Februar 2003

Samstag, 1. Februar 2003

Was lange währt …

Ich sollte mich richtig schämen. Nach nur viereinhalb Monaten haben wir es endlich geschafft, Gardinenstange und Vorhänge in meinem Arbeitszimmern anzubringen. Warum es so lange gedauert hat? Eigentlich wollten wir bei der Aktion den großen Eckschreibtisch vom Fenster wegrücken um gleichzeitig außen rund ums Fenster noch Silikon in die Fugen zu spritzen. Aber entweder hatten wir keine Zeit, keine Lust oder es war nicht das passende Wetter. Tja, und heute war es endlich so weit: Gardinenstange und Vorhänge hingen innerhalb kürzester Zeit, die Außenarbeiten werden irgendwann später erledigt, und so konnte auch der Schreibtisch an seinem Platz stehen bleiben. Denn zum draufsteigen ist er wirklich stabil genug. Ich habe jetzt ein ganz neues Wohngefühl in meinem Zimmer. So nämlich:
Foto: Mein Bürofenster mit den neuen Vorhängen

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Sonntag, 2. Februar 2003

Wahltag

Heute haben wir zum ersten Mal persönlich an unserem neuen Wohnort gewählt; bei der Bundestagswahl hatten wir per Brief gewählt, weil wir am Wahltag in Hessen bei meinen Eltern waren. Als Wahllokal diente das Feuerwehrgerätehaus in Devese, denn außer einem Kindergarten gibt es dort im Dorf keine öffentliche Einrichtung. Wir machten also bei eisigem Wind einen kleinen Spaziergang über den Feldweg nach Devese, setzten unsere Kreuzchen auf den Zettel und spazierten wieder nach Hause.
Zufrieden bin ich mit dem Wahlausgang für Niedersachsen nicht, es ist bedauerlich, dass sich die allgemeine Unzufriedenheit mit der Bundesregierung auch auf das Land niedergeschlagen hat. Nun bleibt abzuwarten, was uns die neue Regierung bringen wird …
Geärgert habe ich mich auch, dass die Lindenstraße nicht wie in der Fernsehzeitung angekündigt im Laufe der Wahlsendung gezeigt wurde. Um halb acht schließlich schaute ich dann im Videotext nach und stellte fest, dass sie schon um 17 Uhr gesendet worden war. Okay, okay, ist nicht ganz so schlimm, es gibt zum Glück genügend Wiederholungen.

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Montag, 3. Februar 2003

B. aus B. bei S. in H.

Heute habe ich mich zum ersten Mal mit einer anderen Weblog-/Tagebuchschreiberin getroffen. Britta war dienstlich in Hannover. Ich habe sie am späten Nachmittag am Congress Centrum abgeholt und wir haben einen netten Abend bei uns zu Hause verbracht. Jörg hat eine äußerst leckere Gemüse-Lasagne gemacht, einfach köstlich!

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Dienstag, 4. Februar 2003

Anonyme Fanpost

Heute fand ich einen handschriftlich an mich adressierten Umschlag in der Post. Ohne Absender. Drinnen befand sich ein handgeschriebener Brief von einem Leser meiner Website. Er (vermute ich mal) wollte gern einmal Stellung nehmen zu zwei Dingen, die ich hier im Tagebuch veröffentlicht habe. Zum einen ging es um die Geschichte mit der Nachbarsgarage (Einträge vom 15., 16. und 20.01.). Da bin ich jetzt einiges schlauer, welche rechtlichen Grundlagen es gibt. Wobei das „Problem“ schon längst erledigt und vergessen ist. Aber wer weiß, wann man solche Informationen wieder einmal braucht. Zum anderen weiß ich jetzt, dass es in Hannover zwei Straßen gibt, die „Im Moore“ heißen. In meinem Eintrag am 22.01. schrieb ich etwas zu „Am Moore“. Diese Straße gibt es auch, allerdings in Langenhagen. Ich hatte nur der Einfachheit halber „Hannover“ geschrieben, weil ich die kleine Glosse nicht unnötig kompliziert machen und noch erklären wollte, wo Langenhagen liegt.
Der Brief war lediglich unterschrieben mit „Ein Fan ihrer Veröffentlichungen“. Natürlich muss sich niemand zu erkennen geben oder so viel von sich preisgeben, wie ich es hier tue. Aber zumindest eine Unterschrift, wenn’s auch nur der Vorname sei, hätte ich doch ganz nett gefunden.

