September 2004

Mittwoch, 1. September 2004

Ein Neuanfang

Ab heute gibt es meine Tagebücher unter dieser neuen Adresse und auch mit neuem Layout.
Die alten Seiten werde ich vermutlich mit dem rot-gelben Layout bestehen lassen, es hängt aber davon ab, wie aufwändig eine Anpassung ist.

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Donnerstag, 2. September 2004

Auszeit

Gestern kam ich nicht dazu, den PC einzuschalten. Als ich nach Hause kam, war nämlich Fegen angesagt. Die Pflasterarbeiten vor unserem Haus waren beendet und nun mussten wir noch den Sand in die Fugen verteilen. Etwa eineinhalb Stunden waren unsere Nachbarn und ich mit den Besen zugange. Jörg kam erst um halb acht nach einem anstrengenden Arbeitstag mit vielen unerfreulichen Besprechungen zurück. Mir tat mittlerweile der Rücken gewaltig weh und da alle Fugen fürs Erste mit Sand gefüllt waren, beschloss ich, mich auf dem Sofa zu entspannen. Doch plötzlich tat mir alles weh – man kennt das ja von sich ankündigenden fiebrigen Erkrankungen. Ich fror, während mein Gesicht glühte. Das Fieberthermometer zeigte dann 37,5 ° an. In der Nacht schlief ich nicht besonders gut und träumte am Morgen von einem dringenden Wunsch nach Schokolade. Ich glühte zwar nicht mehr so, aber die Temperatur lag noch unverändert im erhöhten Bereich; außerdem dröhnte mir der Kopf. Also musste ich mir notgedrungen eine Auszeit von der Arbeit nehmen. Bis zum Mittag habe ich geschlafen und mittlerweile fühle ich mich etwas besser. Ich denke, bis morgen bin ich wieder fit. Aber kann mir mal jemand erklären, welche merkwürdige „Krankheit“ mich da überfallen hat. Gibt es Fieberausbrüche auf Grund von Überanstrengung? Nein, so anstrengend war das Kehren nun doch nicht, mir war zwar warm, aber ich bin nicht ins Schwitzen geraten. Hauptsache aber ist, dass es wieder bergauf geht nach dieser kurzen Auszeit.

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Samstag, 4. September 2004

Alles in Butter

Vieles, was in der Welt geschieht, ist so schrecklich, dass man sich fragen muss, wie einem da das eigene Leben noch gefallen kann oder darf. Doch welchen Sinn hat es, in Depressionen zu verfallen, wenn wenigstens im eigenen kleinen Weltraum alles in Butter ist?
Mir ging es am Donnerstagabend wieder so gut, als wäre nichts gewesen. Als ich am Freitag ausgeschlafen und fit zur Arbeit ging, plagte mich schon ein klein wenig das schlechte Gewissen. Irgendwie hätte ich mir selbst nicht geglaubt, dass ich tatsächlich krank gewesen war.
Gestern und heute haben wir das wunderbare, heiße Spätsommerwetter ausgenutzt. Ich habe heute wieder einmal gekehrt und nun erst einmal Sandhäufchen an den Seiten gemacht. Jörg hat den Vorgarten bearbeitet, denn gleichzeitig mit den Pflasterarbeiten wurde ein Stück Rasen neben dem Stellplatz geebnet und nun lag dort noch ein großer Haufen Erde.
Gleich werde ich mich – frisch geduscht und abgekühlt – mit einem Buch und einem kühlen Getränk auf die Terrasse setzen und den restlichen Sommer genießen.

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Dienstag, 7. September 2004

Tu was

Ich dachte, ich tu mal was und versuche, ein klein wenig zur Unterstützung einer wirklich sinnvollen und wichtigen Aktion beizutragen. Näheres dazu findet ihr hinter den Links rechts oben in der Seitenleiste.

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Mittwoch, 8. September 2004

Grün und lecker

An manchen Tagen freue ich mich so richtig, dass mein Kräuterbeet im Garten so gut gedeiht. Besonders schön ist es, wenn ich wieder einmal die Frankfurter Grüne Soße zubereite. In Hessen war und ist das selbst für Nicht-Gartenbesitzer kein Problem, denn man bekommt die Kräuterpäckchen in fast allen Supermärkten. Aber wie komme ich hier im Norden dran? Mindestens sieben Kräuter sollen es sein. Zur Not kann man auch eine tiefgekühlte Kräutermischung verwenden, aber so richtig schön grün wird die Soße erst, wenn man frische Kräuter verwendet. Wenn ich mir das Rezept allerdings so ansehe, muss ich mein Kräuterbeet dringend erweitern. Kerbel, Borretsch, Pimpinelle und Kresse wachsen dort nicht. Aber mit viel Sauerampfer, Schnittlauch, Liebstöckel, Estragon, Petersilie und sogar ein paar Basilikumblättchen wurde die Soße wieder ausgezeichnet. Dazu gibt es Putenschnitzel und Salzkartoffeln. Hmmm, ich geh dann mal in die Küche …

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Meteorologischer Herbst

Trotz des strahlenden Sonnenscheins merkt man deutlich, dass der meteorologische Herbst bereits angebrochen ist. Selbst um zwölf Uhr Mittags steht die Sonne schon so tief, dass alles lange Schatten wirft.

