Juli 2004

Donnerstag, 1. Juli 2004

Neue Kommentarfunktion

Nachdem die YACCS-Kommentare gestern wieder einmal geklemmt haben und das Laden der Seite beinahe ins Unendliche verzögert haben, schaute ich mir die Blogger-Kommentarfunktion doch noch einmal genauer an. Das Resultat: Ab heute gibt es eine neue Kommentarfunktion, die sich jetzt noch bewähren muss. Einen Vorteil hat sie auf jeden Fall, denn jeder Eintrag wird mit eventuellen Kommentaren als separate Seite gespeichert. So bleiben die Kommentare erhalten und werden nicht automatisch gelöscht.
Die Kommentare der letzten Monate sind zwar bei Auswahl des Monats in der linken Menüleiste nicht mehr drin, aber über die Archiv-Seite sind sie noch zu finden – bis sie irgendwann ins Nichts verschwinden.
Eigenartigerweise wird nun bei den zurückliegenden Monaten überall „0 Kommentare“ angezeigt, auch wenn welche vorhanden sind. Sehr merkwürdig. Mal sehen, ob ich noch dahinter komme.

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Freitag, 2. Juli 2004

Beinahe geplatzt

Heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit wäre es fast passiert: beinahe wäre ich vor Wut geplatzt. Auf der zweispurigen Straße stadtauswärts ging es flott voran, dann tauchte hinter mir ein rotes Auto auf, wechselte auf die linke Spur, um sich dann knapp vor mir wieder nach rechts zu quetschen. Ich musste fast eine Vollbremsung hinlegen, um nicht links an das Hinterteil des Golfs und rechts an die Bordsteinkante zu knallen. Ich hupte kräftig und daraufhin zeigte mir die Fahrerin einen erhobenen Finger. Wie gesagt, beinahe wäre ich vor Wut geplatzt, aber lieber noch hätte ich die blöde Tussi aus dem Auto gezerrt und ihr eine runtergehauen. Aber man ist ja zivilisiert und ärgert sich eben nur selbst.

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Hellas!

Ich interessiere mich normalerweise absolut nicht für Fußball, Jörg genauso wenig, aber gestern Abend haben wir natürlich geguckt. Wir haben für Griechenland die Daumen gedrückt und die Griechen mit Otto „Rehhakles“ haben es doch tatsächlich geschafft! Griechenland im Endspiel! Wann spielen die eigentlich am Sonntag? Muss ich gleich mal nachschauen …

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Samstag, 3. Juli 2004

Sonntags-Fernsehtipp

Mein Fernsehtipp für morgen Abend: Mondscheintarif! Ich habe das Buch gelesen, den Film auf DVD gesehen und war total begeistert. Es kommt nicht oft vor, dass mir ein Film so gut gefällt, nachdem ich das Buch gelesen habe. Also wird bei uns morgen der Videorekorder laufen, denn wir werden natürlich live das Fußballspiel Griechenland – Portugal verfolgen.

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Verflixte Technik

1997 kaufte ich mir den HP Scanjet 5p, der über einen SCSI-Adapter an den PC angeschlossen ist. Er ist superschnell und soll der beste Scanner sein, der jemals von HP hergestellt wurde. Ich benutze ihn allerdings nur selten und da Jörg im Moment viel einzuscannen hat, wollten wir ihn an seinen Rechner anschließen. Das Problem ist allerdings, dass er Windows XP installiert hat. Und das erkennt nicht die SCSI-Karte. Treiber für den Scanner gibt es sowieso nicht mehr. Man wird also quasi dazu gezwungen, sich neue Hardware anzuschaffen, wenn man ein neues Betriebssystem installiert. Wie gut, dass ich bisher noch nicht auf die Idee gekommen war, ein Update zu machen. So läuft mein Rechner noch unter dem guten alten Windows 98. Hat ja durchaus auch den Vorteil, dass man sich mit solch veralteter Software nicht so viele Viren einfangen kann. Wie es mit dem Scanner weitergeht, weiß ich noch nicht. Ich habe zwar vorhin noch etwas gefunden und mich auch erinnert, dass ich zuletzt einen Treiber mit einer anderen Bezeichnung installiert hatte … Das gilt es jetzt noch auszuprobieren.

