August 2004

Sonntag, 1. August 2004

Unter Bäumen

Das Hochzeitspaar hatte absolutes Glück mit dem Wetter und die kirchliche Trauung konnte unter Bäumen stattfinden.

Nein, hier gibt es keine offiziellen Fotos von der Hochzeit, nur ein Eindruck vom Ort des Geschehens.

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Montag, 2. August 2004

Geldregen

Einen Geldregen könnte wohl jeder gut gebrauchen. Leider kommt er nicht von oben, sondern muss einem beschert werden. Zur Hochzeitsfeier am Samstag hatten wir uns zu siebt zusammengetan, um dem Brautpaar eine kleine Scheindusche zu schenken. Es gibt nun einige Möglichkeiten, um Geldgeschenke originell zu verpacken. Anregungen kann man sich aus einer Vielzahl von Büchern holen, aber ich habe erst einmal im Internet gesucht und bin dort auf diesen Geldregen gestoßen. So sah nun unsere Variante aus:

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Dienstag, 3. August 2004

So schnell kann’s gehen

Man kann im Leben viel planen, aber muss doch im Grunde immer damit rechnen, dass diese Pläne durch unvorhergesehene Zwischenfälle über den Haufen geworfen werden. Vorletztes Wochenende waren wir in Hessen, um meine Eltern, meine Schwester und deren Kinder zu besuchen, denn im August und September würden sie nacheinander in Urlaub sein. Und dann hat meine Schwester am Samstag eine Nierenkolik und gestern wurde ihr ein großer Nierenstein operativ entfernt. Ich habe heute mit ihr telefoniert und es geht ihr schon etwas besser. Nun ja, im Vergleich mit den Schmerzen, die sie am Wochenende hatte, geht es ihr vermutlich sehr viel besser. Die ganze Urlaubsplanung ist jetzt zwar dahin, aber ich denke mir, Hauptsache, alle sind gesund oder eben wieder auf dem Weg dorthin.

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Mittwoch, 4. August 2004

Erdbeeren pikant

Ich konnte kürzlich nicht widerstehen und habe zwei Schälchen Erdbeeren gekauft. Das war schlecht geplant, denn nachdem wir am Samstag auf der Hochzeitsfeier und am Sonntag bei Jörgs Eltern waren, standen sie unangetastet im Kühlschrank. Sie waren noch gut, aber nicht mehr so ganz frisch. Also habe ich sie flugs in eine pikante Köstlichkeit verwandelt: Erdbeer-Zwiebel-Chutney.

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Donnerstag, 5. August 2004

Aufgedeckt

Die Seite Prüfziffernberechnung bringt es ans Licht: Der gestern bei Aldi gekaufte Geflügelsalat-Brotaufstrich der Marke „Salatland“ mit der EWG-Betriebsnummer D-EV 84 stammt von der Firma Popp. Das Original von Popp kostet 1,29 Euro, der Salat mit dem anderen Etikett lediglich 0,89 Euro.
Wer wissen will, wo Käse, Jogurt und Ähnliches herkommen, kann auf der Seite der Molkereiprodukte nachschauen.

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Hausfrauenfragen

Susi hat einige küchentechnische Fragen zu meinem Beitrag über das Erdbeer-Chutney, und da sie keine E-Mail-Adresse (angegeben) hat, schreibe ich hier meine Antworten hin.

Balsamico:
Ich mache es mir einfach und verweise auf die Wikipedia.

Eingelegter grüner Pfeffer:
Gibt es fertig im Supermarkt zu kaufen; steht meistens im Regal bei den internationalen Spezialitäten. Hier ein Beispiel.

Twist-off-Deckel:
Gemeint sind Gläser mit Schraubdeckel; wichtig ist, dass die Deckel luftdicht verschließen (Beispiel). Man braucht natürlich keine neuen Gläser zu kaufen, sondern nimmt einfach gekaufte, statt sie nach Verbrauch wegzuwerfen. Gut gespült müssen sie natürlich sein.

