Oktober 2004

Freitag, 1. Oktober 2004

Überraschend sonnig

Eigentlich hatte ich mich nach der Wettervorhersage für heute auf kühles Regenwetter eingerichtet. Doch es kam anders und am Nachmittag war es richtig warm und sonnig. Mika genoss die warmen Sonnenstrahlen auf der Terrasse:

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Sonntag, 3. Oktober 2004

Gesunde Schlafposition

Damit hier auch genügend Katzencontent vorhanden ist, zeige ich auch noch ein Foto von unserem Norweger-Brocken Mika in einer seiner wunderbaren Schlafpositionen:

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Nur Besuch

Im August hatten wir bereits Besuch von einem kleinen rot-weißen Kater aus der Nachbarschaft. Gestern tauchte erneut ein winzig kleines Kätzchen auf. Eine Frau mit zwei Kindern, die auch in unserer Straße wohnt, kam mit der kleinen Katze vorbei und fragte, ob sie zu uns gehört. Sie hatte bereits in der ganzen Straße herumgefragt, aber keiner kannte das Kätzchen. Trotz unserer vier ausgewachsenen Katzen hielt sich die Kleine eine ganze Weile in unserem Garten auf. Da es gestern sehr warm war, stand die Terrassentür offen und irgendwann war sie dann drin. Sie futterte fleißig, spielte mit dem Katzenspielzeug, probierte den Kratzbaum aus und legte sich schließlich auf das Sofa und schlief. Wir ließen sie erst einmal dort liegen und hofften, der Besitzer würde auf der Suche nach seiner Katze bei uns vorbeikommen. Wenn nicht, hätten wir heute noch einmal die Querstraße abgegrast, dann Plakate aufgehängt und natürlich bei den Tiersuchdiensten geforscht. Doch so weit kam es gar nicht: Am frühen Abend klingelte eine Horde Kinder an unserer Tür und Jörg öffnete schon mit der Frage: „Sucht ihr eine kleine Katze?“ Doch schon hatten sie sich mit den Rufen „Tapsi, Tapsi“ auf die Kleine gestürzt, sie geschnappt und sind mit ihr abgedüst. Gerade war noch von ihnen herauszukriegen, wohin denn die Katze gehört. Sieh an, ein Nachbar gar nicht weit entfernt, von dem wir wussten, dass er bisher zwei Katzen hat. Das war dann also Nummer Drei. Allerdings ist es recht leichtsinnig, so einen Winzling von noch vermutlich nicht einmal drei Monaten ins Freie zu lassen. Wie man gesehen hat, weiß die Kleine noch nicht so richtig, wo sie zu Hause ist. Und ich muss sagen, wenn sich kein Besitzer gefunden hätte, dann hätten wir sie sicher behalten. Sie war so niedlich! Allerdings hätte sie dann einen vernünftigen Namen bekommen – ein Name, der zu ihrer außergewöhnlich schönen Fellzeichnung passt.

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Dienstag, 5. Oktober 2004

Der Zaun ist fertig

Nicht erst seit heute, aber ich habe endlich die Hausbauseiten aktualisiert. Und einen Bericht zu den Pflasterarbeiten gibt es jetzt auch.

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Samstag, 9. Oktober 2004

Gimme five – wieder mit musikalischen Fragen

  1. Pop oder Techno?
    Pop. Und anderes. Aber Techno auf keinen Fall.
  2. Tanzen oder zusehen?
    Ich tanze nicht gern und tu’s deswegen auch nicht, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt. Da ich mich auf der Tanzfläche vermutlich auch eher hölzern und plump bewege, bin ich gerne die Zuschauerin.
  3. Mitsingen oder Mitsummen?
    Singen. Aber nur, wenn ich allein im Auto bin und mich auch nicht unbedingt jemand anders im Rückspiegel beobachten kann. Singen kann ich noch weniger als tanzen und es wäre eine Zumutung für meine Mitmenschen, wenn ich in Gegenwart anderer singen würde.
  4. Kannst du ein Lied von Anfang bis Ende auswendig mitsingen?
    Ich glaube nicht.
  5. Kennst du noch ein Lied aus deiner Kindheit?
    „Alle meine Entchen“?