Vorbei sind die Zeiten, wo man abends lange auf der Terrasse sitzen konnte und wer noch einmal grillen möchte, sollte dies auf den Mittag oder Nachmittag legen.
Ich mag den Wechsel der Jahreszeiten, denn jede hat ihre ganz eigenen, positiven Seiten.

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Donnerstag, 9. September 2004

Löwenmauls Worte zur Werbung

Cunda

Eine Mutter liest ihren Kindern vor. Im Bild wird unten die Internetadresse www.cunda.de eingeblendet. Für was wird hier geworben, frage ich mich? Eine neue Fast-Food-Kette, wo die Kinder „gesundes“ Essen zu sich nehmen dürfen, nachdem sie brav zugehört haben? Oder holt Mutti gleich zur Belohnung eine Packung eines neuen, ach so gesunden, weil angeblich fast nur aus Milch bestehenden Kinderriegels aus dem Schrank? Doch ich werde überrascht, denn die Kinder werden ins Bett gepackt und die Frau erscheint gleich darauf in einem Jäckchen, um auszugehen. Dieses Kleidungsstück erweckt bei mir spontan den Eindruck macht, sie trüge versehentlich das Futter nach außen. Kein guter Eindruck, denn mit diesem Spot wird nicht für eine neue Kinderüberraschung, sondern für Mode geworben: Hinter dem mysteriösen Namen „Cunda“ verbirgt sich das Modeunternehmen C & A.

Nicht Himmel, sondern Hölle

Die Commerzbank hat ihren neuen Werbespot in den Himmel verlegt. Eine kleine Gruppe Vermögensberater steht vor der himmlischen Pforte und verlangt Einlass. Der Pförtner fragt sie, ob sie auch immer brav und ehrlich ihre Kunden beraten haben und das kann nur ein einziger bejahen. Dieser erhält Eintritt in den Himmel, die anderen müssen mit langen Gesichtern wieder nach unten fahren. Und, frage ich mich am Ende, soll dies denn eine neue Erkenntnis sein? Es ist doch längst bekannt, dass 90 % aller Vermögens-, Versicherungs- oder Unternehmensberater bei einer Beratung nicht hauptsächlich die Optimierung des Kundenvermögens im Sinn haben. Es bleibt offen, was mit den abgewiesenen Herren geschieht. Sollten sie in der Hölle landen, wäre uns allen gedient, doch ich befürchte, sie werden als Untote zurückkehren und erneut auf Kundenfang gehen.

Achtung, Dickmach-Factor!

Im Vorbeischauen bin ich über über die Werbung für eine Wimperntusche namens „2000 Calorie Mascara“ gestolpert. Zweitausend Kalorien? Soll mir das assoziieren, dass die Wimpern so dick werden, als würden sie jeden Tag 2000 Kalorien zu sich nehmen? Doch wie viel Kalorien verbrennen Wimpern Tag für Tag? Werden sie bei 2000 übergewichtig und fettleibig? Fragen über Fragen, die mir auch ein Studium der Website nicht beantworten konnte. Dabei würde es mich wirklich interessieren, wie diese Bezeichnung zustande kam.

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Samstag, 11. September 2004

Demo

Heute fand in Hannovers Innenstadt die Großdemonstration gegen die Streichung des Blindengelds statt. Angemeldet waren 7.000 Leute, während der Kundgebung wurde immer wieder von 10.000 Menschen berichtet, die aus der gesamten Bundesrepublik gekommen waren. Denn natürlich ist zu befürchten: Wenn das Land Niedersachsen tatsächlich die Streichung durchziehen sollte, hängen sich andere Bundesländer nur zu gerne an diese Entscheidung.

Und was habe ich damit zu tun? Ich selbst eigentlich nichts, könnte ich antworten. Doch ich arbeite im Landesbildungszentrum für Blinde, übertrage Schulbücher für blinde und hochgradig sehbehinderte Schüler, ich teile mir mit einer blinden Kollegin das Büro und habe aus diesem Grund einige Berührungspunkte mit dieser Problematik. Und außerdem: Heute trifft es die Blinden, aber wer ist morgen und wer übermorgen dran?