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Montag, 5. Juli 2004

Fußball, Film und Steine

Es hat mich richtig gefreut, dass Griechenland Europameister geworden ist. Und damit beginnt bei uns wieder die fußballfreie Zeit – zwei Jahre mindestens. Vielleicht gucken wir dann wieder ein bisschen bei der WM.
Ärgerlich, dass ich tatsächlich vergessen habe, den Videorecorder einzuschalten. Ich wollte „Mondscheintarif“ aufnehmen. Na ja, wird bestimmt in einem halben oder einem Jahr wiederholt. Außerdem habe ich den Film schon mal auf DVD gesehen.
Konkret wird die letzte größere Baumaßnahme am oder vielmehr vor dem Haus. Die Pflasterarbeiten von Einfahrt und Autostellplätzen stehen noch aus und nun haben wir – und die Nachbarn natürlich – ein einigermaßen akzeptables Angebot. Teuer wird es trotzdem werden, aber danach sind für die nächsten Jahre wirklich keine größeren Ausgaben mehr zu erwarten. Wer sich jetzt fragt, warum es uns und die Nachbarn betrifft: Unsere beiden Häuser stehen hintereinander auf einem mittlerweile geteilten Grundstück und haben somit eine gemeinsame Einfahrt. Und wenn man überlegt, dass diese Einfahrt vier Meter breit und ungefähr dreißig Meter lang ist, dann doch der Platz zwischen den Häusern dazukommt, wo die Carports stehen plus ein Stellplatz an der Straßenseite … da kann man sich denken, dass es nicht für’n Appel und ’n Ei gemacht werden kann.

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Dienstag, 6. Juli 2004

Rätselhaft

Es gibt fast immer Ausnahmen von einer Regel, aber warum in aller Welt ist die weibliche Form von Zauberer Zauberin und nicht Zaubererin? Das „in“ wird doch normalerweise nur angehängt, warum muss der männliche Magier ein „er“ abgeben? Ist das der Preis seiner Wandlung zur Frau? Beim Schreiben fällt mir gerade so ein, dass das Wegnehmen eines Teils bei einer solchen Umwandlung durchaus der Realität entspräche. Nein, daran habe ich vorher nicht gedacht, aber vielleicht ist das des Rätsels Lösung.

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Überempfindlich

Gewisse Formulierungen, sprachliche Fehler und falsch ausgesprochene Wörter verursachen bei mir eine innerliche Gänsehaut. Früher konnte ich es nicht lassen, bei einem „der ist größer wie ich“ ein knappes „als“ dazwischenzuwerfen. Nein, nicht immer und nicht bei jedem, aber es kam vor und es passierte eigentlich ganz automatisch. Schlimm finde ich im Moment die Anhäufung von „nicht wirklich“. Ich kam anfangs tatsächlich nicht darauf, dass sich dahinter auch so ein Amerikanismus versteckt wie beim allseits beliebten „das macht keinen Sinn“. Ja, auch ich spreche dies oft genug aus, man hat sich halt schon daran gewöhnt. Aber an dieses „nicht wirklich“ werde ich mich wirklich nicht gewöhnen und bleibe weiterhin beim „eigentlich nicht“. Das hört sich für mich viel besser an, mal abgesehen davon, dass es korrektes Deutsch ist. Richtiges Deutsch bedeutet auch, dass man bei der Pluralbildung nicht ausnahmslos ein „s“ an alles hängt. Sonnenöl heißt in der Mehrzahl also nicht Sonnenöls, sondern Sonnenöle. Und dann hätten wir noch die Begriffe aus einer fremden Sprache. Man muss ja nicht die perfekte Aussprache erwarten, schließlich ist nicht jeder Mensch ein Sprachgenie. Aber wenn die Wörter »Chance« und »Gnocchi« zu »Schangse« und »Gnotschi« werden, dann tut das in meinen Ohren richtig weh.