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Hessisch

Bei jedem unserer Besuche lernt Jörg wieder neue, ihm bislang unbekannte hessische Ausdrücke kennen. Beim letzten Mal (siehe 10.11.2003) waren es die Wörter „galern“ und „gaagelisch“. Dieses Mal kamen „Kolder“ (= Wolldecke) und „Borzelsche“ (= Purzelchen, kleines Kind) dazu. Bei der Kolder rätselten wir, woher das Wort stammen könnte. Ich vermutete, aus dem Französischen. Allerdings fiel mir nur die „couverture“ ein. Kein Wunder, denn ich kann ja auch kein Altfranzösisch, denn das altfranzösische co(u)ltre ist der Ursprung von Kolder.
Übrigens fiel mir gerade ein, dass ich eine weißblühende Clematis namens „Madame le Coultre“ habe. Ah ja, also blüht gerade Frau Steppdecke in meinem Garten *ggg*.

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Montag, 9. August 2004

Gemütlich

Während Jörg wieder arbeiten muss, habe ich zum Glück noch eine Woche Urlaub. Der erste Tag fing schon gut an. Ich bin um halb acht aufgestanden, unter die Dusche gesprungen, während des Haaretrocknens am PC gesessen und unter anderem eine Bestellung abgeschickt. Kurz nach neun war ich schon beim Einkaufen, habe anschließend die Müllsäcke für morgen früh bereitgestellt, mittlerweile ist die Spülmaschine fertig, die erste Ladung Wäsche hängt schon draußen zum Trocknen und die zweite Ladung ist in der Maschine. Sammy liegt im Wäschekorb obendrauf, schläft und lässt sich vom Rumoren der Waschmaschine nicht stören. Ich hatte gerade ein sehr spätes Frühstück am PC mit Cappuccino und Croissant. Die Idee mit dem Cappuccino war nicht so gut, denn nun schwitze ich auch hier im abgedunkelten Zimmer. So, und jetzt werde ich endlich eine längst fällige E-Mail schreiben und das wird gewiss etwas länger dauern, denn ich habe doch einiges zu berichten.

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Dienstag, 10. August 2004

Nicht normal

Ich lese gerade ein sehr spannendes Buch, frage mich aber nach der Hälfte, ob es dort überhaupt „normale“ Menschen gibt.

  • Die Urlauberin, die gleich zu Anfang ermordet wird, trauerte ihrem vor vier Jahren verstorbenen Mann hinterher, lebte einsam und zurückgezogen und hatte schwere Depressionen.
  • Der bisher liebende Ehemann und Vater verschwindet spurlos; es stellt sich heraus, dass er erhebliche finanzielle Schwierigkeiten und zudem seit vier Jahren eine Geliebte hat.
  • Die Geliebte fühlt sich in ihrer Ehe unverstanden, ihr Mann ist ihr intellektuell unterlegen und sie möchte ein neues Leben anfangen.
  • Ihr Ehemann, Besitzer eines Restaurants, leidet unter der abweisenden Kälte seiner Frau.
  • Die Cousine des Restaurantbesitzers, sowieso schon keine attraktive Frau, ist von einer schweren Akne gezeichnet, die immer wieder in Schüben auftritt; sie wird von den meisten Menschen deswegen mit Abscheu angesehen, hat daher kaum Kontakt nach draußen und hasst alle Frauen, die gut aussehen.
  • Die Putzfrau will im Grunde weg aus dem ihr verhassten Wohnort, ganz weit weg, doch das erreicht sie nur vorübergehend während ihrer Urlaubsreisen; auch sie ist sehr einsam und hat nicht einmal jemanden, dem sie von ihren Urlauben erzählen könnte.
  • Ein Paar auf Hochzeitsreise streitet sich ständig und er fragt sich, warum er diese Frau überhaupt geheiratet hat.
  • Der Freund des verschwundenen Mannes wurde vor einigen Jahren von seiner Frau und seinen Kindern verlassen und hat seitdem Depressionen, die er hin und wieder im Alkohol zu ertränken versucht.
  • Dann gibt es noch einen ominösen Verehrer der ermordeten Urlauberin, den sie für einen Psychopathen hielt, weil sie einer sich anbahnenden Beziehung zu ihm einen Riegel vorschob.

Ich bin mal gespannt, wie viele Charaktere mit Macken noch auftauchen werden. Andererseits – über „normale“, langweilige Menschen würde doch keiner ein Buch schreiben, und wenn, würde es niemand lesen, weil es zum Gähnen langweilig wäre.

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Sammys Schlafplatz

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Mittwoch, 11. August 2004

Fotografischer Spaziergang

Am 28. Juli waren wir in den Herrenhäuser Gärten in Hannover und ich habe nun die Fotos zu einem virtuellen Spaziergang zusammengestellt.