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Ikea brutal

Ein Bett neu beziehen ist im Grunde eine harmlose Angelegenheit. Wir haben allerdings ein Bett von Ikea mit den Maßen 160 x 200 cm, bei dem in einem Metallrahmen eine Matratze auf einem Holzrahmen liegt. Das Schlimme daran ist: Matratze und Holzrahmen sind fest miteinander verbunden. Ich weiß nicht, ob ich damals so etwas gekauft hätte, es stammt jedenfalls aus Jörgs „Beständen“. Das Bett an sich ist auch okay, nur für einen Transport (Umzug) sehr unhandlich und sperrig und vor allem extrem schwer. Dass es schwer ist, bemerkte ich heute wieder, als ich den Bezug von dieser Holzrahmenmatratze herunternehmen wollte. Am unteren Ende steckte er rundherum zwischen Matratze und Metallrahmen. Ich versuchte, dieses tonnenschwere Ding anzuheben – aber wo soll man da anfassen? Der eine Versuch scheiterte kläglich und die Matratze drückte mir beim Herunterfallen den Mittelfinger der rechten Hand nach hinten. Es gelang mir dann doch, denn Bezug herauszuziehen. Mein Finger allerdings fühlt sich leicht lädiert an. Eins steht jedenfalls fest: Wenn wir uns irgendwann ein neues Bett kaufen sollten, verlässt dieses hier das Schlafzimmer nicht mehr lebend. „Lebend“ würde in diesem Fall bedeuten, dass wir das Treppengeländer abbauen müssten, um das Monster hinunter zu tragen.

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Samstag, 8. Februar 2003

Kessy? Cathy?

Woher kommt eigentlich der Name „Kessy“? Darüber habe hin und wieder nachgedacht. Meine erste und einzige Barbiepuppe – übrigens eine dunkelhaarige und keine blonde! – hieß nämlich Kessy. Obwohl ich den Namen niemals aufgeschrieben hatte, weiß ich genau, dass es diese Schreibweise war. Es könnte sich natürlich um eine eingedeutschte Aussprache und Schreibweise von „Cathy“ handeln. Eine Befragung von Google hat mich auch nicht schlauer gemacht. Nur eins habe ich dabei festgestellt: Kessy ist ein beliebter Hunde- und Katzenname.

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20.000 Poren sind kleiner, einfach feiner …

… als was, frage ich mich nur. Eine geschickte, aber natürlich unvollständige Formulierung der Werbestrategen: So kann sich keiner beschweren, wenn die Kosmetik doch nicht zur Verkleinerung der Poren beiträgt. Kleiner als ein Mondkrater sind die Poren allemal und damit hat die Creme alle Versprechungen gehalten.

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Montag, 10. Februar 2003

Viel zu schnell vorbei …

… ist so ein Wochenende. Hab ich nicht vor einiger Zeit schon mal Ähnliches geschrieben? Muss mal nachschauen gehn …oder auch nicht. Jedenfalls hatte ich nicht ganz so viel vom Wochenende. Der Samstag ist mindestens zur Hälfte ausgefallen, weil ich mit Kopfschmerzen aufgewacht bin. Selbst eine Tablette nehmen und wieder hinlegen hat nicht geholfen. Gegen Mittag bin ich trotzdem aufgestanden, habe nachmittags sogar staub gesaugt, obwohl mir nicht danach war, und irgendwann wurde es langsam besser.
Den Sonntagnachmittag habe ich so richtig schön am PC vertrödelt. Zwar habe ich einiges gemacht (es gibt jetzt eine Fotogalerie auf meinen „Löwenmaul persönlich“-Seiten), und einiges überarbeitet, aber längst nicht so viel getan, wie ich mir immer vornehme. Es fällt mir schwer, dann am Ende eines solchen Tages nicht unzufrieden mit mir selbst zu sein.

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Donnerstag, 13. Februar 2003

Nichts ist doofer als Hannover – nein danke!

