Oktober 2003

Mittwoch, 1. Oktober 2003

Herbstpflanze

Am Montag musste ich dringend Trockenfutter für die Katzen kaufen, also führte mein Weg zum nahe liegenden Gartencenter mit Zooabteilung. Das ist absolut gefährlich, denn dort gibt es Pflanzen zu kaufen. Dieses Mal konnte ich mich nicht zurückhalten und ging mit einem Kübel winterharter Chrysanthemen nach Hause. Allerdings hatte ich wieder einmal Glück und die Kassiererin tippte statt der 6,99 nur 4,99 Euro ein!

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Samstag, 4. Oktober 2003

Anstrengend

Am Donnerstagabend waren Angela und Klein-Robin sowie die Nachbarn Tina und Ralf bei uns zum Essen. Ich habe also pünktlich um vier Feierabend gemacht, bin Einkaufen gefahren und habe dann gleich angefangen, das Süppchen zu kochen. Es gab eine Lauch-Käse-Suppe mit Hackfleisch, die schmeckt immer lecker. Der Abend war schön, aber für mich eindeutig zu lang. Nachdem ich Anfang der Woche zwei Nächte mit zu wenig Schlaf hatte, machte sich dies nun bemerkbar. Als sich unsere Besucher um halb eins verabschiedeten, hatte ich Kopfschmerzen und brennende Augen.
Die Kopfschmerzen hielten leider auch die ganze Nacht und den nächsten Morgen an, so dass ich an diesem wunderbaren freien Feiertag nicht Richtiges gemacht habe. Eigentlich hatte ich vor, an einer Web-Site etwas zu aktualisieren, aber dafür fehlte mir die Energie.

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Manchmal tut man’s doch

Manchmal ist man müde. Viel zu häufig hat man keine Lust. Ab und zu hat man etwas anderes zu tun und kommt nicht dazu. Dann gibt es Tage, an denen es einfach nicht geht. Und wenn man es dann endlich einmal wieder getan hat, wünscht man sich, man würde es häufiger tun. Denn danach hat man ein so gutes Gefühl …. Ach ja: Und man kommt unter Umständen dabei auch ins Schwitzen, aber ein wenig körperliche Betätigung soll ja gesund sein.
Das Rätsel zum Samstag: Um was geht es hier?

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Montag, 6. Oktober 2003

Die Lösung

Das habe ich am Samstag getan: Fensterputzen! Und hier ist das Ergebnis, endlich kann ich wieder klar und deutlich sehen:

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Update

Viel zu schreiben habe ich im Moment nicht, aber ich habe heute eine meiner „On Tour“-Seiten aktualisiert. Im Rundgang durch das Landesbildungszentrum für Blinde gibt es viele neue Fotos.

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Mittwoch, 8. Oktober 2003

Nass

Es regnet viel in den letzten Tagen, vor allem am späten Nachmittag und abends. Die Katzen werden dann richtig häuslich und liegen mittlerweile doch wieder in den Körbchen herum. Sammy erlebt zum ersten Mal schlechtes Wetter. Er ist im Juli 2002 geboren und war bei der Züchterin ausschließlich im Haus. Im November ist er bei uns eingezogen und durfte das erste halbe Jahr noch nicht raus. Das hat sehr gut geklappt, denn wir hatten die Katzentreppe zum Kellerfenster abmontiert. Die Großen konnten entweder direkt zum Fenster hinaufspringen oder den Umweg über die Waschmaschine nehmen. Sammy hat beides noch nicht geschafft. Im März durfte er dann raus und von da an war monatelang gutes Wetter, jedenfalls hatten wir nicht so lang anhaltenden Regen wie jetzt. Vermutlich wird er sich jetzt wundern, warum es draußen nicht immer so schön warm und trocken ist.
Mir macht es nichts aus, dass es viel regnet, aber die Tage kommen mir schon jetzt viel kürzer vor. Aber noch sieben Arbeitstage, dann habe ich eine ganze Woche Urlaub. Mal sehen, ob ich in dieser Woche ein wenig von dem tun kann, was ich mir schon lange vorgenommen habe.