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Donnerstag, 12. August 2004

Katzengeschichten

Ich war heute nicht faul gewesen und habe die Katzenseiten überarbeitet. Neben neuen Fotos in der Fotogalerie habe ich endlich auch die Katzengeschichten fortgesetzt.

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Der Porsche

Einen Porsche mit vier Rädern können wir uns nicht leisten, aber diesen kleinen hier gab es sozusagen umsonst. Nachdem der mindestens zehn Jahre alte Toaster am letzten Wochenende plötzlich nicht mehr so recht wollte, dachte ich, ein neuer müsste her. Also habe ich flugs ein paar Payback-Punkte eingelöst und diesen Siemens-Toaster bestellt. Nie im Leben hätte ich mir den sonst gekauft – ein Toaster für um die neunzig Euro! Im Grunde kann er auch nur Brot rösten, aber er sieht eben schick aus.

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Samstag, 14. August 2004

Besuch

Heute Mittag hatten wir Katzenbesuch. Es war der kleine rot-weiße Kater, der ein paar Häuser entfernt wohnt. Vor einigen Tagen schon hatten wir ihn in unserem Vorgarten entdeckt, seine Besitzer ausfindig gemacht und ihn nach Hause gebracht. Das Zurückbringen erübrigte sich nun, denn da er schon wieder aufgetaucht war und mittlerweile ein Halsband mit Adresse trug, war es klar, dass er nicht entwischt war, sondern Freilauf hat.
Mika war zunächst ganz freundlich zu ihm, als der kleine Kater ihn beschnupperte. Dann allerdings entdeckte er Mikas Schwanzspitze, die sich bewegte. Auf diesem Foto guckt er noch neugierig:

Dann ging alles sehr schnell: Er sprang auf Mikas Schwanzspitze, um sie zu fangen, Mika fauchte, holte aus und versetzte ihm einen (natürlich krallenlosen) Hieb mit seiner großen Pfote. Erziehungsmaßnahmen müssen eben sein, damit so ein junger Kater lernt, was er darf und was nicht. Mika drehte sich um und schon lugte der Kleine wieder neugierig aus dem Gebüsch. Dann kam allerdings unsere Zicken-Lissy dazu und es gab großes Gefauche und Geschrei. Eine Weile belauerten sie sich noch im Gebüsch und als ich gerade einmal kurz um die Ecke war, gab es wieder eine Auseinandersetzung. Da Lissy schon auf dem Rückzug war, gehe ich davon aus, dass das Katerchen sich gewehrt hat. Vermutlich wird das so einer werden, der sich von Lissy nichts gefallen lässt. Wenig später schlüpfte er wieder durch den Zaun in den Nachbarsgarten.

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Sonntag, 15. August 2004

Löwenmauls Worte zur Werbung

Aus dem Raster gefallen

Eine gelbes Geldinstitut bemüht sich mit zwei sensationellen Angeboten um neue Kunden. Kostenloses Girokonto ab 1.000 Euro monatlichem Geldeingang und eine Kreditkarte. Prima, denkt man sich, doch ganz zum Schluss kommt der Haken: nur für Leute unter 26. Und was ist ab 27? Wie teuer wird es da? Ärgerlich, dass man dies nicht einmal auf der Internetseite herausfinden kann. Und gleich darauf folgt der zweite Werbespot der Bank. Man bietet auch ein Konto für die gehobenen Ansprüche an. Wieder kostenlos, mit Kreditkarte und sogar Wertpapierdepot. Man muss lediglich schlappe 3.000 Euro im Monat auf das Konto bekommen. Bei dieser Bank bin ich auf jeden Fall aus dem Zielgruppenraster gefallen: zu alt und zu geringer Verdienst.

Vorsicht vor Anhalterinnen

Bisher war es so, dass sich Anhalterinnen eher vor den Männern fürchten mussten, zu denen sie ins Auto stiegen. Der Werbespot eines japanischen Automobilherstellers belehrt uns eines Besseren. Da steht eine hübsche, junge Frau mit einer Autopanne am Straßenrand. Doch zum Glück lassen sich die im Auto ankommenden Männer nicht täuschen. Der eine weiß, dass da etwas faul sein muss, weil ein Auto dieser Marke niemals eine Panne hat. Und Recht hat er: Kaum sind sie vorübergebraust, zieht die junge Frau ihre Gesichtsmaske ab und präsentiert das abstoßend hässliche Gesicht eines Mannes. Klasse gemacht, das ist einer der Werbespots, bei denen man beim ersten Mal gar nicht richtig hinschaut und erst durch das überraschende Ende aufgeweckt wird.