Warum reden eigentlich alle so schlecht über Hannover? Nun gut, „alle“ ist sicher übertrieben, aber immer wieder machen sich Leute im Fernsehen über unsere Landeshauptstadt lustig. Hat Harald Schmidt damit angefangen? In dieser Woche war es jedenfalls wieder einmal Thomas Herrmanns mit seinen „Fundstücken“ im Quatsch Comedy Club. Es hört sich immer so an, als sei die Stadt tiefste Provinz ohne jegliche Attraktionen und ohne Niveau. Sicher, es gibt schönere Städte. Aber auch viele, die hässlicher und unattraktiver sind. Keine Stadt in Europa kann mit den 650 Hektar der Eilenriede, Hannovers Stadtwald, mithalten. Und wo gibt es schon ein so großes, künstlich angelegtes Binnengewässer wie den Maschsee? Messestadt ist Hannover ohnehin, wer kennt nicht die CeBit? Einen wunderschönen neu gestalteten Zoo hat Hannover oder auch die dicken Nana-Skulpturen von Niki de Saint Phalle am Leineufer … Wenn ich im Laufe des Jahres bei gutem Wetter einmal Lust und Laune habe, werde ich einige schöne Fotos machen …
Bis dahin kann jeder mal in den Infos der Stadt Hannover unter Erlebenswertes & Kulturelles stöbern.

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Samstag, 15. Februar 2003

Mond-Tag

Ich sitze hier und bin gerade durch einige Tagebücher und Weblogs gesurft, während der Vollmond versucht, durch die Wolken zu scheinen.
Nachdem wir gestern Abend Besuch hatten zum Lasagne-Essen, war heute ein ruhiger Samstag angesagt. Der Besuch gestern hatte zur Folge, dass ich vorher sauber machen musste. Also ist „Folge“ eigentlich falsch, weil ich’s ja vorher erledigen musste. Und mir war gar nicht danach, denn ich hatte mich schon den ganzen Tag etwas angeschlagen gefühlt. Eine banale Erkältung, sonst nichts. Weil ich aber gestern so brav alles saubergemacht hatte, konnte ich heute Nachmittag auf dem Sofa liegen, einen Film anschauen und stricken … schön!!!

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Sonntag, 16. Februar 2003

Stadtgang

Heute Nachmittag haben wir einen kurzen Ausflug in die Stadt gemacht. Kurz deswegen, weil es doch ziemlich frostig und ungemütlich war. Aber ein wenig frische Luft schnappen und einmal etwas anderes sehen tut doch gut. Ich habe einige Schnappschüsse gemacht. Von einem der Fotos bin ich ganz begeistert:
Foto: Drei Schaufensterpuppen in Abendkleidern
In voller Größe als Hintergrundbild auf dem Desktop sieht es so schön aus!

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Dienstag, 18. Februar 2003

Vom Tisch

Heute habe ich es endlich geschafft, und drei Dinge erledigt, die ich schon eine Weile vor mir her geschoben habe. Nicht Überwältigendes, auch nichts besonders Unangenehmes, aber es gibt wahrlich Schöneres als Briefe an Versicherungen und ähnliches zu schreiben. Aber nachdem ich mich vor einer Weile zur häuslichen Verwaltungs- und Finanzministerin geworden bin, gehört dies eben zu meinen Pflichten. Die besseren Aufgaben sind natürlich die Optimierungsangelegenheiten. Also zum Beispiel dafür zu sorgen, dass der Mann endlich bei seiner teuren Krankenkasse kündigt und eine der günstigsten auswählt oder dass wir uns gut und preiswert versichern. Früher habe ich mich kaum um Geld gekümmert, es war immer genug da. Aber wen wundert’s, bei einem sehr gut bezahlten Job in Frankfurt und einer absolut günstigen Wohnung im Haus meiner Eltern. Wenn ich nur daran denke, dass all mein Geld einfach so auf dem Girokonto herumlag, ohne irgendwelche Zinsen zu bringen … da könnte mir heute noch schlecht werden, aber das ist passéund ich habe irgendwann daraus gelernt.