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Sonntag, 10. Oktober 2004

Zwiebelig

Schon seit zwei Wochen wollte ich einen Zwiebelkuchen backen. Doch es ergab sich immer wieder anders. Gestern aber war es soweit und ich habe mich längere Zeit in der Küche aufgehalten. In fünf Minuten ist das Ganze nicht gemacht, aber der Aufwand hat sich gelohnt. Vor allem, weil ich gleich die doppelte Menge Teig und Belag zubereitet und die Hälfte eingefroren habe. Ich habe wieder einmal festgestellt: Ein Hefeteig ist ganz einfach zu machen und es lohnt sich auf jeden Fall. Auf meinen Küchenseiten ist das Rezept für diesen „Zwiebelkuchen Elsässer Art“ zu finden.

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Mittwoch, 13. Oktober 2004

Kein PMS

Ich beneide keine der Frauen, die unter PMS leiden – ganz gewiss nicht. Ich habe nie darunter gelitten und tue es bis heute nicht. So kommt es immer wieder einmal vor, dass mich das allmonatlich wiederkehrende Ereignis völlig überraschend erwischt. Wie? Ein Ziehen im Unterleib? Sind die vier Wochen etwas schon wieder vorbei? Zur Sicherheit führe ich einen Kalender, denn dann kann ich immerhin absehen, ob bestimmte Aktivitäten (nein, nicht diese!) an einem bestimmten Datum angebracht sein werden. Ich denke da zum Beispiel an sportliche Aktivitäten, größere Festlichkeiten – sofern man den Termin selbst beeinflussen kann – oder Ähnliches. Denn wenn es soweit ist, leide ich schon ein wenig. Mittlerweile nur noch ein wenig, denn irgendwann war mir die Quälerei zu dumm und ich nehme jetzt im Bedarfsfall ein bis zwei Tabletten. Ansonsten kenne ich keine unangenehmen Begleiterscheinungen, aber vielleicht liegt die Ursache an den nicht so ganz normal verteilten Hormonen, mit denen ich (wissentlich) seit über zwanzig Jahren lebe.

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Zwiebelkuchen ist sehr gefragt

Kein Wunder, denn dies ist die richtige Jahreszeit für Zwiebelkuchen. Und viele suchen im Internet nach einem Rezept. So habe ich es vor kurzem auch getan, habe mir dort und aus einer Kochsendung Anregungen geholt und dann meine mehr oder weniger eigene Variante des Zwiebelkuchens entwickelt. Das Rezept habe ich am 11. Oktober ins Netz gestellt, und wenn man heute den Suchbegriff „Zwiebelkuchen“ bei Google eingibt, landet meine Seite immerhin auf Platz 21.
Andere Rezepte aus meiner Küche sind noch gefragter. Immer wieder sehe ich vor allem, dass nach Chili con carne gesucht wurde. Mich würde ja mal interessieren, ob die Leute dann gleich wieder wegklicken oder Jörgs leckeres Chili tatsächlich nachkochen.

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Freitag, 15. Oktober 2004

Fünf Fragen zu Frühling und Herbst

  1. Frühling oder Herbst?
    Jede Jahreszeit hat ihre schönen Seiten. Ich glaube, ich bin aber mehr der Herbst-Typ, vor allem, weil mich im Frühling seit einigen Jahren eine Pollenallergie quält.
  2. Magst du das Rauschen eines Baumes im Wind?
    Lieber höre ich das Meeresrauschen.
  3. Welches ist deine Lieblingsfrühlingsblume?
    Ich freue mich über alles, was bei den ersten Sonnenstrahlen in unserem Garten wächst – außer über zu viel Löwenzahn.
  4. Lässt du im Herbst Drachen steigen? (Wenn nicht: das macht Spass ;-))
    Es ist bei einem Versuch (im Frühling!) an der niederländischen Nordseeküste geblieben. Ich habe kein Händchen dafür.
  5. 5. Suchst du gerne Ostereier?
    Nein.

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Sonntag, 17. Oktober 2004

Herbstliches aus dem Garten

Ich habe endlich wieder einmal die Gartenseiten aktualisiert. Bis zum Frühling wird sich dort – sowohl in der Realität als auch im Blog – nicht so viel tun.