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Brennend

Während Jörg Brennholz für den Kaminofen gesägt hat, habe ich meinen neuen CD-Brenner eingebaut. Mein erster übrigens. Bisher verspürte ich noch nicht das brennende Verlangen nach einem solchen Gerät, doch kürzlich berichtete meine Kollegin, die Festplatte im PC ihres Mannes habe das Zeitliche gesegnet und die Daten seien nicht mehr zu retten gewesen. Da fing ich an, nachzudenken. Auch ich habe keine Datensicherung. Früher haben wir einigermaßen regelmäßig eine Sicherung auf Band gemacht, aber das ist recht zeitaufwändig, nicht besonders komfortabel und irgendwann reichte die Speicherkapazität nicht mehr aus. Jörg meinte, ich solle mir doch einen CD-Brenner kaufen, die gäbe es doch schon für 25 Euro. So günstig, das geht ja dann. Wie gesagt, ich habe mich lange nicht mehr mit Hardware beschäftigt und kenne die Preise nicht. Also flugs mal schlau gemacht, eine erste Auswahl getroffen, einen erfolglosen Besuch im Mediamarkt hinter mich gebracht (keine Auswahl in diesem Laden), festgestellt, dass ich bei Ebay inklusive Nero Express und Versandkosten dasselbe Modell für 32,80 noch einen Euro günstiger kaufen kann als bei Atelco ohne Nero und mit selbst hinfahren, und habe schließlich diesen Kauf bei Ebay getätigt. Gestern kam das Päckchen an, heute habe ich das Gerät eingebaut und gleich mal 460 MB Fotos in 7 Minuten auf CD gebrannt. Klasse! Dazu muss ich sagen, es für den Zweck einer Datensicherung auch ein vielleicht 24-fach-Brenner getan hätte, aber einen gebrauchten und möglicherweise nicht mehr so gut funktionierenden Brenner wollte ich nun doch nicht. Und bei neuen bekommt man nur 52-fach.
Ganz problemlos funktionierte der Umbau jedoch nicht. Ich muss dazu sagen, dass ich das alte und sowieso lahme CD-ROM-Laufwerk ausgebaut und an dessen Stelle den Brenner eingebaut habe. Leider fiel mir erst nach Abschluss der Arbeiten ein, dass noch eine CD im ausgebauten Laufwerk lag. Mist! Es blieb mir nichts anderes übrig, als das PC-Gehäuse noch einmal abzunehmen, um an Strom für das Laufwerk zu kommen und dann die Schublade offen zu können.

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Sonntag, 12. September 2004

Diese beiden sind unbedingt dafür

Catcontent

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Dienstag, 14. September 2004

Macht- und kraftlos

Letzte Nacht hatte ich zwei dieser Träume, in denen ich kraft- und machtlos war. Im ersten Traum tauchte ein Einbrecher in meinem Haus auf und ich wollte ihn vertreiben. Eigenartigerweise wirkte er gar nicht so bedrohlich und er tat auch nichts weiter als dazustehen und mich anzuschauen, während ich verzweifelt versuchte, ihn zu vertreiben. Mit einem Beil oder einem ähnlichen Werkzeug wollte ich ihn am Bein, mit meinem Knie wollte ich ihn an seiner empfindlichsten Körperstelle treffen, doch es gelang mir nicht. Ich hatte nicht genügend Kraft, um ihm wehzutun.
Im zweiten Traum stand ich mit einer Gruppe von Frauen vor einer Theke in einem schlichten, weißen, nicht eingerichteten oder irgendwie dekorierten Raum. Einige von den Frauen, so auch ich, hatten Einkaufswagen dabei, in denen Kleidungsstücke lagen. Es war nicht ganz klar, ob wir etwas gekauft hatten und dieses nun dort an der Theke bezahlen wollten oder ob wir diese Kleidungsstücke dort – zum Beispiel als Spende – abgeben wollten. Natürlich hatte sich niemand in eine Warteschlange eingereiht, alle standen im Raum verteilt und waren darauf erpicht, möglichst schnell an die Reihe zu kommen. Als ich schließlich nach vorne rückte, spürte ich einen Widerstand. Eine Frau ganz hinten an der Wand hielt meinen Einkaufswagen fest. Ich zog verzweifelt, um ihn ihr zu entreißen. Doch wieder war ich kraftlos. Ich zog und zerrte weiter, währenddessen blickte ich immer wieder in das hasserfüllte Gesicht dieser Frau, die nichts anderes wollte, als vor mir die Theke zu erreichen. Ich war so wütend auf die Frau, dass ich sie schlagen wollte. Immer wieder holte ich aus, doch immer wieder versagte meine Hand. Ich wollte sie packen und schütteln, doch ich war nicht in der Lage dazu. Plötzlich war ich dann doch an der Reihe und stand sprachlos einem weiß bekittelten Mitarbeiter gegenüber. Sprachlos, denn wie sollte ich ihm erklären, was ich hier überhaupt zu suchen hatte? Ich hatte keine Kinder und wollte auch keine mehr, also was erwartete ich hier oder was wollte ich in diesem Kreis beitragen? Kinderlose sind hier fehl am Platz, das war das Einzige, was mir durch den Kopf ging und mich lähmte. Ich war nicht in der Lage, meine Wünsche oder mein Anliegen zu äußern. Dann wurde alles undeutlich und verschwommen …
… und ich erwachte aus diesem Traum. Ich fühlte mich nach dem Aufwachen ganz und gar nicht schlecht. Ich wundere mich nach wie vor nur, woher solch merkwürdige Träume kommen. Aber manches muss man nicht ergründen.