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Freitag, 10. Oktober 2003

Start ins Wochenende

Mein Beginn des Wochenendes verläuft am Freitag seit einiger Zeit immer recht ähnlich. Ich arbeite nicht ganz so lange wie an den anderen Wochentagen, im Extremfall – der aber nur selten vorkommt – bis 13 Uhr, ansonsten sitze ich bis 14 oder 15 Uhr im Büro. Heute habe ich mich um 15.30 Uhr verabschiedet. Allerdings nur von den Büroräumen, weil meine Kollegen schon längst weg waren. Dann ging es zum Tanken, das war dringend fällig, sonst hätte ich den Heimweg nicht mehr geschafft. Irgendwie schaffe ich es nie, rechtzeitig vorher zu tanken, ohne scharf auf die Reserve zuzugehen. Aber sonst lohnt es sich doch gar nicht, oder? Anschließend habe ich den großen Wocheneinkauf bei Real getätigt. Dieses Mal ohne Einkaufszettel, denn eigentlich brauchten wir nur Toilettenpapier, etwas fürs Wochenendfrühstück und ein wenig trockenen Roséfür die Abende. Trotzdem landet dann immer viel mehr in meinem Einkaufswagen. Nichts Unnützes, aber ich wundere mich doch immer wieder. Als ich nach Hause kam, war es 16.30 Uhr. Einkäufe einräumen, bequeme Klamotten anziehen, die Post anschauen, den PC einschalten, mal kurz eine Web-Site aktualisieren … Dann gab es schon eine meiner Lieblings-Kochsendungen: ServiceZeit Essen und Trinken im WDR. Heute ging es um Lasagne. Obwohl es nur zwei Lasagne-Rezepte vorgekocht wurden, haben mir die Anregungen und Tipps wie immer gut gefallen. Und jetzt schau ich mir „Wer wird Millionär an“ und überlege mal, was ICH mit einer Million Euro machen würde.

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Samstag, 11. Oktober 2003

Viereckige Augen

Bald ist es soweit und ich habe viereckige Augen. Ich habe heute den ganzen Nachmittag am PC gesessen, weil ich das Layout der Hausbau-Seiten etwas verändern wollte. Tja, und wenn man Seiten in Frames in No-Frame-Seiten umwandeln will, ist doch etwas manuelle Kopierarbeit angesagt. Und bei 265 Seiten kann das schon ne Weile dauern. Aber damit nicht genug, durch eine Unachtsamkeit beim Ersetzen von HTML-Code habe ich mir das Layout gewaltig zerschossen. Aber es war doch nicht so schlimm, wie es im ersten Moment aussah, nach ein paar erneuten „Ersetzen“-Aktionen war alles wieder im Lot. Puh, Glück gehabt, aber jetzt reicht’s für heute hier vor der Kiste.

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Sonntag, 12. Oktober 2003

Merkwürdige Träume

Letzte Nacht hatte ich einen merkwürdigen Traum – es kann aber auch sein, dass mir im Halbschlaf diese Frage einfiel: Gab es irgendwann einmal einen Film, eine Geschichte oder Ähnliches gab, wo ein Auto durch das Blut der Fahrer angetrieben wird? Meine Lösung in dem darauf folgenden Traum war ein Computerspiel. Als ich aufwachte, beschäftigte mich die Frage noch immer, aber ich wusste, dass die Antwort im Traum nicht die richtige war. Da ich allein durch Nachdenken nicht darauf kam, musste wieder einmal das Internet herhalten. Und tatsächlich, so war es:

Der Autovampir (Upir z Feratu)

CSSR 1981
Regie: Juraj Herz
Darsteller: Jirö­ Menzel (Dr. Marek), Dagmar Veskrnovö¡ (Mima), Jana Brezkovö¡ (Luisa / Klö¡ra), Petr Cepek (Kriz), Jan Schmid (Dr. Kaplan)
Die Geschichte eines mysteriösen Autos, das nach dem Prinzip einer biologischen Maschine vom Blut seiner Fahrer angetrieben wird. Perfekt inszenierter und optisch einfallsreicher, skurriler Horrorfilm, der mit seinen satirischen Spitzen gegen den übertriebenen Autokult immer wieder heitere Brechungen erzielt.
Ich habe allerdings keine Ahnung, wie ich (nachts und auch noch im Schlaf!) auf dieses Thema kam, ich habe weder einen Vampir- noch Autofilm und auch kein Blut gesehen.