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Sommerhit(ze)

Sommerhitze haben wir noch nicht, aber in der Samstagabendunterhaltungsshow wurde schon mal der neue Sommerhit vorgestellt, damit wir auch wissen, welche Musik wir in den nächsten Wochen hören müssen. Ma-ia-hii, Ma-ia-huu … Das typische Gute-Laune-komm-her-Liedchen, das für die richtige Partystimmung sorgen soll und einem allerspätestens nach sechs Wochen Sommer gewaltig auf die Nerven geht. Es erinnert irgendwie an das Tomatensoßenlied und klingt genauso „Spanisch“, zumindest für die der Rumänischen Sprache nicht mächtigen Zuhörer. Ich wunderte mich nur, warum statt der italienischen Sängerin plötzlich drei Jungs auf der Bühne herumsprangen, aber – oh Wunder – das war das Original und die Dame singt nur eine Coverversion. Übrigens fehlt noch der Linientanz dazu, aber den werden uns tanzwütige Urlauber bestimmt in wenigen Wochen präsentieren können.

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Mittwoch, 7. Juli 2004

„Nicht wirklich“ – eine Ergänzung

Weil Elke es in einem Kommentar zu einem anderen Eintrag fragte, will ich hier noch etwas ergänzen.
Ich habe mich gefragt, woher dieses „nicht wirklich“ stammt, das man in letzter Zeit viel zu oft hört oder liest. Ich wunderte mich, denn es ist Deutsch und klingt doch nicht so. Da ich regelmäßig den Zwiebelfisch lese, erfuhr ich im Artikel „Ich erinnere das nicht“ immerhin, dass es sich um einen Amerikanismus handelt.
Bei der Zeit gibt es unter Nicht wirklich“ und in der Wkipedia unter Falsche Freunde“ etwas zu diesem Thema.

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Freitag, 9. Juli 2004

Freitagsmüde

Ich bin einfach erledigt … Zu wenig Schlaf und viel gearbeitet. Die Woche begann am Montag damit, dass sich abends überraschend Besuch von Freunden ankündigte. Es war sehr, sehr nett, aber wie immer, wenn sie sagen, dass sie mal kurz vorbeischauen wollen, wurde es etwas später. Jedenfalls zu spät für einen Montag und ich konnte nachher nicht sofort ins Bett gehen, weil mir ein gewisser Grad an Entspannung fehlte.
Die restlichen Tage habe ich intensiv und konzentriert gearbeitet. Bitte erzähle mir keiner, dass nur der viel tue, der zwölf bis vierzehn Stunden täglich arbeite, meine acht bis neun Stunden sind im Moment bestimmt genauso anstrengend. Ich sitze nämlich die ganze Zeit hochkonzentriert am PC, kopiere, korrigiere und formatiere Texte, und das so schnell es geht. Vermutlich wird das in den beiden nächsten Wochen so weitergehen, und ich werde meine ersten Urlaubstage im Tief- und Dauerschlaf verbringen. Zwischendurch wird mich Jörg sicherlich wecken, weil er etwas Leckeres gegrillt hat – sofern das Wetter es zulässt.

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Montag, 12. Juli 2004

Schicksal?

Wie ich gerade einmal wieder festgestellt habe, ist es oft so, dass auch die nicht so schönen Ereignisse im Leben etwas Gutes haben. Zumindest im Nachhinein betrachtet. So fügt sich manches zur Zufriedenheit aller und jeder bekommt, was er sonst vielleicht nie erhalten hätte. An eine unbekannte Macht namens Schicksal glaube ich nicht, aber es kommt eben, wie es kommen soll. Machen wir das Beste daraus. Und: Ich bin nicht traurig oder depressiv, mir geht es außerordentlich gut und das sind nur meine Gedanken zum Lauf des Lebens.

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Ereignislos

Ausgeruht – an den Katzenseiten gebastelt – Gartenfotos gemacht – Walnüsse aus Geinsheim geknackt – Basilikum-Knoblauchbutter zubereitet – nicht gegrillt, weil zu kalt und regnerisch – Butter duftet nun den Kühlschrank voll … mehr gibt es (hier jedenfalls) nicht zu erzählen.

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Mittwoch, 14. Juli 2004

So viel zum Thema „Katzenliegeplätze“ …

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Freitag, 16. Juli 2004

Etwas Lustiges am Freitag

Liebe Männer, bitte nehmt es mir nicht übel, ich weiß, dass ihr nicht so seid und die genannten Schwachstellen überhaupt nicht / äußerst selten / nur manchmal / mäßig, aber regelmäßig / immer öfter (nicht Zutreffendes bitte in Gedanken streichen) bei euch auftreten, aber dies hier ist einfach witzig:

Lebensbewältigungskurs für Männer

Hinweis: Aufgrund der Komplexität und des Schwierigkeitsgrades dieser Kurse ist die Teilnehmerzahl auf max. 8 Teilnehmer pro Kurs beschränkt!