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Mittwoch, 15. September 2004

Gimme five – die geballte Ladung

Ich mach jetzt auch mal mit und hole die letzten Fragepäckchen nach:

25.08.2004: Rund ums Kochen

  1. Kochst du gerne?
    Meistens ja. Es gibt aber durchaus auch Tage, an denen ich mit nur dazu aufraffen kann, eine Pizza in den Ofen zu schieben.
  2. Was kochst du am liebsten?
    Pasta, zum Beispiel Tagliatelle mit Schinken-Erbsen-Sahnesoße. Auch immer wieder lecker: Hähnchenbrustfilets mit Tomate und Mozzarella überbacken. Es kann auch einmal ein leckeres Gulasch sein. Oder einfach Tomaten mit Mozzarella. Jörgs Spezialitäten sind Lasagne und Chili con carne.
  3. Ist nach dem Kochen ein Chaos in der Küche?
    Nein, ich versuche, schon während des Kochens oder gleich danach einigermaßen aufzuräumen. Außerdem brauche ich auch nicht für jede Zutat ein extra Schälchen.
  4. Was ist dir mal total misslungen?
    Vor vielen Jahren ist tatsächlich einmal etwas direkt aus der Pfanne im Mülleimer gelandet. Das war eine Fertigteigmischung Rösti, die angeblich nur in der Pfanne ausgebreitet und gebraten werden musste. Bei mir wurde es angebrannter Matsch, den ich vor lauter Wut in die Tonne pfefferte. An andere größere Pannen kann ich mich nicht erinnern.
  5. Was kann deine Mutter am besten kochen oder backen?
    Am besten? Das weiß ich gar nicht. Aber wenn wir mal zu Besuch dort sind, gibt es häufig die leckeren böhmischen Semmelknödel als Beilage. Das Rezept hat sie übrigens von ihrer Schwiegermutter.

01.09.2004: Grünzeug

  1. Rosen oder Tulpen?
    Natürlich Rosen. Aber keine abgeschnittenen, langstieligen für die Vase, sondern Rosenbüsche im Garten. Die wachsen nämlich immer weiter und blühen immer wieder.
  2. Welche Farbe?
    Die Rosen? Alle! Bisher kann ich als Auswahl allerdings nur rot, gelb, weiß, apricot und rosa bieten.
  3. Hast du einen grünen Daumen?
    Im Garten schon eher als drinnen. Für Zimmerpflanzen habe ich anscheinend nicht das glückliche Händchen und so manche hat schon das Zeitliche gesegnet.
  4. Hast du schon mal einen Blumenstrauss geschenkt bekommen?
    Ja, doch, ist schon vorgekommen 😉 Den letzten habe ich wohl zu meinem Geburtstag vor zwei Jahren bekommen. Oder war es doch im letzten Jahr? Ich lege aber keinen besonderen Wert darauf, lieber sind mir Pflanzen für den Garten.
  5. Wenn du einen Blumenstrauss geschenkt bekommen würdest, welche Blumen müssten unbedingt dabei sein?
    Da habe ich keine besonderen Wünsche, er sollte eher zur Jahreszeit passen.

08.09.2004: Tierisch

  1. Hund oder Katze?
    Katze natürlich. Aber nur in der Mehrzahl. Vier Samtpfoten und Mäusejäger leben mit uns zusammen. Mit Hunden kann ich wenig anfangen.
  2. Hast du Angst vor einem Tier?
    Bisher noch nicht, aber ich bin auch noch keinem riesigen, giftigen oder auf andere Art gefährlichen Tier begegnet. Mit ungefähr zwölf Jahren hatte ich einmal eine unangenehme Begegnung mit einem „giftigen“ Dackel, der versuchte, mir in die Hand zu beißen, als ich ihn streicheln wollte.
  3. Ekelst du dich vor Spinnen?
    Eher weniger. Wenn sie sehr groß und dick sind, finde ich sie nicht besonders anziehend. Anfassen vermeide ich aber bei allen Spinnen, jedoch mehr aus der Angst, ihnen versehentlich ein Bein auszureißen. Ich wende immer die Glaspapiermethode an: Ein Glas über die Spinne gestülpt, die (günstigerweise) an der Wand sitzt, dann ein Papier untergeschoben, das Tier in diesem Behältnis nach draußen transportiert und dort freigelassen.
  4. Wie gehts du im Sommer gegen die Mücken und Fliegenplage vor?
    Die Fliegen versammeln sich leider immer in der Küche und sind auch zu blöd, um durch das extra für sie geöffnete Fenster nach draußen zu fliegen. Daher hängt in der warmen Jahreszeit ein klebriger Fliegenfangstreifen in der Küche. An der Terrassentür haben wir einen Fliegenvorhang und außerdem ein dekorativ blau leuchtende Mückenlampe für die schlimmeren Tage.
  5. Welches ist dein Lieblingstier im Zoo? (gute Gelegenheit, mal wieder zu
    gehen 😉
    Der Zoo in Hannover ist richtig schön geworden. Ich war bisher nur dreimal dort und das letzte Mal ist auch schon eine Weile her, aber die Gestaltung mit den unterschiedlichen Landschaften gefällt mir gut. Witzig fand ich die Erdhörnchen. Über die wurde sogar schon ein Buch mit dem Titel „Nachts auf dem Sambesi“ geschrieben und in unserer Schule sogar als Lesebuch aufgenommen. Also die Erdmännchen.

15.09.2004: Fast Food und Pizza

  1. Mc Donalds oder Burger King?
    Na ja, wenn schon, dann McDoof, aber nicht aus Überzeugung, sondern weil so einer eher auf dem Weg liegt oder in der Nähe ist als ein Burger King. Doch da hat jetzt ein neuer Burger King eröffnet, also mal sehen …
  2. Isst du ab und zu Fast Food?
    Siehe oben, klar, ab und zu, aber selten. Vielleicht zwei- bis dreimal im Jahr.
  3. Würdest du/Erlaubst du deinen Kindern Fast Food?
    Sind Katzen auch Kinder? Ist Dosenfutter mit Fast Food gleichzusetzen?
  4. Welche Zutaten hat deine Lieblingspizza?
    Das wechselt, kann ich gar nicht so genau sagen. Mal Schinken, mal Tunfisch, mal Gemüse, mal Bolognese oder dann die käsige Variante.
  5. Bäckst du ab und zu selbergemachte Pizza?
    Ja, hin und wieder, wenn ich gerade mal Lust dazu und die passenden Zutaten im Haus habe. Der Pizzadienst kommt mir nicht mehr ins (ans) Haus, weil in diesem Jahr schon zwei Pizzafahrer unsere Betonkanten rund ums Haus niedergefahren haben bzw. wollten. Nein, aber mal ehrlich, ich habe für den „Notfall“ immer die eine oder andere TK-Pizza vom Doktor oder auch vom Discounter im Tiefkühlschrank, und die sind genauso lecker und kosten dreimal weniger.

www.gimme-five.org

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Freitag, 17. September 2004

Halbes Wochenende

Dieses Wochenende ist nur ein halbes. Vielleicht ein wenig mehr, also sagen wir ein Dreiviertelwochenende. Morgen findet im LBZB ein Tag der offenen Tür statt und da ist auch die Medienzentrale besetzt. Beim letzten Tag der offenen Tür vor zwei Jahren war ich noch als Gast da, allerdings schon mit Arbeitsvertrag in der Tasche. Nun, der morgige Tag wird nicht allzu lang sein, die Öffnungszeiten sind von 10:30 bis 15:00 Uhr. Wir warten einfach ab, ob sich der eine oder andere Besucher zu uns verirrt und ansonsten wird ganz normal gearbeitet.

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Montag, 20. September 2004

Zeitdiebe

Das Wochenende war eindeutig zu kurz. Von Samstag auf Sonntag habe ich zwar lange, aber schlecht geschlafen. Nach dem späten Frühstück war ich kurz am PC und nachmittags sind wir zu Bekannten gefahren, weil Jörg deren nicht funktionierenden Satellitenantennenanschluss überprüfen sollte. Als wir nach Hause kamen, war es schon nach fünf und so war der Sonntag auch schon so gut wie gelaufen. Irgendjemand hat mir meine Zeit geklaut, es müssen wohl wieder einmal die Zeitdiebe unterwegs gewesen sein.