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Weite Wege

Ja, ein (Sonntags-)Spaziergang ist doch immer wieder schön, besonders bei solch traumhaftem Wetter wie heute. Keine feste Route, mehr so nach dem Motto: „Schauen wir mal, wohin uns dieser Weg führt“, wobei wir natürlich die ungefähre Richtung kannten. Tja, die erste Hälfte war auch OK, nur der Rückweg zog sich etwas in die Länge. Aber was will man machen, irgendwie muss man ja wieder nach Hause kommen. Als Nachwirkung blieben ein wenig schmerzende Füße, obwohl ich schon die besten Laufschuhe angezogen hatte, und der Vorsatz, am nächsten Wochenende eine weitere Runde zu drehen – immer unter der Voraussetzung, das Wetter spielt mit.

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Montag, 13. Oktober 2003

13

Wer abergläubisch ist, fürchtet sich vor Freitag, dem 13. Aber auch manch anderer 13. kann ein schlechter Tag sein. So hat es heute eine Versicherung getroffen, an die ich zwei Kündigungsschreiben geschickt habe. Ich habe nämlich günstigere Alternativen aufgetan und werde uns da erst einmal von „Altlasten“ befreien. Besonders geärgert hat mich bei dieser Versicherung auch, dass sie uns vor zwei Jahren gleich einen 5-Jahres-Vertrag für die Wohngebäudeversicherung verkauft haben. Ein bisschen waren wir da schon im Baustress, haben natürlich auch ein wenig gepennt und ich hörte einfach zu sehr auf meinen Mann, als der einen Termin mit diesem Versicherungsvertreter seines Vertrauens machte. Aber die Zeiten sind vorbei. Ich habe jetzt schwerpunktmäßig den Part des Finanzhaushalts übernommen und sehe zu, dass wir nicht unnötig viel Geld sinnlos ausgeben. Leider bleiben dann auch so unangenehme Dinge wie Steuererklärung an mir hängen. Aber bis zum nächsten Mal ist noch Zeit und vielleicht schaffe ich es im Laufe des Winters, meine Unterlagen zu sortieren. Denn eigentlich ist nicht die Steuererklärung selbst der Horror, sondern das stundenlange Suchen gewisser Unterlagen! Wer meinen Arbeitsplatz im Büro mal gesehen hat (jetzt und auch früher), kann sich wahrscheinlich nicht vorstellen, dass ich hier zu Hause alles schön auf Stapel häufe und dann immer am Suchen bin …

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Donnerstag, 16. Oktober 2003

Countdown

Noch einen Tag muss ich arbeiten, dann darf ich eine ganze Woche lang relaxen. Ich hoffe, sie verfliegt nicht ganz so schnell wie meine drei Wochen Urlaub im Sommer.

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Samstag, 18. Oktober 2003

Niedergeschlagen

Warum freue ich mich nicht seit gestern Nachmittag über meine anstehende Woche Urlaub? Warum fühle ich mich plötzlich so bedrückt und niedergeschlagen? Warum möchte ich gern einen Zeitsprung machen und die Termine der nächsten Wochen schon hinter mir haben? Ist es eine Herbstdepression? Bei diesem wunderbaren Wetter? Das passt doch nicht.
Jedenfalls ist es so, dass zu den bereits bekannten Besuchen und Geburtstagsfeiern gestern noch ganz plötzlich zwei weitere Besuche dazukamen und ich im Moment nicht so richtig begeistert von dieser Anhäufung bin.

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Keine Lust

Ich hätte einige E-Mails zu beantworten und wollte auch mindestens ein Telefonat führen. Aber ich habe einfach keine Lust dazu. Will mich im Moment zu nichts zwingen. Das muss alles warten. Vielleicht morgen …