Thema 1: Wie fülle ich die Kaffeemaschine mit Wasser und Kaffeemehl auf …
Schritt für Schritt mit Overhead-Präsentation und Praxisübung mit Milch

Thema 2: Die Toilettenpapierrolle: Wachsen diese auf dem Halter nach?
Diskussion am runden Tisch

Thema 3: Ist es möglich zu pinkeln, indem man die Klobrille hebt und den Fußboden/die Wände und die nebenstehende Badewanne trocken lässt?
Gruppenarbeit

Thema 4: Grundlegende Unterschiede zwischen dem Schmutzwäschebehälter und dem Fußboden!
Bilder und Erläuterungen

Thema 5: Schmutziges Geschirr und Besteck: Können diese von selbst in die Küchenspüle fliegen?
Beispiele auf Video

Thema 6: Identitätsverlust: Die Fernbedienung an die bessere Hälfte verlieren.
Telefonische Unterstützung und Selbshilfegruppen

Thema 7: Wie lerne ich Dinge zu finden, indem ich gleich an der richtigen Stelle suche und nicht das ganze Haus auf den Kopf stelle und schreie „hast Du mein ….gesehen?“
Offenes Forum

Thema 8: Gesundheitscheck: Ihr Blumen mitzubringen ist nicht schädlich für die Gesundheit.
Grafiken und Tonaufnahmen

Thema 9: Wahre Männer fragen nach dem Weg, wenn sie sich verfahren haben.
Praktische Tests aus dem wahren Leben

Thema 10: Ist es genetisch unmöglich still zu sitzen, während sie parallel einparkt?
Fahrsimulation

Thema 11: Leben und Lernen: Die Hauptunterschiede zwischen Mutter und Frau.
Onlinekurs und Rollenspiel

Thema 12: Wie werde ich der ideale Einkaufsbegleiter?
Entspannung, Übungen, Meditation und Atmungstechniken

Thema 13 Wie bekämpfe ich Vergesslichkeit: Sich an Geburtstage, Jahrestage und weitere wichtige Termine erinnern, sowie anzurufen, wenn man sich verspätet.
Cerebrale Schocktherapien und vollständige Lobotomien werden angeboten

***Den Überlebenden der Kurse werden Teilnahmeurkunden ausgehändigt!!!***

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Heimwerker-Doku-Soaps

Ich schaue sie mir immer wieder gern an, diese Doku-Soaps über mehr oder weniger geschickte Heimwerker. Vieles, was da fabriziert wird, ist Geschmackssache oder bleibt ein Rätsel für mich. Warum zum Beispiel reißt man den Laminatboden im Wohnzimmer raus, um ihn auf dem Dachboden zu verlegen? Insbesondere mit der Perspektive, sich nicht so schnell einen Ersatz leisten zu können.
Gestern hatten sie allerdings die ungeschicktesten Möchtegern-Handwerker der Nation ausgewählt. Wie kriege ich ein Loch für die Armatur in die Spüle? Klar, mit einer Stichsäge! Die paar Kratzer auf der Spüle stören dann doch gar nicht. Zwei Ladenbesitzer scheiterten schon daran, eine kleine Rigipsplatte an die Holzkonstruktion zu schrauben. Vom Löcherbohren für Kleiderstangen mal ganz abgesehen … Ein schönes Gespann waren auch Mutter und 35-jährige Tochter. Muttern hatte es handwerklich recht gut drauf, während die Tochter sich wie 15 benahm und trotzdem ganz schön alt aussah. Wer beim Anblick jeglicher Werkzeuge in hysterisches Geschrei ausbricht, sollte einen weiten Weg darum machen.

