November 2002

Samstag, 2. November 2002

Einzug ins Katzenhaus


Hallo, ich bin Crazy Sam, genannt Sammy und wohne seit gestern hier.
Gestern Abend um 19 Uhr war es soweit: Sammy ist bei uns eingezogen. Er hat sich gleich problemlos zurechtgefunden und ist schon nach kurzer Zeit auf einen Streifzug durch das Haus gegangen. Die anderen Katzen sind beim Anblick des Kleinen erst einmal geflüchtet und halten sich noch sehr zurück.
Mehr Fotos und Berichte wird es in Kürze im Katzenhaus geben.
Im Augenblick liegt Sammy auf meinem Schreibtisch in der Ecke hinter dem Monitor und schläft tief und fest.

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Sonntag, 3. November 2002

Eingewöhnung

Schon wieder geht es um unseren Katzen-Nachwuchs. Aber kein Wunder, der kleine Sammy ist das, womit wir uns zu achtzig Prozent seit Freitagabend beschäftigt haben. Mittlerweile haben sich die drei Großen schon ganz gut mit dem Sweetie arrangiert. Noch auf Abstand, aber sie haben genügend Rückzugsmöglichkeiten. Wir sind sehr zuversichtlich, dass sie bald gut miteinander auskommen werden.
Vielen Dank an alle, die Sammy so herzlich hier begrüßt haben.

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Montag, 4. November 2002

Neues aus dem Katzenhaus

Natürlich habe ich am Wochenende die Katzenseiten überarbeitet. Von Sammy gibt es schon drei Seiten mit Fotos zu sehen.
Sparrow’s Nightmare Crazy Sam
Im Moment spaziert er auf meinem Schreibtisch herum, hat auch schon etwas auf der Tastatur geschrieben („ööööllööööööööö“ war’s nur, also noch nicht sehr verständlich), schnurrt, schmust mit seinem Köpfchen an mir entlang und fühlt sich schmusekaterwohl.

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Dienstag, 5. November 2002

Alltag zu sechst

Die letzten Tage sind natürlich geprägt vom Einzug unseres Sammy, was sich auch in den Tagebucheinträgen niederschlägt. Wir waren natürlich in den ersten Tagen gespannt, was uns nach der Arbeit zu Hause erwarten würde. Bisher war aber nichts Ungewöhnliches. Tagsüber scheinen die Katzen immer zu schlafen und werden munter, sobald wir ins Haus kommen. Dann ist zurzeit selbstverständlich erst einmal eine Spielstunde angesagt. