Juni 2003

Montag, 2. Juni 2003

Der Nächste bitte

Kaum sind die Straßenbauarbeiten an unserem Haus vorübergegangen – sprich so weit erledigt, dass wir nicht mehr viel davon mitbekommen, wird die nächste Baustelle aufgemacht. Schräg gegenüber an der Kreuzung liegt ein noch unbebautes Eckgrundstück. Nun, es wird nicht mehr so lange unbebaut sein, denn heute Morgen zwischen sechs und sieben Uhr (!) wurde ein Bagger und diverses andere Arbeitsgerät bereitgestellt. Zum Glück haben sie noch nicht so früh angefangen zu baggern, aber auch so war die letzte kostbare Stunde Schlaf nicht besonders erholsam.

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Gutes Arbeitsklima

Nachdem ich am Wochenende reichlich geschwitzt habe und mich Nachmittags nicht so recht auf die Terrasse gewagt habe, konnte ich mich auf meinen angenehmen Arbeitsplatz freuen. Die Fenster liegen nach Westen und bekommen erst am Nachmittag Sonne. Morgens ist es schön kühl und die Sonne wird zudem noch etwas von hohen Bäumen abgehalten. So lässt es sich doch gut arbeiten! Es gibt nicht Schlimmeres als das Gefühl, am Schreibtisch festzukleben.

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Dienstag, 3. Juni 2003

Stöffche

Das Wetter gebietet es: ein hessisches „Stöffche“ muss her, ein Äppelwoi, zu deutsch Apfelwein. Immerhin kriegt man hier den Possmann, und die typische Frage der Kassiererin ist auch unvermeidlich: „Was ist das denn?“
Foto: Apfelweinflasche, daneben ein gefülltes Glas

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Hinterhältig und heimtückisch

So habe ich mich heute verhalten, aber ich musste die Gelegenheit nutzen. Denn als ich nach Hause kam, waren gerade alle Katzen da. Moni hat gefressen und Lizzy war gerade raus gegangen und wie ich hoffte, noch irgendwo in der Nähe. Also flugs die Transportkisten geöffnet und hochkant hingestellt. Denn nur auf diese Weise – sozusagen von oben nach unten – kriege ich die beiden Katzenmädels hinein. Moni entdeckte sofort die verhasste Transportkiste, aber ich war hinterhältig und tat so, als wolle ich ihr die Terrassentür öffnen. Dann packte ich sie vorsichtig, trug sie in den Flur zur Kiste und ließ sie hinein. Sofort brüllte sie laut los. Lizzy saß vor der Terrassentür und wollte herein. Hoffentlich schreit Moni nicht in dem Moment, wo ich die Tür öffne, dachte ich, denn dann wäre Lizzy bestimmt sofort abgedüst. Aber ich hatte Glück, sie kriegte es nicht so schnell mit und schwupps – begleitet von etwas Fauchen – saß sie in Kiste zwei. Ein Vergnügen war es nicht gerade, bei dieser Hitze zum Tierarzt zu fahren. Aber es sind nur ein paar Kilometer und ich finde es immer wieder wunderbar, dass man in der Praxis nie lange warten muss. Und der Bonus heute: Die Wurmkur gab’s umsonst, sozusagen als Mengenrabatt, da ich gleich noch eine Sechserpackung Frontline mitgenommen habe. Fünf Euro gespart, das ist doch auch was! Mein Tipp daher: Die Kleintierpraxis Lüerssen-Hof in Hemmingen-Hiddestorf.
Danach habe ich den Garten gewässert, weil ich befürchte, dass es doch nicht regnen wird. Es ist zwar fürchterlich schwül und auch recht bewölkt, aber wer weiß, ob wir tatsächlich eine Abkühlung bekommen. Es wäre nicht schlecht, denn mittlerweile staut sich die Hitze im ganzen Haus – mal abgesehen vom Keller – und richtig gut schlafen kann ich da nicht. Außerdem muss ich heute ganz alleine schlafen, denn Jörg ist bis morgen in Köln bei der ANGA Cable 2003, einer Fachmesse für Kabel, Satellit und Multimedia. Ich mach mir heute einen netten Frauenabend mit zwei Folgen von „Sex and the City“, denn die von letzter Woche habe ich noch nicht gesehen.

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Donnerstag, 5. Juni 2003

Tee-Online ist erwacht

Ende Mai hatte ich über meine bis dahin vergebliche Versuche berichtet, unsere T-Online-Accounts zu kündigen. Nachdem auch die Frist am letzten Mittwoch abgelaufen war, hatte ich dann erst einmal keine Lust, mich weiter darum zu kümmern. Am Dienstagnachmittag öffnete ich unseren Briefkasten und traute meinen Augen nicht: es war tatsächlich eine Kündigungsbestätigung von T-Online. Juhu, endlich geschafft. Und eine Erstattung soll ich auch bekommen. Aber es bleibt ein Wermutstropfen, sonst wäre es auch zu glatt gelaufen. In dem Schreiben wird nur mein Account erwähnt, nicht der von Jörg, obwohl ich in allen Kündigungsschreiben immer beide angegeben hatte. Aber jetzt warten wir erst einmal die nächste Telefonrechnung ab und schauen, ob und was bis dahin geklappt hat. Dieser Tee-Konzern … Ich bin froh, dass wir kein T-DSL haben, denn das scheint auch öfters mal auszufallen.

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25 sind genug

Grad Celsius meine ich damit. Mir ist wirklich zu warm, vor allem diese schwüle Hitze empfinde ich als sehr unangenehm. Heute kroch die Hitze auch so langsam in unser bisher angenehm temperiertes Büro. Doch selbst wenn es sich tagsüber aushalten ließ, war es damit um 16 Uhr am Feierabend vorbei. Denn da wartete mein gut beheiztes Auto, das den ganzen Tag in der Sonne gebraten hatte. Gestern Nachmittag hatten wir zu Hause eine Außentemperatur von 36 Grad (im Schatten!) und 82 % Luftfeuchtigkeit. Und dann endlich – gegen 14 Uhr heute – fing es draußen an zu grummeln und zu donnern es zog schließlich ein Gewitter über uns. Nach den Aussagen von Nachbarn muss es hier über unserem Wohngebiet recht heftig gewesen sein, aber es ist nichts zu Schaden gekommen und unser Keller ist trocken geblieben. Und es hat sich tatsächlich abgekühlt, so dass ich heute Abend Wäsche zusammenlegen und Frikadellen braten konnte, ohne dabei zu zerfließen.

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Sonntag, 8. Juni 2003

Gewitter

Nach weiteren Tagen der Hitze kam heute aus dem Westen dies zu uns:
Foto: Dunkel Gewitterwolken über den Häuser
Zwei Stunden lang hat es geregnet, draußen hat es sich abgekühlt, aber im Haus ist es immer noch recht warm. Aber wenigstens schwitze ich nicht mehr allzu sehr. Jedenfalls nicht so sehr wie gestern, als ich mich auf in den Garten machte, um das Unkraut zu entfernen. Das war eine ganze Menge, es ist im wahrsten Sinne des Wortes „wie Unkraut gewachsen“. Weil ich dann sowieso schon mal nass geschwitzt war, habe ich gleich im Haus weitergemacht und Staub gesaugt. Danach ein Buch zu Ende gelesen, eine Wiederholung von „Alfredissimo“ geguckt, Frankfurter Grüne Soße zubereitet und dann noch lange auf der Terrasse gesessen.
Heute bin ich mit etwas Kopfschmerzen aufgewacht, kein Wunder, wenn man sich nachts in der Hitze hin- und herwälzt und nicht vernünftig schlafen kann. Nach einem Aspirin ging es dann zum Glück bald wieder besser, denn wir waren zum Grillen eingeladen. Die ersten Regenschauer warteten freundlicherweise bis nach dem Essen, das dicke Gewitter – siehe oben – kam erst kurz nach 17 Uhr, als wir schon wieder zu Hause waren.

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Samstag, 14. Juni 2003

Nicht viel los

Die Woche ging vorüber, ohne dass sich irgend etwas Nennenswertes ereignete. Müde war ich, manchmal hätte ich mich abends um sieben schlafen legen können. Dabei war es gar nicht mehr so extrem heiß …
Heute waren wir bei Hornbach, weil es dort eventuell günstige Fliesen geben würde wegen Sortimentswechsel. Wir haben auch preiswerte Fliesen für den Waschkeller gefunden für 4,99 Euro pro Quadratmeter. Nicht so günstig war, dass ich die Fliesen bezahlen durfte, weil es auf meinem Konto besser aussieht als auf dem von Jörg. Nein, „besser“ ist das falsche Wort, es sieht nur weniger schlecht aus.
Ansonsten habe ich eine neue Buchkritik geschrieben und ein paar kleine Änderungen in einigen Seiten vorgenommen.

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Sonntag, 15. Juni 2003

Babyschau

Heute Nachmittag waren wir bei Angela, die am 23.05. ihren Robin bekommen hat. Drei Wochen ist der Winzling nun alt und natürlich noch ganz klein. Als wir da waren, war er recht friedlich und hat nach einem Fläschchen Milch auch geschlafen. Lassen wir uns mal überraschen, wie es ihr als allein erziehender Mutter ergehen wird.

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Die neue Definition des Schlafwagens

Einer macht es vor …
Foto: Mika liegt auf dem Dach meines Cabrios
… und der andere macht es nach:
Foto: Sammy schläft auf dem Cabrio-Dach

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Mittwoch, 18. Juni 2003

Biergarten-Blues

Gestern Abend waren wir mit Bekannten im Biergarten. Eine Verabredung dieser Art stand schon lange fest, nur hatten wir noch keinen passenden Termin gefunden. Die beiden gehen am liebsten in den Biergarten, wenn das absolut unpassende Wetter dafür ist. Sofern der Biergarten dann geöffnet hat (und es gibt solche, die bei jedem Wetter öffnen), es einen Regenschutz und notfalls Heizung gibt, ist das o.k. Denn gestern bei dem guten Wetter war es voll. Getränke hat man noch relativ schnell gekriegt, aber fürs Essen musste man zur Hauptzeit 45 Minuten anstehen. Na, danke. Ich bin sowieso nicht der große Biergartenfan, ich trinke dann auch mal eine Altbierbowle, aber die stillt mein Bedürfnis nach Bier für die nächsten Monate. Nee, ich weiß nicht … Parkplatzsuche, Sitzplatzsuche, für Getränke und Essen lang oder länger anstehen … Ich fand da jetzt nichts so besonderes an der Atmosphäre, dass ich das wöchentlich haben müsste.
Nebenbei haben wir noch eine kleine „Arbeitssitzung“ gemacht, weil ich mich um die Internetseiten dieses Bekannten kümmern werde. Und nach dem Umzug zu einem anderen Provider ist jetzt auch ein neues Design fällig. Und Inhalte natürlich … Also lagen da neben den Getränkegläsern und den Rippchentellern auch noch Zettel mit meinen Notizen auf dem Holztisch.

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Freitag, 20. Juni 2003

Ertappt

Da habe ich doch gestern bei einem Schnelleinkauf zufälligerweise im Tchibo-Regal drei wunderschöne Keramik-Übertöpfe für Küchenkräuter oder ähnliches entdeckt. Hach, die musste ich habe. Und jetzt weiß ich noch nicht einmal, was ich dort einpflanze und wohin ich sie stellen werde. Denn ein Kräuterbeet habe ich im Garten …
Und gestern Abend hörte ich irgendwann Jörg aus dem Wohnzimmer, während gerade Fernsehwerbung lief: „So, so, du hast also 6 Euro 99 für die Töpfe bezahlt …“ Gemein, nix kann man für sich behalten, die Werbung plappert alles aus *ggg*.

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Harry Potter ist unterwegs

Ich glaub’s ja nicht, heute Morgen fand ich eine E-Mail von Amazon vor mit dem Bestellstatus: um fünf Uhr morgens war die Bestellung abgeschickt worden! Wenn ich Glück hab, treffen die Bücher (ich habe auch noch die Bände 1 – 4 auf Englisch bestellt) morgen bei mir ein! Spannung!!!

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Samstag, 21. Juni 2003

Schneckenpost

Viertel nach eins und noch immer war kein Postpaketauto da. Ist eben doch Schneckenpost. Schade, es wäre so praktisch gewesen, weil ich heute zu Hause bin. So muss ich am Montag den Benachrichtigungszettel aus dem Briefkasten fischen und zum Abholen zur Post fahren.

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Garten-Updates

Weil das Wetter in der vergangenen Zeit viel zu schön war, um am PC zu sitzen, hat sich natürlich auf einigen meiner Seiten nicht so viel getan. Gestern Abend habe ich mich endlich dazu aufgerafft, meine Gartenseiten zu aktualisieren. Heute wollte ich noch ein paar aktuelle Fotos aus dem Garten zum Sommeranfang machen, aber leider haben sich vor einiger Zeit Wolken vor die Sonne geschoben. Vielleicht kann ich es im Laufe des Nachmittags noch nachholen.

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Robin, der Kleine

Heute Nachmittag hatten wir Besuch von Angela mit ihrem Mini-Zwerg Robin, gerade mal vier Wochen alt. Er lag die ganze Zeit im Kinderwagen auf unserer Terrasse und schlief. Während Jörg den Keller gefliest hat, waren Angela und ich mitsamt Robin im Kinderwagen eine kleine Runde spazieren, denn dieses Gefahrenwerden schläfert ihn genauso gut ein wie das Autofahren. Kaum zurück, wurde er dann wach und hungrig, bekam ein Fläschchen und dann sind die beiden wieder nach Hause gefahren. Die beiden Tage, an denen wir den Kleinen erlebt haben, hat er meistens geschlafen. Anders ist es jedoch, wenn er mit seiner Mutter allein ist, dann kommt sie manchmal nicht einmal dazu, etwas zu essen oder auch nur zu duschen. Baby-Stress pur eben, was man sich als kinderloser Mensch nicht so recht vorstellen kann.

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Dienstag, 24. Juni 2003

Hallo Kleine, darf ich mal an deinem Ohr knabbern?

Foto: Katze beisst ins Ohr einer Katzenfigur

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Mittwoch, 25. Juni 2003

Schwere Lektüre

Im wahrsten Sinne des Wortes wird der neue Harry-Potter-Roman eine schwere Lektüre werden. Das Buch mit den über 700 Seiten ist schon mächtig und leider auch etwas unhandlich. Nein, nein, ich will nicht meckern – so schön viel Lesestoff! Bei mir kommt dann allerdings das (noch größere und dickere) Englischlexikon dazu. Denn nachdem ich gestern mal ein wenig reingelesen habe, musste ich doch feststellen, dass mir einige Wörter nicht geläufig sind. Dem Verständnis würde das keinen Abbruch tun, aber ich möchte schon wissen, was sich genau dahinter verbirgt. Also muss der Pons her. So viel steht auf jeden Fall schon mal fest: Ich werde mit dem Lesen gewiss länger brauche als manch andere, aber dafür hab ich mehr davon.

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Sonntag, 29. Juni 2003

Pflichtprogramm – nein danke!

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass für viele das Online-Tagebuch- bzw. Weblogschreiben gewisse – selbst gemachte – Verpflichtungen mit sich bringt. Oder weshalb finde ich immer wieder Einträge mit Entschuldigungen, dass man so lange nicht geschrieben hat, Ankündigungen, dass man in nächster Zukunft nicht schreiben wird, Erklärungen, dass man gerade nicht über gewisse Dinge schreiben kann oder Abschiedsworte, weil man überhaupt niemals mehr schreiben wird? Ich jedenfalls weiß nicht, ob ich heute oder morgen Zeit und/oder Lust haben werde, etwas in mein Tagebuch zu schreiben. Vielleicht habe ich auch zwei Wochen lang keine Lust. Aber so etwas kann ich nicht vorhersehen und deshalb auch nicht voraussagen. Aber vielleicht ändert sich ja diese Freiheit, wenn Hunderte oder Tausende von Lesern täglich auf Neues warten und dann besorgte oder neugierige Mails schreiben? Möge ich davon verschont bleiben, damit ich mich hier nach meiner Lust und Laune austoben kann oder auch nicht.

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