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Planung

Da erzählt mir doch neulich jemand, er habe sich ein neues Bild fürs Wohnzimmer gekauft. Aber er wolle es jetzt doch nicht aufhängen, weil er vielleicht/wahrscheinlich/möglicherweise im nächsten Jahr eine größere Wohnung nehmen wolle. Es lohne sich nicht mehr. Leider stand das Bild in der kleinen Wohnung immer im Weg, so dass es mittlerweile im (feuchten!) Keller gelandet ist.
Ich habe mich (heimlich) köstlich darüber amüsiert. Denn wer sehr langfristig plant, muss unter Umständen mit Verlusten rechnen. Manches wird die Planungsphase nicht überstehen und eine Übergangslösung wäre durchaus sinnvoll. Das Bild aus dem feuchten Keller wird nie in der neuen Wohnung hängen, sondern bis dahin längst verschimmelt sein.

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Samstag, 17. Juli 2004

Unwetter?

Seit einigen Stunden sah es schon so aus, als ob ein Gewitter aufziehen würde. Am späten Nachmittag wurden die Wolken dunkler und es fing plötzlich heftig an zu stürmen. Wir räumten schnell die Kübelpflanzen unters Carport, die Sonnenschirme ins Gartenhaus und stellten die Gartenmöbel zur Seite. Ein Blick in die Internetseiten von WetterOnline und der Unwetterzentrale sagen, dass es vermutlich ein Gewitter, allerdings zum Glück nur mit mäßigem bis starkem Regen geben soll. Warten wir ab, ob die heftigen Unwetter tatsächlich knapp westlich und östlich an uns vorbeischrammen.

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Montag, 19. Juli 2004

Männer und Kaffeemaschinen

Passend zum ersten Thema des „Lebensbewältigungskurses“ tauchte gestern in einem Buch ein Mann auf, der tatsächlich nicht mit einer Kaffeemaschine umgehen konnte. Er könne die Maschine in seinem Miniwaschbecken nicht mit Wasser befüllen, verkündete er. Denn die Maschine sei viel zu hoch und er müsse sie legen, um Wasser hineinzubekommen. Allerdings liefe es sofort wieder heraus, eben weil sich die Maschine in diese waagerechten Postion befand. Die Frau gab ihm den Tipp, das Wasser doch in die Kanne zu füllen und es aus der Kanne in die Maschine zu kippen. Kaffee gab’s dann aber trotzdem nicht zu trinken, denn er war der Meinung, für eine volle Kanne müsse er auch den Filter bis obenhin mit Kaffeepulver füllen. Mit Kurs wär das nicht passiert.

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Nicht so extrem …

… dürften die Wetterschwankungen von mir aus gern sein. Ein Unwetter hatten wir trotz der Warnungen am Samstag nicht und immerhin konnten wir nach dem Regen noch draußen sitzen und grillen. Gestern war es allerdings schon wieder unerträglich heiß. Ich saß auf der Terrasse, bewegte mich kein bisschen und spürte, wie sich überall Schweißtropfen auf der Haut bildeten. Das war mir dann zu viel und ich zog mich mit meinem Buch aufs Sofa zurück. Dort konnte man es noch gut aushalten. Am späten Nachmittag zeigte die Unwetterzentrale die zweithöchste Warnstufe für die Region Hannover an. Vorsichtshalber kamen wieder alle Kübelpflanzen in Sicherheit. Dann grummelte und regnete es nur ein wenig. Ich räumte also noch während des Regens die Pflanzen wieder an ihren Platz, so konnte ich mir das Gießen sparen. Kurz danach wurde es doch noch ein heftiger Regen und es kühlte so weit ab, dass wir den Abend lieber drinnen verbrachten. Als Ersatz für die entgangenen Würstchen habe ich Spaghetti Carbonara zubereitet.

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Dienstag, 20. Juli 2004

Was muss, das muss

Als ich mir kürzlich eine meiner Haarsträhnen genauer anschaute, musste ich feststellen, dass sie nach unten hin immer dünner wurde. Abgebrochene Spitzen, und das nicht zu knapp. In dieser Hinsicht sind lange Haare eben nicht so pflegeleicht. Also musste es sein und nun sind sie abgeschnitten. Von den ursprünglich mehr als 50 Zentimetern Gesamtlänge sind jetzt noch etwa 40 übrig. Unpraktisch ist es allerdings, dass die Haare nun zu kurz sind, um hinten über den Schultern liegenzubleiben. Sie fallen immer nach vorn ins Gesicht, was bei manchen Arbeiten oder auch beim Spaghettiessen etwas lästig sein kann. Aber ich werde mich gedulden und sie in Ruhe wieder wachsen lassen.