Deutsche Blondinen

Die zwei wohl bekanntesten deutschen Blondinen sind wieder einmal in Werbespots zu sehen. Die eine füttert ihr Söhnchen mit der angeblich so gesunden Schokolade, die ja fast nur aus Milch besteht. Dass Schokolade gesünder und kalorienärmer ist, weil sie weiß statt braun ist, kann uns mittlerweile keiner mehr weismachen. (Auch die Behauptung, dass die bevorzugt eisgekühlt zu genießende Kokoskugel keinerlei Schokolade enthält, ändert nichts an der Tatsache, dass sie zum Großteil aus Zucker besteht.) Das Schlimme an dem Werbespot mit Frau Schiffer ist aber wie immer ihre undeutliche Aussprache. Sie soll bei einem Hautcreme-Werbespot sogar synchronisiert worden sein, weil kein Mensch sie verstanden hat.
Sympathischer kommt da allemal die Tennisgräfin mit ihrer Nudelsoße rüber. Wenn es auch etwas unglaubwürdig ist, dass in einem italienischen Restaurant das Pesto ausgeht. Das kann man doch schnell noch einmal zusammenrühren, während die Pasta schon kocht. Natürlich soll aber ein bestimmtes Produkt beworben werden. Doch es ist keine besonders originelle Idee, Steffi den Weg in den nächsten Supermarkt gehen zu lassen. Witziger wäre es gewesen, wenn der Küchenchef heimlich das Glas aus dem Vorratsschrank genommen und es als seine eigene Kreation verkauft hätte.

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Donnerstag, 19. August 2004

Märchen-Verwirrung

Ich hatte bis heute gedacht, die bekanntesten Märchen so einigermaßen im Kopf zu haben. Dazu gehören natürlich auch so wesentliche Textpassagen wie „Knusper, knusper, knäuschen …“ oder „Spieglein, Spieglein an der Wand, sag mir, wer ist die Schönste im Land?“ Spontan hätte ich getippt, dass der Ausschnitt „Da sprach einer nach dem anderen: „Wer hat von meinen Tellerchen gegessen? Wer hat aus meinem Becherchen getrunken?“ aus „Schnewittchen und die sieben Zwerge“ stammt. Falsch gedacht! Wer weiß, zu welchem Märchen dieser Text gehört?

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Freitag, 20. August 2004

Märchen-Auflösung

Das gesuchte Märchen heißt „Die sieben Raben“ und stammt von den Gebrüdern Grimm. Wapiti hat zwar auch die sieben Raben genannt, aber eindeutig das Märchen „Die sechs Schwäne“ beschrieben.
Nachlesen kann man die Grimmschen Märchen zum Beispiel beim Projekt Gutenberg.
Die Brüder Grimm haben tatsächlich bei den Raben und bei den sieben Zwergen einen beinahe identischen Wortlaut verwendet, wie Rhabarbara richtig festgestellt hat. Während allerdings bei den Raben jeder diese zwei Fragen stellte, hatte bei den Zwergen jeder einen anderen Satz.

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Wartezeit

Ich sitze sozusagen zwischendurch zu Hause und warte. Auf den Schornsteinfeger. Der hat sich rechtzeitig (am Mittwoch) mit präziser Zeitangabe (zwischen 11 und 13 Uhr) für heute angekündigt. Also bin ich um halb elf nach Hause gedüst und warte jetzt. Gleich ist es zwölf und von dem schwarzen Mann noch keine Spur. Danach muss ich wieder zur Arbeit fahren. Und je später es wird, desto weniger Lust habe ich dazu. Aber was muss, das muss.