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Die Anstalt

Vor einigen Monaten erhielt ich einen dickeren Brief von der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte. Ein Informationsschreiben, mein Versicherungsverlauf und einige Formulare waren darin enthalten. Antrag auf Kontenklärung, Antrag auf Feststellung von Kindererziehungszeiten und Ähnliches befand sich unter den Formularen. Im Anschreiben teilte man mir unter anderem mit, dass ich die BfA auch benachrichtigen möge, wenn mein Versicherungsverlauf in Ordnung sei. So weit, so gut. Die Unterlagen deponierte ich gut sichtbar auf meinem Schreibtisch, um sie nicht zu vergessen. Leider schiebe ich so manches gerne vor mir her und denke mir jeden Tag: „Das erledigst du morgen!“ So kam es, dass ich erst vor ungefähr zwei Wochen eine schlichte formlose Mitteilung per Fax an die BfA, in der ich die Richtigkeit der Daten bestätigte. Am letzten Donnerstag fand ich einen Brief der BfA in unserem Briefkasten. Man mahnte die fehlende Rückmeldung von mir an. Gleichzeitig war aufgelistet, welche Unterlagen ich noch vorlegen müsse, nämlich Geburtsurkunde und bestätigte Kopien von Ausbildungsvertrag und Urkunde über den Abschluss. Was sollten diese Formalitäten jetzt wieder? Ich hatte doch schließlich wie gewünscht, eine Bestätigung geschickt. Solche Geschichten machen mich immer ärgerlich. Ich holte tief Luft und las noch einmal das erste Anschreiben. „Bitte lassen Sie uns eine Mitteilung zukommen …“ Ja, hatte ich doch getan. Ganz, ganz hinten, im letzten Satz des Briefes auf der Rückseite entdeckte ich dann: „Bitte benutzen Sie die beiliegenden Vordrucke.“ Okay, ich gebe zu, das hatte ich übersehen. Es genügte also kein normaler, formloser Brief, sondern es mussten Formulare ausgefüllt werden. Allerdings entdeckte ich auch bei mehrmaligem Lesen keinen einzigen Hinweis auf die anderen Unterlagen, deren Fehlen angemeckert worden war. Da frage ich mich, woher hätte ich das denn erahnen sollen? Und vor allem, wozu muss ich eine Geburtsurkunde vorlegen? Ich bin seit 1979 bei der BfA versichert, zweifelt man jetzt plötzlich meine Existenz an? Erst in dem Mahnschreiben wird erklärt, warum ich Nachweise über meine Ausbildung einreichen soll. Diese Zeiten würden nämlich anders bewertet werden als die „normalen“ Arbeitszeiten. Davon stand nichts, aber auch gar nichts im ersten Brief! Ärgerlich ist der Aufwand für mich. Eine Geburtsurkunde habe ich nicht, aber eine Abschrift aus dem Familienbuch, das sollte wohl reichen. Allerdings muss ich mir jetzt noch irgendwo bestätigte Kopien über die Ausbildung beschaffen. Ärgerlich, diese ganze Geschichte!

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Dienstag, 21. September 2004

Nur für Mädchen

Mein Mobiltelefon der Gattung Siemens MC60 ist klein und niedlich, nur sah es in seinem grauen Standardkleidchen etwas traurig aus. Da war mir eins von vornherein klar: Es würde irgendwann ein neues Gewand bekommen. In der letzten Woche habe ich ihm endlich die Freude bereitet und ein zwei günstige (psst, nicht verraten) neue Outfits bei Ebay gekauft. Der Siemens-Designerladen bietet nur eine sehr geringe Auswahl zu horrenden Preisen und daher schaute ich mich nach preisgünstigeren und schöneren Varianten um. Gleich zwei habe ich erstanden und das kleine MC60 gestern Nachmittag umgezogen. Als Jörg nach Hause kam und ich es ihm zeigte, war sein Kommentar: „Das ist ja ein Mädchen-Handy!“ Na klar, was sonst?!

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Mittwoch, 22. September 2004

Gimme five – sportlich

  1. Welche Sportarten machst du im Winter? (Ski-, Snoboard-,
    Schlittschuhfahren zum Beipiel)
    Nichts dergleichen, gerade mit defektem Kreuzband fallen die typischen Wintersportarten flach.
  2. Welche Sportarten machst du im Sommer? (Wandern, Rollerbladen, …)
    Fahrradfahren. Sonst nichts *räusper*. Oder zählt Gartenarbeit auch zu Sport?
  3. Welche Gruppensportart gefällt dir am besten?
    Volleyball. Etwas Besseres gibt es nicht. Ich habe von 1977 bis 1983 im Verein gespielt. Leider habe ich mir dabei einen Kreuzbandriss zugezogen, der erst fünfzehn Jahre später erkannt wurde.
  4. Welche Einzelsportart magst du am liebsten?
    Schwimmen
  5. Hast du beim Sport schon mal einen Preis gewonnen?
    Vielleicht eine Urkunde bei den fürchterlichen Bundesjugendspielen? Als Volleyballmannschaft haben wir den einen oder anderen Pokal gewonnen und keiner weiß mehr, wo der sich heute befindet. Die Hauptsache war aber immer der Spaß an der Sache.