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Freitag, 21. Februar 2003

Fragezeichen

Hin und wieder werfen Einträge in Online-Tagebüchern oder Weblogs Fragen auf. Nämlich dann, wenn in Rätseln geschrieben wird, wenn nur Andeutungen gemacht werden. Man will oder „darf“ nicht beim Namen nennen, was sich dahinter verbirgt. Die große Schar der Leserschaft sitzt dann mit Fragezeichen davor und versteht es einfach nicht. Wen es brennend interessiert, kann sich gerne den Kopf zerbrechen, welches Geheimnis hinter den Worten steckt; alle anderen dürfen achselzuckend weitersurfen. Das ist eben der Nachteil solcher Tagebücher, die nicht nur privat, sondern auch – oder vor allem – öffentlich sind. Im Grunde sollte man sich sagen: „Ganz oder gar nicht!“ Wenn etwas nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist, gehört es dort nicht hin, auch nicht andeutungsweise. Doch da man nicht (nur) für die Leser schreibt, sondern auch (oder ausschließlich?) für sich selbst, bleibt einem natürlich selbst überlassen, was man niederschreibt. Persönliche Entscheidungsfreiheit. Ich jedenfalls schreibe vieles nicht, was mich beschäftigt. Weil es zu privat ist. Wird ein persönliches Tagebuch zu unpersönlich und langweilig, wenn ich nicht alles schreibe? Nein, ich mache mir nicht ernsthaft Gedanken darüber. Es ist schließlich mein Tagebuch. Ich entscheide, was und wie ich es schreibe. So wie alle anderen auch, Fragezeichen hin oder her.

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Nichts Halbes und nichts Ganzes

Richtig krank bin ich nicht. Aber auch nicht so richtig fit. Seit einiger Zeit schon schnupfe ich immer wieder herum, aber es ist kein richtiger Schnupfen. Mal da, mal weg. Gestern kamen noch heftige Kopfschmerzen dazu. Abends wurde es endlich etwas besser. Heute war’s zunächst okay, aber kurz nachdem ich morgens am Schreibtisch saß, spürte ich eine unangenehme Verspannung im linken Schulterbereich. Ich möchte mal wissen, woher das so plötzlich kommt, ich kann mich an keine falsche Bewegung erinnern. Es schmerzt sowohl im Rücken als auch vorne … Hoffentlich ist es bis heute Abend verschwunden, sonst wird es wieder ein besonders „angenehmes“ Wochenende werden.

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Mein Elementarwesen

Seit Ende Januar läuft am Donnerstagabend auf RTL II die Doku-Soap „Vorsicht Baustelle! Unser Traum vom Eigenheim“. So etwas schaue ich mir immer wieder gerne an, weil unsere Erfahrungen mit dem Hausbau noch sehr frisch sind. Gestern Abend war es also wieder soweit: Wir durften zum Beispiel Moni und Toni beim Aussuchen der Innenausstattung begleiten oder zuschauen, wie das Haus von Familie Klampt aufgebaut wird. Am spannendsten fand ich aber den Geomanten, der bereits in der letzten Woche aufgetreten ist. Er sucht unter anderem nach Wasseradern, befreit Häuser vor dem Umbau von Energien der vorherigen Bewohner und – er spürt Elementarwesen auf. So ein Elementarwesen kann irgendwo auf dem Grundstück stehen. Es darf nicht durch Bauarbeiten gestört werden. Also wird ein Röhrchen in die Erde gesteckt und das Elementarwesen dort eingesperrt. Dann nimmt man das Röhrchen, befragt das Wesen, wohin es während der Bauzeit umziehen möchte, und setzt das Röhrchen an dieser Stelle wieder in die Erde …
Da habe ich doch ein schlechtes Gewissen bekommen, weil wir auf unser Elementarwesen gar keine Rücksicht genommen haben. Jörg meint, es sei im großen Kellerraum einbetoniert. Wenn das stimmt und wir es dadurch verärgert haben, dann sitzt es garantiert genau unter meiner linken oberen Bettseite und ist schuld an meinen Verspannungen. Ich hätte aber lieber ein Elementarwesen, das im Garten steht. Ich stelle es mir lustig vor, wenn Besucher kommen, durch den Garten laufen und auf das Elementarwesen prallen, weil sie nicht wissen, dass es mitten auf dem Rasen steht *ggg*.