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Montag, 23. August 2004

Nur noch vier Monate schlafen

Gibt es irgendjemanden, der im September noch keine Lebkuchen und anderes Weihnachtsgebäck essen mag? Der sich vielleicht sogar heftig über diese angebliche Unsitte der Lebensmittelläden beschwert? Der den Verlust der Vorfreude auf etwas nicht Alltägliches beklagt? Ich weiß gar nicht, wie man sich über so etwas aufregen kann. Lebkuchen im September … Schön wär’s, denn der September ist immerhin näher am Dezember dran als der August. Und der Hintergrund der Geschichte: Ich war heute, am 23. August, einkaufen und habe die ersten Lebkuchenpackungen gesichtet! Im August! Leute, da denke ich trotz des etwas kühleren Wetters noch an sommerliches Essen wie Mozzarella mit Tomate, leckere Salate, Frankfurter Grüne Soße, gut gekühlten Rosé, Eis auf der Terrasse … packt bitte euer Weihnachtszeug bis November weg, denn bis Weihnachten müssen wir noch vier Monate schlafen. Vier Wochen vorher wäre der richtige Zeitpunkt für Lebkuchenherzen, Marzipankartöffelchen und was sonst noch dazu gehört. Dann kann man auch mich eventuell damit locken.

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Donnerstag, 26. August 2004

Steinreich

Nach einigen Vorarbeiten ging es gestern los mit den Pflasterarbeiten in unserer Einfahrt und unterm Carport. Und wenn sie einmal loslegen, dann sind die Handwerker sehr flott. Es sind eine Menge Steine, ich müsste einmal nachzählen, wie viele. Auf jeden Fall sind wir jetzt im wahrsten Sinne des Wortes steinreich.
Wie immer gibt es Fotos und bald auch einen Bericht auf meinen Hausbauseiten.

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Neuer Trend: Radiosprecherin mit Sprachfehler?

Gesucht: Radiomoderatorin oder Sprecherin für Nachrichten/Wetter/Werbung
Voraussetzungen: Weiblich, Sprachfehler
Sehen so neuerdings die Stellengesuche für Radiosprecherinnen aus?
Man hat sich leider schon daran gewöhnen müssen, dass die Radiosender beieinander abgucken und jeder die besten Hits der 80er, 90er und von heute spielt, jeder eine Figur im Programm hat, die die Leute mit ihren Anrufen auf den Arm nimmt und überall die Gewinnspiele mit dazugehören. Seit kurzem bezeichnen sich übrigens zwei Sender hier in Niedersachsen als „neuer“ und „frischer“. Bei dem einen passt es ja nur zum Namen … Hat sich da der andere etwa inspirieren lassen?
Ein neuer Trend scheint sich jetzt im Bereich der Sprecher abzuzeichnen. Zuerst fiel mir eine unsäglich schreckliche Radiowerbung für ein Euro-Import-Autohaus auf. Ich fragte mich schon, ob vielleicht eine Mitarbeiterin dieses Autohauses die Werbung gesprochen hat, weil es so billiger ist. Jedenfalls klang es äußerst unprofessionell und die Krönung war das Lispeln der Sprecherin. Dann aber tauchte auf einem anderen Sender eine Dame auf und präsentierte ebenfalls mit einem Lispeln auf den Lippen die Wettervorhersagen. Ich fragte mich, ob möglicherweise die Sprecherin des Werbespots nun bei einem Radiosender in der Wetterredaktion gelandet war. Aber vor nicht allzu langer Zeit betrat Nummer Drei die Bühne. In der Morgensendung eines niedersächsischen Senders moderiert nun eine junge Frau, die ebenfalls durch diesen s-Sprachfehler auffällt. Da frage ich mich doch schmunzelnd: Ist das der neue Trend?

P.S.
Ich betone ausdrücklich, dass ich nichts gegen Leute mit Sprachfehlern habe, sondern mich nur über diese Anhäufung wundere.

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Sonntag, 29. August 2004

Design …

… oder Layout ist das, womit ich mich in den letzten Tagen beschäftigt habe. Man hat ja sonst nicht zu tun …
Die Ursache des Ganzen ist mein gewonnener Blogg.de-Account, den möchte ich doch nun gerne nutzen. Ganz wohl ist mir nicht bei dem Gefühl, alle meine Einträge irgendwo anders speichern zu müssen. Das ist immerhin ein Vorteil bei Blogger.com, dass man die Wahl hat „fremd“ oder „zu Hause“, sprich auf dem eigenen Webspace speichern zu können. Aber egal, meine Texte kann ich mir kopieren und für den Fall eines Falles irgendwo konservieren. Also habe ich mich nach der Entscheidung an die Arbeit gemacht, um das bisherige Layout von Löwenmauls Tagebüchern zu kopieren. Schließlich war ich bis auf ein paar Feinheiten fertig aber dann gefiel mir sozusagen von einer Sekunde auf die andere das Design nicht mehr. Viel zu bunt, viel zu grell! Das, was mir noch bis vor wenigen Tagen so gut gefallen hat, ist mir dermaßen unangenehm ins Auge gestochen, dass ich es umgehend ändern musste. Mir stand plötzlich nach warmen, sandigen, braunen Farbtönen der Sinn. Nun steht die neue Seite, und so werden meine Tagebücher ab dem 1. September nicht nur eine neue Adresse haben, sondern auch mit einem neuen Layout und neuen Funktionen aufwarten können.