gimme-fiv.org

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Der mysteriöse Knall

Am Montagvormittag kurz nach zehn hörte man es in ganz Hannover und Teilen der Region, mancherorts war es auch zu spüren: ein lauter Knall und eine Erschütterung. Man schaute auf, schaute sich fragend an, lauschte auf eventuelle Sirenen, schaltete das Radio ein … doch nichts war herauszufinden.
Am nächsten Tag berichtete die HAZ über die allgemeine Ratlosigkeit. Polizei und Feuerwehr suchten vergeblich nach der Ursache, sogar ein Polizeihubschrauber wurde in die Luft geschickt – ohne Ergebnis.
Heute löste dieser Artikel endlich das Rätsel: Ein Düsenjet der Bundesluftwaffe hatte die Schallmauer durchbrochen, und rein zufällig war dies eben über Hannover geschehen.

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Sonntag, 26. September 2004

Lizzy 2

Wenn man Katzen besitzt, hat man keine Mäuse im Haus – ein Irrglaube. Unsere Kätzchen sind fleißige Mäusefänger und gerne bringen sie ein erlegtes Tier als Geschenk nach Hause. Meistens leben die Mäuse nicht mehr, aber hin und wieder schleppen sie ein zwar vor Schreck erstarrtes, aber ansonsten noch quicklebendiges Nagetier an. Schon mehr als einmal musste ich wegflitzenden Mäusen hinterher hechten und alle Tricks anwenden, um sie einzufangen. Vor einiger Zeit hatte eine überlebende Maus einen sicheren Platz hinter den Küchenschränken gefunden. Irgendwann bemerkte ich kleine schwarze Krümel im Schrank unter der Spüle. Zuerst glaubte ich, sie stammten von der Reinigung des Grills und waren später aus dem trockenen Spülschwämmchen gefallen. Ich wischte sie weg. Doch dann waren erneut Krümel da, außerdem entdeckte ich Löcher in Spülschwämmchen und Handtuch. Da war es mir klar: Irgendwo hinter den Schränken hauste eine Maus und sie kletterte gelegentlich durch das Loch bei den Abflussrohren in den Schrank. Wir nahmen die Blende unter den Schränken ab, doch weit und breit war keine Maus zu sehen. Lizzy inspizierte die Ecken, aber auch sie entdeckte keine Maus. Nun gut, vermutlich hatte sich die Maus aus dem Staub gemacht, dachten wir. Aber dem war nicht so. Am nächsten Tag fand ich wieder Mäuseköttel im Spülenschrank. Also sind wir gestern auf dem Rückweg vom Zaunkauf in einen Baumarkt gegangen und haben eine Mausefalle gekauft. Selbstverständlich eine Falle, in der man die Maus lebend fangen kann, alles andere wäre nicht in Frage gekommen. Wenn die Katzen eine Maus erlegen, ist das etwas anderes, aber ich möchte keine von einer Falle erschlagene Maus sehen. Wir legten etwas Käse in die Falle und platzierten sie im Schrank. Tja, und nachmittags war der Käse weg und die Maus nicht in der Falle. Nur nicht aufgeben, erneut Käse rein und abwarten. Heute Morgen dann das Erfolgserlebnis: Eine äußerst lebendige Maus in der Falle. Jörgs Kommentar: „Lizzy 2 hat eine Maus gefangen.“ Die Maus wurde vor der Haustür befreit und kann sich wieder ihres Lebens in der freien Natur erfreuen – so lange, bis sie einer flinken und hungrigen Katze über den Weg läuft.

Das ist Lizzy 2:

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Zaunkauf

Am letzten Montag haben wir uns mit den Nachbarn über die Art des gemeinsamen Zauns verständigt. Einmal haben wir ja durch die Lage der Häuser (zwei hintereinander auf einem geteilten Grundstück) einen langen Zaun am rechten Grundstücksrand. Der hintere Teil gehört zu Tina & Ralf, der vordere zur Straße hin uns. Natürlich müssten wir die Nachbarn rechts nicht fragen, welchen Zaun sie gern hätten, denn wir müssen diese Begrenzung setzen und auch zahlen. Doch diese Nachbarn wollen zur Straße hin auch einen Zaun errichten, dieser stößt dann am Eck auf unseren und daher wäre es schön, wenn man das einheitlich gestalten könnte. Am Montag studierten wir den Katalog eines Holzfachmarktes und fanden eine preisgünstige und doch schöne Variante. Gestern trafen wir uns mit Ralf & Tina beim GK Fachmarkt. Vor allem, um erst einmal zu schauen. Die ausgesuchten Sichtschutzelemente waren bald gefunden und wurden für gut befunden. Während unsere Nachbarn sich entschieden hatten, gleich alles komplett zu kaufen, wollten wir zunächst nur die Pfosten setzen. So wäre die Gefahr beseitigt, dass eines der Nachbarskinder sich beim Spielen an einem Pfostenanker verletzt. Auf den Rest des Zaunes hätte ich gern noch bis zum Frühjahr gewartet, denn diese Woche war schon wieder eine Rechnung des Vermessungsbüros eingetrudelt. Nun lief aber im Holzfachmarkt gerade noch eine Sommeraktion mit 10 % Rabatt. Also haben wir dann doch komplett alles bestellt. Morgen Vormittag wird geliefert und am nächsten Wochenende dann aufgebaut.

