und war ein Jahr jünger als ich. Unsere kurze Geschichte habe ich natürlich damals in meinem Tagebuch festgehalten. Im September 1988 erhielt ich plötzlich einen Brief von ihm und bis zum Februar 1989 gingen einige Briefe hin und her. Durch die Schilderungen seines Werdegangs konnte ich gut nachvollziehen, dass ihm damals, acht Jahre zuvor, Wesentliches in unserer Freundschaft gefehlt hatte. Ich war sicherlich in gewisser Weise zu oberflächlich für ihn. Trotzdem wollte er mich gerne treffen, wenn er wieder einmal in der Nähe sein würde. Ich hätte auch ihn gern gesehen, denn es ist doch spannend, jemandem nach einigen Jahren wieder zu begegnen. Tatsächlich rief er im Frühjahr 1989 an. Doch ich wimmelte ihn mit fadenscheinigen Ausreden ab. Ich war zu feige. Ich stellte mir vor, dass er, mit dem Bild einer süßen Neunzehnjährigen vor Augen, plötzlich einer dicken, unattraktiven Endzwanzigerin mit einem spießigen Leben gegenüberstehen würde. Das ging nicht. Und damit war der Kontakt endgültig abgebrochen.
Und nun bin ich bei der Suche im Internet auf eine Webseite mit seinem Namen gestoßen. Ein Foto brachte mir die Gewissheit, dass es sich tatsächlich um diesen Bernd handelte. Er betreibt mittlerweile an der Ostsee eine Schule für Qigong und Kampfkunst. Nein, ich habe keinen Kontakt mit ihm aufgenommen. Ich hatte lediglich einen kleinen Rückblick in die Vergangenheit.

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Handtuchgefühl

Endlich ist die Farbharmonie im Badezimmer wiederhergestellt. Die grünen Duschtücher mussten in die Wäsche und ich habe die neuen Microfasertücher aufgehängt. Die passen nun mit ihrem Blau und Gelb zu den neuen Badteppichen. Nicht nur die Farben sind jetzt neu, sondern auch das Abtrockengefühl. Ich habe noch nie ein Microfaserhandtuch besessen oder benutzt und musste gestern feststellen, dass man sich damit gar nicht trocken rubbeln kann. Klar, ist ja kein Frottee, man kann sich damit eben nicht abfrottieren. Da ist eher Abtupfen angesagt, denn auf nasser Haut rutscht das Handtuch überhaupt nicht. Trocken macht es natürlich trotzdem, aber ich kann nun verstehen, dass manche Leute meinen, damit könnte man sich nicht richtig abtrocknen.

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Sonntag, 20. Februar 2005

Gerollt

Gestern habe ich wieder einmal die leckeren Rahmrouladen mit Mandarinen zubereitet. Eine gute Gelegenheit, um mein Rezept zu verfeinern und neue Fotos zu machen. Und lecker war es auch dieses Mal wieder!

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Dienstag, 22. Februar 2005

Griechisch

Heute Abend wird es griechisch, denn unser kleines Team geht essen. Ursprünglich fand dieses gemeinsame Essen im Dezember statt, sozusagen als vorweihnachtliches Ereignis. In jedem Jahr hatte einer das Glück und durfte eine Lokalität an seinem Wohnort vorschlagen. Ich war im Oktober 2002 neu dazugekommen kam gleich in den Genuss dieses Vorteils. Auch damals war es ein Grieche. Im Jahr 2003 war es dann unmöglich, in der Vorweihnachtszeit einen gemeinsamen Termin zu finden. Viel zu viele Veranstaltungen ballen sich in dieser Zeit. Wir verschoben auf Januar. Doch daraus wurde auch nichts. Auch im letzten Dezember entschieden wir, das gemeinsame Essen im neuen Jahr stattfinden zu lassen. Auch dies schien beinahe zu scheitern. Einige haben feste Termine und natürlich hat der eine seinen Sportkurs, wenn der andere gerade mal Zeit hätte … Schließlich fanden wir doch noch eine Möglichkeit und heute Abend gibt es also wieder ein griechisches Essen.