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Sonntag, 23. Februar 2003

Arbeit, feiern, ruhen

Am Samstag haben wir mit unseren Nachbarn zusammen in der Wohnung unserer schwangeren Freundin Angela etwas umgeräumt. Ab zehn Uhr morgens ging es los mit Schrank ausräumen, Computer umstellen, dazu ein Loch in die Wand bohren für das Kabel, den sperrigen Schrank in den Flur wuchten, wieder einräumen … Anschließend Kinderbett und Laufstall zusammenbauen und dann war es schon 14 Uhr. Zwischendurch wurden wir gut verpflegt mit Brötchen, leckerem Zubehör, Kaffee und Saft. Als wir wieder zu Hause waren, wollte ich mich nur kurz hinlegen, aber ich habe dann richtig geschlafen und bin erst zum Duschen gegen 18 Uhr wieder aufgestanden. Schließlich waren wir abends noch zu einer Geburtstagsparty eingeladen. So lange wurde es (für uns fünf) dann nicht, um halb eins waren wir wieder zu Hause und ich bin direkt ins Bett gefallen.
Heute haben wir bei strahlendem Sonnenschein einen Spaziergang von eineinhalb Stunden durch Hemmingen gemacht. Es gibt hier noch viele Ecken, die wir nicht kennen.
Danach war noch ein wenig PC-Gebastel, Lindenstraßengucken und Sonntagabendfilme angesagt. Immerhin habe ich jetzt wieder ein funktionierendes CD-ROM-Laufwerk in meinem PC!

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Montag, 24. Februar 2003

Abgesäbelt

Wenn man eine Gurke hobelt und dabei den kleinen Finger zu weit ausstreckt, kann man das Pech haben, dass er unters Messer gerät. Dann sind schnell mal zwei Millimeter von der Fingerkuppe abgehobelt und es blutet wie verrückt. Da es überhaupt nicht weh getan hat, bin ich natürlich nicht in Panik ausgebrochen. Nur die Suche nach passendem Verbandsmaterial war nicht so einfach. Schließlich habe ich das Ganze mit einer Dreifachschicht Hansaplast umklebt. Es ist etwas unhandlich, vor allem beim Tippen merke ich es jetzt. Gelegentlich bräuchte ich schon diesen kleinen Finger der rechten Hand, vor allem für die Shift-Taste. Geht aber nicht. Also geht’s im Moment etwas langsamer.
Übrigens habe ich natürlich gleich nach dem Verarzten das abgeschnittene Stück gesucht und auch im Hobel gefunden. Im Gurkensalat wollte ich es doch nicht haben. So aber war er sehr lecker.

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Mittwoch, 26. Februar 2003

Geburtstage ohne Ende

Mit der Party am Samstag wurde die diesjährige Geburtstagssaison eingeläutet. Nun geht es Schlag auf Schlag: Heute folgt Nachbarin Tina, die am Samstag zur Feier eingeladen hat, am 9. März ist Nachbar Ralf dran, eine Woche später Jörg und wiederum genau eine Woche darauf Angela. Ebenfalls noch im März haben meine Nichte Jana und mein Neffe David Geburtstag, Anfang April dann meine Schwester Ute. Die drei wohnen aber weiter weg, so dass wir bei den eventuell stattfindenden Feiern nicht zugegen sein werden. Aber auch so ist es schon genug. Der März wird damit enden, dass ich um einige Euro ärmer (mit Sicherheit) und einige Kilos schwerer bin (hoffentlich nicht).

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Am laufenden Band

Normalerweise heißt es beim Einkaufen: „Alle Waren aus dem Einkaufswagen oder -korb auf das Band legen“. Zu neunzig Prozent landen meine Einkäufe auch dort; eine Ausnahme mache ich nur, wenn ich eine größere Anzahl von identischen größeren Dingen kaufe. Und da hat sich auch noch kein Mitarbeiter an einer Kasse „beschwert“. Kürzlich aber erlebte ich bei einem Lebensmittel-Discounter das Gegenteil dieses Gebots. Ich hatte ordentlich alle meine Einkäufe auf das Transportband gepackt. Darunter waren drei Flaschen Weißwein derselben Sorte. Da wies mich die Mitarbeiterin an der Kasse zurecht: „Die zwei Flaschen bitte wieder in den Einkaufswagen, ich brauche nur eine.“ Bitte schön, wie soll man’s denn nun machen???

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Freitag, 28. Februar 2003

Fremdkochen

Während ich ein wenig auf dem Sofa entspannt und das Kochduell angeschaut habe, hat Jörg auswärts gekocht – vielmehr ist er noch dabei. Bei unserer Nachbarin Tina soll es morgen Abend zur Geburtstagsfeier Chili con carne geben. Jörg kann das ihrer Meinung nach viel besser kochen als sie, daher steht er nun dort in der Küche.

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