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Mittwoch, 22. Oktober 2003

Irgendwas ist ja immer …

… wenn ich Urlaub habe. Am Wochenende fühlte ich mich nicht gut, am Montag hatte ich den ganzen Tag einen Druck auf dem Kopf, der dann abends zu stechenden Kopfschmerzen wurde. Nach einem Aspirin ging es aber wieder und ich freute mich auf die kommenden Tage. Tja, und dann wachte ich gestern mit Halsschmerzen auf. Auch das noch! Spät am Abend schaute ich mir noch einen Film an und lutschte dabei das letzte Sorbet-Eis, das ich noch im Tiefkühlfach gefunden hatte. Danach ging es etwas besser. Übrigens hatte ich mir den Film „Nur ein toter Mann ist ein guter Mann“ angesehen, den ich am Abend zuvor aufgenommen hatte. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Gaby Hauptmann, das ich allerdings nicht gelesen habe. Und ich werde es garantiert auch nicht tun, nachdem ich den Film gesehen habe. Mag sein, dass beim Lesen des Buches eher klar wird, warum die Hauptdarstellerin so und nicht anders handelt und warum immer wieder Männer das Zeitliche segnen müssen. Der Film allerdings hat mich nur verwirrt und ich habe einiges nicht so richtig verstanden. Vielleicht lag es aber auch an der späten Stunde oder an meinem von der Erkältung etwas benebelten Gehirn.
Heute wachte ich wieder mit Hals- und Kopfschmerzen auf und blieb einfach etwas länger im Bett liegen. Jetzt geht es einigermaßen, aber allzu lange werde ich nicht am PC sitzen, sondern lieber Harry Potter 5 weiter lesen. Es ist kaum zu glauben, doch ich werde das Buch in dieser Woche wohl zu Ende lesen!
Immerhin haben wir (oder mehr ich) das leidige Problem eines Geburtstagsgeschenks für Sonntag gelöst. Jetzt brauche ich nur noch mein Auto wieder (ist gerade in der Werkstatt wegen HU und AU und neuen Reifen), dann fahre ich ins Leine-Center, kaufe das schnell ein und lege mich wieder hin – oder so.
Am Sonntag ist auch noch der letzte Tag meines Urlaubs. Ich werde garantiert nicht erholt und ausgeruht am Montag zur Arbeit gehen. So, jetzt habe ich genug herumgejammert, aber das musste mal geschrieben werden.

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Freitag, 24. Oktober 2003

Bergauf

Heute geht es mir wesentlich besser, nur noch ein kleiner Restschnupfen ist geblieben. Mein Auto werde ich in einer guten Stunde abholen können; gestern war es noch offen, ob es klappen würde, denn Reifen haben im Moment recht lange Lieferzeiten, weil alle ihre Winterreifen kaufen. Meins kriegt keine Winterreifen, sondern Ersatz für die abgefahrenen, aber das macht eben keinen Unterschied bei den Lieferzeiten. Wenigstens ist dann die Autogeschichte erledigt und ich muss nicht noch einmal nächste Woche in die Werkstatt. Ich bin mal gespannt, wie viel Geld ich da heute wieder loswerde.
Ärgerlich ist allerdings noch, dass es die Versicherung innerhalb von zwei Wochen nicht geschafft hat, uns eine Kündigungsbestätigung zu schicken. Es wird mir nichts anderes übrig bleiben, als am Wochenende nochmals die Kündigungen auszudrucken und am Montag dann per Einschreiben wegzuschicken. Ich hasse solche unerfreulichen Dinge, warum kann das nicht alles glatt laufen!?
Ärgerlich war auch, dass unser Wasserversorger gestern Abend gegen 20 Uhr das Wasser hier im Gebiet abgestellt hat. Auf unsere Nachfrage bei der Störungsstelle erhielten wir die lapidare Antwort, dass es sich um eine geplante Maßnahme handele, diese bis 6 Uhr morgens dauern werde und dies in der Tageszeitung veröffentlicht worden sei. Wie bitte? Bin ich jetzt verpflichtet, die Zeitung zu abonnieren, damit ich über solche Maßnahmen informiert bin? Da hat doch wohl jemand das Wörtchen „Informationspflicht“ falsch verstanden. Mit Duschen war also gestern Abend nichts, wenigstens konnte man die Toiletten noch einigermaßen benutzen, weil noch ein kleines Rinnsal lief und der Spülkasten ein wenig gefüllt wurde. Ich wollte spontan einen Beschwerdebrief schreiben, aber eigentlich habe ich nicht so die rechte Lust dazu. Mal sehen.
Ach ja, gerade als ich dieses hier schreibe, sehe ich, dass auch bei uns die ersten weißen Flocken vom Himmel fallen.

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Neue Foto-Touren

Wenn ich diese Woche auch nicht viel am PC gemacht habe, so habe ich es doch geschafft, zwei neue Foto-Touren fertig zustellen. Wer mag, kann mich im Auto auf meinem täglichen Weg zur Arbeit und zurück begleiten, wer lieber zu Fuß geht, kann mit mir im eisigen Oktobernebel spazieren.