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Mittwoch, 23. Februar 2005

Kein Strom

Heute Nachmittag gegen 15 Uhr rief mich Jörg an. Unser Nachbar Ralf hatte sich gemeldet, weil in unserem Wohngebiet der Strom ausgefallen war und die Leute vom zuständigen Stromversorger vor der Tür standen, um die Sicherungen in den Hausanschlusskästen zu überprüfen. Der Strom war kurz nach 13 Uhr ausgefallen. Ich musste sowieso noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen und nahm als Vorsichtsmaßnahme auch eine Packung Brötchen mit. Falls wir am Abend immer noch keinen Strom haben sollten, würde es belegte Brötchen geben. Als ich um 17:15 Uhr nach Hause kam, sah ich eine Menge Autos und einen kleinen Bagger in unserer Straße.

Aha, da hatten sie offensichtlich die fehlerhafte Stelle gefunden. Bei uns im Keller war gerade ein Mitarbeiter der Avacon, der die Hauptsicherung wieder einschaltete. Er meinte, es würde ungefähr noch eine Stunde dauern. Zum Glück haben wir einen Kaminofen und konnten damit das Wohnzimmer etwas beheizen. Es dämmerte und wurde dunkler, wir zündeten einige Kerzen an. Normalerweise könnte man das ganze Haus mit Kerzen beleuchten, aber wenn man vier Katzen hat, die unter Umständen überall hinspringen, wird selbst das schwierig. Ein paar Teelichhalter auf dem Esstisch, ein Teelicht in der Küche, eine dicke Kerze auf dem Wohnzimmertisch … das musste genügen. Eine Stunde war vergangen, seit ich nach Hause gekommen war, plötzlich schien mir, als sähe ich Licht vor dem Hauseingang. Dann brummte die Heiztherme und nach und nach gingen alle Lichter an. Es war 18:20 Uhr. Der Kühlschrank hatte nach erstaunlichen zehn Minuten wieder seine normale Temperatur, ich konnte der Fernseher einschalten und meine Vorabendentspannungssendungen gucken, es wurde langsam warm im Haus, ich konnte dies hier schreiben und ich werde gleich ein warmes Abendessen zubereiten.

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Gegessen …

… habe ich gestern Abend Kalamares mit Folienkartoffel und Tsatsiki. Das war richtig lecker, denn es wurden nicht die üblichen Tintenfischringe im Teigmantel serviert, sondern die oberen Teile der Tierchen (sah aus wie kleine Hütchen) und die waren mit Semmelbröseln paniert und dann gebacken. Ich suche mir beim Griechen gern ein Hauptgericht aus, zu dem es Tsatsiki und vielleicht sogar noch Schafskäse gibt. Dann kann ich mir die Vorspeise sparen und platze nachher nicht aus allen Nähten.

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Sonntag, 27. Februar 2005

Winterlich

Der Februar ist in diesem Jahr der Wintermonat und während ich gestern Nachmittag am PC saß, fing es richtig heftig an zu schneien.

Kalt ist es darüber hinaus auch noch, für die kommende Nacht sind zweistellige Minusgrade angesagt.

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Ich habe es getan

Nach langem Zögern habe ich meinem PC gestern ein neues Betriebssystem verpasst und bin von Windows 98 auf XP umgestiegen. Überlegt habe ich vor allem, weil es für meinen superschnellen, aber immerhin schon acht Jahre alten Scanner (HP ScanJet 5p) mit SCSI-Adapter keinen Treiber für XP gibt. Nun gut, dann würde ich eben in Zukunft bei Bedarf Jörgs Scanner benutzen. Doch bevor ich gestern alles platt gemacht habe, suchte ich noch einmal im Internet und siehe da: an verschiedenen Stellen fand ich die Information, dass dieser SCSI-Adapter mit einem Treiber für Windows 2000 auch unter XP laufen soll. Ärgerlich war dann zuerst, dass XP den auch schon sieben Jahre alten Logitech-Mouseman+ nicht erkannte und deshalb die dritte Maustaste nicht funktioniert. Und natürlich gibt es beim Hersteller für diese Maus keine Treiber mehr. Also habe ich mutig einen Treiber für einen kabellosen und optischen Mouseman installiert und der funktioniert! Aber es gibt auch erfreuliche Dinge: Bei Oki findet man für einen betagten LED-Drucker tatsächlich noch Treiber für XP und die Digitalkamera wird als Wechseldatenträger erkannt, so dass ich durchaus auf die Software für den Bildtransfer verzichten kann. Hocherfreut bin ich über die Tatsache, dass der Scanner tatsächlich mit dem Windows 2000-Treiber läuft! Jetzt bin ich wieder soweit auf dem Laufenden und kann mit dem weitermachen, was ich davor angefangen hatte. Die Rezeptseiten wollen nämlich alle auf CSS ohne Tabellen umgestellt werden.

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