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Montag, 30. August 2004

Impftermin

Heute habe ich es endlich geschafft und die beiden Katzenmädels zum Tierarzt transportiert. Seit ich vor ungefähr zwei Wochen die Transportkisten bereitgestellt hatte, war immer etwas „dazwischen gekommen“. Entweder hatte ich etwas anderes zu erledigen oder es war keine Sprechstunde, aber meistens haben sich die beiden zwischen 17 und 19 Uhr erfolgreich verdrückt. Zumindest eine der beiden war nicht anwesend, und zweimal wollte ich nicht unbedingt fahren. Heute kündigte sich durch dunkle Wolken ein heftiger Regenschauer an und alle Katzen hielten sich nahe am Haus auf, als ich von der Arbeit kam. Also habe ich die Chance genutzt. Nun ist wieder mal für einige Zeit Ruhe, im Dezember kommt Sammy wieder dran. Aber mit den Katern ist so ein Tierarztbesuch sowieso kein Problem.

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Dienstag, 31. August 2004

Materialermüdung

Im Laufe der Jahre wird manches Material müde. Leider passiert das häufig viel zu früh, die Qualität vieler Geräte lässt heutzutage doch zu wünschen übrig. Da besitze ich seit vier Jahren und etwa vier Monaten eine Digitalkamera, die nun meinte, bald das Zeitliche segnen zu wollen. Nee, hab ich mir gedacht, so einfach geht das nicht und habe sie wieder einigermaßen instandgesetzt. Was war passiert? Vor ein paar Tagen öffnete ich den Schieber, der das Objektiv verdeckt und beim Öffnen gleichzeitig die Kamera einschaltet. Und da war plötzlich kein Widerstand mehr beim Öffnen und Schließen. Ich schaffte es, diesen Verschluss vorsichtig abzunehmen, untersuchte das Ganze, konnte aber nicht so recht etwas feststellen. Wieder draufgesetzt, probiert, war noch genauso lose wie vorher. Mehrmaliges Wiederholen dieses Vorgangs brachte – wie eigentlich nicht anders zu erwarten – auch nicht den gewünschten Erfolg. Irgendetwas fehlte offensichtlich. Ich schaute mich um, hatte Glück und fand auf dem Teppichboden ein winziges Federchen und ein genauso kleines Kügelchen. Nach dem erneuten Aushaken des Deckels aus der Führung bugsierte ich Kügelchen und Federchen in das kleine Loch auf der Vorderseite der Kamera. Aha, gleich ein ganz anderes Schiebegefühl, jetzt „hakte“ es wieder. Aber dann der Schreck: Durch das häufige Aushaken des Deckels hatte dieser einen Riss bekommen. Dadurch war natürlich wieder die Stabilität beeinflusst. Und durch das Auf- und Zuschieben war die Gefahr groß, dass der Riss wachsen würde. Also blieb mir nichts anderes übrig, als den Verschlussschieber noch einmal äußerst vorsichtig abzunehmen, Kleber in den Riss zu schmieren, das Ganze längs mit einem Klebestreifen zu fixieren und dann erst einmal trocknen zu lassen. Tja, und was soll ich sagen: Besonders schick ist es zwar nicht, aber es hält und wird wahrscheinlich auch noch eine Weile halten (müssen). Ich hätt‘ ja ganz und gar nichts gegen eine neue Kamera, aber mein Konto schüttelt im Moment heftig den Kopf.

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Auf wiedersehen, Blogger

Dies ist mein letzter Eintrag über Blogger.com. Ab morgen geht es weiter unter der neuen Adresse http://loewenmaul.blogg.de. Die automatische Weiterleitung dorthin werde ich morgen Abend einrichten.
Achtung: Der RSS-Feed hat sich durch den Umzug auch geändert!

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