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Montag, 18. Oktober 2004

Gerade noch mal Glück gehabt

Manchmal bin ich so doof, dass ich mich hinterher tausend Jahre lang ärgern könnte. Aber das, was ich angestellt habe, ist nicht rückgängig zu machen – normalerweise. Am Samstag waren wir am Nachmittag ein wenig im Garten beschäftigt, Jörg hat die Carportverkleidung und die Gartenhütte gestrichen, ich habe hier und da Verblühtes an den Pflanzen abgeschnitten und die Erde aus den Blumenkübeln in den Beeten verteilt. Den großen und schweren Kübel, der bis dahin die Sonnenblumen beherbergte, wollte ich neben dem Holzweg zur Hütte deponieren. Das Viech war allerdings so schwer, dass ich es auf keinen Fall heben konnte. Jörg war gerade nicht da, und sowieso denke ich immer: Selbst ist die Frau! Also kippte ich den Kübel, um ihn dann auf der unteren Kante über die Terrasse zu rollen. Eigentlich eine prima Idee, wenn nicht zwei Tatsachen im krassen Gegensatz zueinander stehen würden: tonnenschwerer Kübel und Holzterrasse. Das sah ich, nachdem ich knapp zwei Meter zurückgelegt hatte. Der Rand des Kübels hinterließ eine deutliche Spur im Holz, nicht nur eine oberflächliche Abschabung, sondern eine richtige Einkerbung. Gerade in dem Moment trat Jörg aus der Terrassentür und ich sagte nur: „Ich glaube, das war jetzt keine gute Idee gewesen.“ Nein, das war eine mehr als schlechte Idee gewesen, es war einer der Momente, in denen ich mich selbst packen, schütteln wollte und fragen: „Warum, warum, warum nur hast du das gemacht? Warum wohl haben wir unter die Füße der Bank Teppichreste geklebt? Hast du das schon vergessen?“ Aber es war zu spät. Ich hätte mich selbst in den Hintern beißen können, aber es hätte nichts genutzt. Mehr aus Verzweiflung griff ich nach dem Topf mit der Holzlasur und pinselte über die Rillen. Reine Makulatur, es würde nicht helfen. Immer würde ich auf diese Narben auf der Terrasse starren müssen und immer an meine eigene Blödheit denken.
Am nächsten Morgen hielt die Feuchtigkeit der Nacht noch lange an. Auf jeden Fall so lange, bis die Sonne um das Nachbarhaus bog und ihre Strahlen auf die Terrasse warf. Ich trat einen Schritt nach draußen, um wie so häufig einen Blick in den schönen herbstlichen Garten zu werfen. Dann wagte ich einen vorsichtigen Blick nach unten. Würde es mich immer mit diesem hässlichen Grinsen anstarren und mich an meinen Fehler erinnern? Aber wo war es? War ich etwa noch nicht richtig wach? Ich blinzelte ein paar Mal und ging in die Knie, um das Holz genauer zu betrachten. Da – eine winzige Spur! Doch rein oberflächlich, die Kerbe war stellenweise gar nicht mehr und an anderen Stellen kaum noch zu spüren. So hatte mich die Nachtfeuchtigkeit und das begierige Aufsaugen des Holzes davor gerettet, die Terrasse nur noch mit schlechtem Gewissen betreten zu können!

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Mittwoch, 20. Oktober 2004

Wer Ordnung hält, ist nur zu faul zum Suchen – oder?