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Sonntag, 26. Oktober 2003

Zeitsprung

Heute ist ein Tag für die große Tonne. Könnte bitte jemand mal die Zeit auf Montag umstellen? Eigentlich wäre heute das richtige Wetter, um es sich mit einem schönen Buch auf dem Sofa gemütlich zu machen. Oder zuerst einen kleinen Spaziergang in dem trüben, feuchten Herbstwetter zu machen und sich anschließend vor dem Kaminofen schön aufzuwärmen. Aber nichts davon wird heute passieren. Ich werde auch nicht Harry Potter 5 zu Ende lesen, denn ich will mir den Rest des Buches nicht von meiner Stimmung an diesem Tonnen-Tag vermiesen lassen.

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Dienstag, 28. Oktober 2003

Zurück im Alltag

Dialog am Sonntagabend während des Films: Mann befindet sich mit Frau in einem Gletscher. Sie warnt ihn: „Vorsicht, jeden Moment könnte eine Wassertasche ausbrechen!“ Ich: „Sind die gefährlich? Beißen die?“ Jörg: „Ja, aber das Wasser geht wenigstens wieder raus. Stell dir vor, es wäre eine Quarktasche. Das gibt Flecken!“
Nach der Frühjahrsmüdigkeit und der Sommerschlappheit habe ich mal kurz die Herbstdepression übersprungen und fange an, in den Winterschlaf zu verfallen. Gestern Abend war ich sofort beim Einsetzen der Dunkelheit dermaßen müde, dass ich mir vornahm, ganz früh schlafen zu gehen. Aber das kann ich als Nachteule vergessen, es wurde dann immerhin halb elf. Das ist zwar nicht besonders spät, aber für mein gesteigertes Schlafbedürfnis hat es bei weitem nicht ausgereicht. Und das spürte ich heute Morgen allzu deutlich. Wo soll das nur enden?

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Donnerstag, 30. Oktober 2003

Netz-Manieren

Ich sollte dringend den Aufbau meiner Web-Site überarbeiten. Und zwar muss als allererstes eine Seite mit dem folgenden Warnhinweis erscheinen: „Achtung, dies ist eine private, sinnlose Seite, auf der Sie garantiert keine nützlichen Informationen finden werden. Wenn Sie trotzdem weiter lesen, dann tun Sie das auf eigene Gefahr und dürfen sich hinterher nicht beschweren!“ Ich habe mich heute über einen Eintrag im Gästebuch (Nr. 157) kurz geärgert und muss dies hier dringend loswerden. Eigentlich sollte man ja über so etwas stehen, aber warum die Gefühle unterdrücken, auch wenn sie nur ganz kurz auflodern. Also raus damit!
Im Grunde habe ich kein Problem damit, dass immer wieder jemand zum Beispiel über eine Suchmaschine auf meinen Seiten landet und dann feststellt, dass hier nicht die gesuchten Information zu finden sind. Das geht mir oder vielmehr uns allen, die im Netz unterwegs sind, doch auch immer wieder so. Auch kann ich nichts dafür, wenn der Besucher darüber hinaus noch die ganze Seite fürchterlich findet. Ich verkaufe schließlich nichts und habe keine Zielgruppe und keine Kunden, die ich zufrieden stellen muss. Warum dann aber jemand nicht einfach kommentarlos weitersurft oder die Seite einfach schließt, sondern sich auch noch die Mühe macht und einen beleidigenden Kommentar im Gästebuch hinterlässt, wird mir ein Rätsel bleiben.

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Freitag, 31. Oktober 2003

Ironie

Danke für die tröstenden Worte und die Hinweise, dass meine Seite nicht ganz und gar sinnlos sei. Vielleicht hätte ich dazuschreiben sollen, dass der „Warnhinweis“ ironisch gemeint war. Über Sinn oder Sinnlosigkeit von privaten Web-Seiten lässt sich sicherlich streiten oder gerade nicht streiten. Und es gibt doch so viele Hobbys, bei denen man sich auch fragen könnte, welchen Nutzen sie bringen. Vielleicht schreibt diese unverschämte Besucherin gerade eine Doktorarbeit über das Antirrhinum aus der Familie der Braunwurzgewächse, zu deutsch Löwenmaul und gerät dann ausgerechnet auf meine Seite! (Oh je, und wenn dieser Eintrag jemals von einer Suchmaschine erfasst wird, werden noch viel mehr Botaniker in die Irre geführt.)

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