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Donnerstag, 22. Juli 2004

Es wird Zeit

Noch ein (kurzer) Arbeitstag und dann habe ich endlich Urlaub! Die letzten Wochen waren wirklich anstrengend und ich frage mich, ob es nur an der vielen Arbeit liegt oder auch am zunehmenden Alter. Bisher hatte ich nicht das Gefühl, weniger belastbar zu sein. Jedenfalls konnte ich stundenlang ohne Anstrengung am PC sitzen. Vielleicht ist es aber ein Unterschied, wenn man genau weiß, man kann noch so viel tun und es ist einfach nicht zu schaffen. In den letzten Tagen bin ich in Gedanken schon wieder einmal in Panik verfallen, weil sich alles vor mir auftürmte. Selbst solche Kleinigkeiten wie Erledigungen bei Apotheke, Post, Schlüsseldienst und dann auch noch das Auto betanken haben schon Stress ausgelöst. Dann müssen wir heute und morgen noch die Wohnung putzen, damit unsere Haus- und Catsitter alles ordentlich und sauber vorfinden. Bei dem Gedanken an eine längere Autofahrt wird mir auch nicht besser. Früher war das überhaupt kein Problem, acht bis zehn Stunden nach Südfrankreich ließen sich locker erledigen und einmal fuhr ich mit Vergnügen ganz alleine (also auch ohne Beifahrer) die Strecke hin und zurück. Dann fuhr ich eineinhalb Jahre lang beinahe jedes Wochenende die Strecke Frankfurt – Hannover. Vor allem am Montagmorgen zurück rollte es wie von selbst vor sich hin. Seitdem aber graust es mir jedes Mal vor längeren Autotouren. Schlimm ist auch, dass ich mittlerweile keine gute Beifahrerin mehr bin und in vielen Situationen mitbremse. Falls ich also einmal mehrere Millionen im Lotto gewinnen sollte, wir kein neues Auto oder ein neues Haus gekauft, ein Hubschrauber muss her!
Irgendwie habe ich im Moment das Gefühl, dass die erste Urlaubswoche keine reine Erholung werden wird. Aber wahrscheinlich wird es viel angenehmer als ich es mir jetzt vorstellen kann.

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Wir fahren von H… nach H…

Unsere nächsten Ausflüge werden uns von H… nach H… führen. Da wäre zum einen die Fahrt von Hemmingen ins Hessenland, um meine Eltern zu besuchen. Und dann habe ich mir aus speziellem Anlass eine Ausflugsfahrt für den nächsten Mittwoch gewünscht. Da gibt es zurzeit drei H-Varianten – He… in fünf Kilometern Entfernung, Ha… liegt schon knapp fünfzig Kilometer weit weg oder die längste Tour nach Ha…, das wären immerhin etwas über 150 Kilometer. Mal schauen, welches H das Rennen machen wird.

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Futter

Melody fragt in einem Kommentar, ob ich nicht den Feed bei Blogger einschalten möchte. Hm, ja, grübel … hab ich doch … eigentlich … oder funktioniert das nicht? Jedenfalls sitzt in der linken Menüleiste so ein kleiner Button namens „XML“ und ein Klick führt zu einer Datei „rss.xml“. Aber vielleicht funktioniert es tatsächlich nicht,ich muss ja gestehen, ich habe selbst noch nie einen Feed-Reader von nahem gesehen und wenn ich ganz ehrlich bin, von weitem auch noch nicht.

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Freitag, 23. Juli 2004

Überreif

Heute Morgen war es soweit: Ich meldete mich am PC mit Benutzernamen und Passwort an. Vielmehr wollte ich mich anmelden, denn es gelang mir nicht. Es konnte doch wohl nicht möglich sein, dass sich ein Passwort „selbstständig“ verändert hatte? Ic zweifelte schon an mir und dachte zunächst noch an einen Tippfehler. Also nochmal. Wieder nichts. Versehentlich groß geschrieben? Nein, auch nicht. Schreibfehler beim Benutzernamen? Nee, absolut korrekt. Aber wer weiß, vielleicht war der Benutzer versehentlich gelöscht worden. Ich versuchte, den Systemverwalter zu erreichen, der aber gerade nicht da. Ich machte erst einmal etwas anderes und versuchte es dann noch einmal mit der Anmeldung. Wieder nichts. Ich starrte auf das Anmeldefenster und plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Ich hatte ständig hinter dem Benutzernamen noch „@lbzb.de“ eingegeben! Hilfe! Ich bin reif für die Insel!