  1. Ordentlich oder chaotisch?
    Irgendwas dazwischen. Bei uns sieht es bewohnt, aber nicht unordentlich aus. Leider neige ich dazu Papierstapeln, statt die Dinge gleich am richtigen Ort abzulegen. Dann sitze ich einmal im Jahr einen halben Tag, um alles zu sortieren. Oder ich durchsuche meine Stapel wieder und wieder nach bestimmten Unterlagen, um dann festzustellen, dass ich sie ausnahmsweise gleich im Ordner abgeheftet habe.
  2. Wo befindet sich gerade dein Wohnungsschlüssel?
    Auf dem Eckregal „Heri“ im Flur.
  3. Wann hast du das letzte Mal Rechnungen bezahlt?
    Als sie fällig waren. Da achte ich sehr drauf, dass ich so etwas rechtzeitig erledige. Meistens richte ich eine Terminüberweisung ein, dann ist die Sache vom Tisch.
  4. Ist dein Geschirr gerade alles sauber?
    Nein, natürlich nicht. Wir brauchen ständig Geschirr und da werde ich es wohl nie schaffen, einmal komplett alles sauber zu haben. Wozu auch? Das schmutzige Geschirr befindet sich in der Geschirrspülmaschine und wartet dort eben auf den nächsten Spülgang.
  5. Ist dein Bett gemacht?
    „Bett gemacht“ heißt für mich, dass ich nach dem Aufstehen Kissen und Bettdecke glattziehe und das war’s. Es sieht ordentlich aus und das genügt. Früher, also vor langer, langer Zeit, habe ich hin und wieder das Bettzeug zum Lüften ins Fenster gelegt und danach wurde die Bettdecke einmal quer gefaltet und ordentlich aufs Bett gelegt. Fehlte nur noch die Tagesdecke … Aber es gibt Dinge, die sind so unnötig wie Unterhosenbügeln, also lasse ich sie sein.

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Dienstag, 26. Oktober 2004

Rückblick

Eine Woche Urlaub, und heute ist schon der letzte Tag davon – es ging wieder einmal rasend schnell. Am letzten Mittwoch trafen nachmittags meine Schwester mit Jana (14) und David (7) hier ein.
Am Mittwoch regnete es, aber dann folgten warme und sonnige Oktobertage. Am Donnerstag machten wir nachmittags einen längeren Spaziergang am Maschsee. Aus dem See wurde schon vor einiger Zeit Wasser abgelassen, der Wasserstand dürfte ungefähr einen Meter niedriger sein als sonst. Am Südufer wird nämlich der Betonboden des Freibades erneuert, und das kann schließlich nicht unter Wasser geschehen.

Am Freitag waren wir vier Stunden im Zoo und hatten danach platte Füße – na ja, ich jedenfalls.

„Zwischendurch“ haben wir in diesen Tagen noch den neuen PC fertig gemacht. Die drei hatten ein älteres Modell mit 400 MHz, und darauf laufen natürlich keine Spiele wie die „Sims. Jetzt steht dort in Hessen ein neuer Rechner mit 2400 MHz und alles funktioniert bestens.

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Lappen und Steine

Woher stammt das Wort „Lappalie“ und was genau bedeutet „lapidar“? Diese Fragen tauchten irgendwann auf, als wir Besuch hatten.
Man könnte vermuten, „Lappalie“ stamme aus dem Französischen, denn es klingt durchaus danach. Heute habe ich endlich einmal auf die Suche gemacht. Etymologie.info sagt Folgendes dazu:
„Lappalie hört sich so richtig lateinisch an. Sollte es auch. Es erwuchs aus dem ‚Lappen‘, den Studenten ‚lappalisiert‘ haben. Und da ein Lappen ein eher minderwertiges Stück Stück Stoff ist, ist eine ‚Lappalie‘ eine unbedeutende Sache. Es sei den der Lappen wäre ölgetränkt und würde auf dem neuen Ledersofa liegen – dann hätte er wahrscheinlich eine grosse Wirkung.“
Das Wort „lapidar“ wird in einem Lexikon so erklärt:
„lapidar (lat. lapis ‚Stein‘), Stilbez. für eine kurze, nüchtern-treffende und kraftvolle Sprache, abgeleitet von den schnörkellosen und präzisen altröm. Steininschriften.“

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Donnerstag, 28. Oktober 2004

Gimme five: Geburtstag

  1. Wann hast du Geburtstag?
    Am 28. Juli. Das ist der Tag im Jahr, an dem immer schönes Wetter ist. Und ich hatte immer in den Ferien Geburtstag, egal, ob sie früh oder spät lagen.
  2. Was hast du an deinem letzten Geburtstag gemacht?
    Einen Ausflug in die Herrenhäuser Gärten.
  3. Welches war dein schönstes Geburtstagsfest?
    Ich erinnere mich an kein außergewöhnliches Fest. Da ich meinen Geburtstag schon lange nicht mehr so „richtig“ oder überhaupt nicht feiere, gibt es da auch nicht viel zu überlegen.
  4. Was war das speziellste Geburtstagsgeschenk, das du bekommen hast?
    Zum Begriff „speziell“ fällt mir nichts ein. Das überraschendste und wahrscheinlich größte Geschenk war ein Gutschein für eine Ballonfahrt.
  5. Was wünschst du dir zu deinem nächsten Geburtstag?
    Sonne und 28 Grad.