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Dienstag, 28. September 2004

Träume

Manchmal träume ich sehr intensiv, so auch letzte Nacht wieder. Dieses Mal spielte ein Doppelhaus eine Rolle, in dem beide Parteien einen gemeinsamen Wohnbereich hatten und ich mich fragte, wie man da entspannen kann, wenn man sich ständig im Blickfeld von anderen Menschen befindet. Außerdem gab es in diesem Haus drei Säulen, die aussahen, als bestünden sie aus einem holzähnlichen Material. Es hatte aber große Löcher und Risse, die man so ohne weiteres nicht reparieren konnte. Ich hatte die Idee, einen Kleintierkäfigdraht darum zu wickeln und dann mit Gips die Oberfläche zu modellieren. Dann stellte sich jedoch heraus, dass diese Säule Bäume waren, die in das Haus eingebaut worden waren. Ich sah sie schon die Decke durchbrechen, doch ein Fachmann erklärte, sie seinen mit Stahlnägeln befestigt worden und würden daher nicht mehr wachsen. Doch dann der nächste Schreck: Eine Frau stellte fest, dass es sich bei einem der Bäume um einen Schafbaum handelte. Sie brach in hysterisches Geschrei aus, sie wolle diesen Baum nicht im Haus haben, denn er stinke ganz fürchterlich.
Dann lage ich in meinem Bett, es war gegen sechs Uhr morgens. Plötzlich hörte ich draußen auf der Straße Stimmen und Schritte. Es waren offensichtlich Leute, die völlig betrunken von einem Fest nach Hause kamen. Ich muss anscheinend zum Fenster gegangen sein, denn ich sah, wie eine der Frauen torkelte und dann rückwärts auf den Boden fiel. Da sie nicht mehr aufstand, zog ein Mann sie an den Füßen die Straße entlang.

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Italienisch – französisch

So hat sich unser abendlicher Speiseplan seit Freitag gestaltet. Start war am Freitagabend mit Jörgs leckerer Lasagne, von der wir gerade mal ein Drittel schafften. Aufgewärmt gab es die nächste Ladung am Samstag. Praktisch, wenn man schon etwas vorbereitet im Backofen stehen hat! Dreimal hintereinander wollte ich nun doch keine Lasagne essen, auch wenn sie noch so lecker ist. Also habe ich am Sonntag ein provenzalisches Hähnchen zubereitet. Hähnchenteile mit Tomaten, Oliven, Zwiebeln, Knoblauch, Rosmarin und Thymian. Die Kräuter habe ich frisch aus dem Kräuterbeet geholt. Das war ein Duft im Ofen! Das Rezept werde ich demnächst in meine Sammlung aufnehmen. Gestern haben wir die restliche Lasagne verspeist und heute Abend ist der Rest vom Huhn dran.

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Mittwoch, 29. September 2004

Gimme five – musikalisch

  1. Was war Deine erste CD?
    Meine erste CD? Grübel … Fällt mir nicht ein. Aber ich erinnere mich, dass ich 1988 sehr stolz mit zwei „Dirty Dancing“-CDs und einer von Climie Fisher aus den USA zurückkam. Vielleicht waren das die ersten?
  2. Was ist Deine Lieblingscd?
    Immer die CD, die ich mir gerade gekauft habe.
  3. Mit welchem Lied verbindest Du eine super Erinnerung?
    „Big in Japan“ von Alphaville. Das habe ich 1984 im Auto rauf und runter gehört und wenn ich es heute höre, weiß ich noch ganz genau, wie ich mich damals gefühlt habe.
  4. Welches Lied haben Deine Eltern immer gehört als Du noch klein warst?
    Keine Ahnung. Aber ich erinnere mich an diverse LPs von Peter Alexander, Udo Jürgens oder auch Singles von Roy Black, Gitte, Alexandra, Howard Carpendale … damals war ich sieben oder acht Jahre alt.
  5. Welche CD hast du zuletzt gekauft?
    Runrig – Proterra

gimme-five.org

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