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Dienstag, 27. Juli 2004

Schneckentempo

Mit dem Auto 420 Kilometer in acht Stunden zurückzulegen, das kann bedeuten, man fährt ganz gemütlich kleine, kurvige, bergige Sträßchen. Es kann aber auch heißen, dass man vier Stunden flott auf der Autobahn unterwegs ist und die restlichen vier Stunden auf der Autobahn steht, weil diese voll gesperrt ist. So erging es uns gestern. Beinahe nur zentimeterweise ging es vorwärts, und in diesen vier Stunden schafften wir ungefähr fünf Kilometer. Hinter der Werratalbrücke bei Hannoversch Münden hatte sich ein unbeladener LKW quer gelegt und es war Diesel über alle drei Spuren geflossen. Für die Reinigungsarbeiten wurde komplett dicht gemacht und alle mussten runter auf die Landstraße. Zwei Dinge habe ich mir vorgenommen: Erstens: Fahr lieber von der Autobahn runter, auch wenn die Umleitung nur empfohlen wird. Zweitens: Verschiebe nie einen Gang auf die Toilette, sonst kann es sehr unangenehm werden. Immerhin weiß ich aber, dass ich noch ungefähr drei Stunden aushalten kann, ohne zu platzen.

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Ungläubig geschaut

Das habe ich heute Morgen getan. Ich stolperte nämlich über einen Glückwunschkommentar von Melody. Mitgekriegt haben es ja wohl die meisten, dass wieder einmal ein Wettbewerb der Weblogs stattfand, das Preisbloggen von Zeit.de und Blogg.de. Ich bin das erste Mal darauf gestoßen, als am 30. Juni ganze 4 Besucher von dort zu meinen Tagebüchern kamen, weil irgendjemand die dort nominiert hatte. Nein, ich war es nicht selbst und Löwenmauls Tagebücher wurden auch nur ein einziges Mal vorgeschlagen. Aber einmal ist in diesem Fall nicht keinmal, sondern hat mir per Los ein Blogg.de Plus-Jahresabo beschert. Mal gucken, was ich damit anfange …

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Freitag, 30. Juli 2004

Kleiner Ausflug


Unser Ausflug am Mittwoch führte in das nächstgelegene H…, nämlich die Herrenhäuser Gärten. Ich wohne nun schon seit fast fünf Jahren in Hannover, war aber noch nie dort gewesen. Jörg übrigens auch nur einmal, als er noch Kind war. Das Wetter war wunderschön, aber es war noch nie schlecht gewesen an diesem 28. Juli. Drei Stunden wandelten wir in den Gärten der ehemals kurfürstlichen Sommerresidenz. Mehr Fotos gibt es demnächst, wenn ich wieder einmal Zeit dafür habe.

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Samstag, 31. Juli 2004

Auf dem Sprung

Keine Zeit für den PC oder ein Buch zu lesen … Am Donnerstag war ich im Gartencenter, um zwei Gutscheine einzulösen. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich mich entschieden hatte. Danach war ich natürlich im Garten beschäftigt. Gestern Nachmittag sind wir zu Bekannten gefahren, weil Jörg dort eine digitaltaugliche Satellitenschüssel angebracht hat. Jetzt sitze ich quasi wieder auf dem Sprung hier, denn heute findet die große Hochzeitsfeier unserer Nachbarn Tina und Ralf statt. Nachdem sie nun schon seit gut drei Jahren verheiratet sind, ist heute der Tag der kirchlichen Trauung. Allerdings nicht in einer Kirche, sondern unter freiem Himmel im Garten eines Berggasthauses. Lassen wir uns überraschen, wie die Feier wird. Bis in die Morgenstunden wird es bei uns bestimmt nicht gehen. Ab Montag nehme ich dann keine Termine mehr an, obwohl … ich wollte ja in der nächsten Woche zu Kaffee und Kuchen einladen. Mal sehen, wie ich Lust habe, denn ein wenig Urlaub brauche ich auch noch.

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