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Politeur

Wer weiß, was ein Politeur ist? Ich gestehe, bis heute wusste ich nicht, dass es dieses Wort gibt oder hätte es höchstens mit jemandem in Verbindung gebracht, der etwas poliert. Doch da las ich heute in der Zeitung die Überschrift „Falschparker ging auf Politeur los“. Bei einem Politeur handelt es sich also um einen Verkehrsaußendienstmitarbeiter oder Verkehrsüberwacher oder einfach ausgedrückt: eine männliche Politesse.

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Freitag, 29. Oktober 2004

Der Duden bestätigt es

Den Politeur hatte ich zwar in einem Zeitungsartikel gefunden, aber mir kamen dann doch Zweifel, ob es sich um nicht um eine journalistische Eigenkreation handelte.
Doch www.duden-suche.de bestätigt es: Auch offiziell wird der Kollege einer Politesse so genannt.

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Samstag, 30. Oktober 2004

Fitness

Es gibt sehr viele Möglichkeiten, sich mehr zu bewegen und etwas für Fitness und Gesundheit zu tun. Meist sitzt aber der innere Schweinehund in seiner gemütlichen, weich ausgepolsterten Hütte und lädt einen ein, auf dem bequemen Sofa dort Platz zu nehmen. Um wirklich fit zu bleiben, genügt es auch nicht, einen Sonntagsspaziergang zu machen und die restlichen Tage sitzend vor dem PC oder auf dem Sofa zu verbringen.
Jörg hatte in den vergangenen beiden Jahres im Winter erhebliche Rückenprobleme, deren Ursache in mangelnder Bewegung lag und die nur mit Fango und Massagen wieder zu beheben waren. Um dem nun vorzubeugen, musste etwas geschehen. Ich hatte zwar immer wieder einmal die Idee, regelmäßig schwimmen zu gehen, aber irgendwie kommt immer etwas dazwischen oder man hat gerade an diesem Tag keine Lust. In ein Fitnessstudio mag ich auch nicht gehen, erstens kommt da wieder der Aufraff-Faktor ins Spiel und zweitens mag ich nicht unter Beobachtung von anderen Leuten trainieren. Laufen oder Joggen fällt für mich auch flach, denn das würde mein kaputtes Knie zu sehr belasten. Übrigens macht mir dieses operierte Knie in letzter Zeit häufiger Probleme, vor allem beim Hinuntergehen der Treppe.
Jörg kam dann auf die Idee, ein Fitnessgerät anzuschaffen. Wir haben schließlich einen ungefähr 35 qm großen, ausgebauten Kellerraum, der zur Hälfte mit Büro belegt ist, in der anderen Hälfte ist also noch reichlich Platz. Ich konnte mich auch sofort mit dem Gedanken an ein solches Gerät anfreunden. Die ersten Überlegungen, einen sehr preiswerten Crosstrainer für 130 bis 150 Euro anzuschaffen, ließen wir allerdings nach genauerem Betrachten fallen. Etwas mehr Geld würden wir schon investieren müssen. Wir fanden dann das passende Gerät, ich bestellte und am Freitag wurde geliefert.

Heute habe ich es zum ersten Mal ausprobiert und ich war natürlich nicht überrascht, dass ich gerade zwei mal fünf Minuten schaffte, und dann für eine halbe Stunde völlig erledigt war. Da sieht man wieder einmal, dass es dringend nötig ist. Ab sofort geht es jeden Tag nach der Arbeit in den Keller und ich bin ganz gespannt, wie es sich weiterentwickeln wird. Es kann aber nur besser werden.

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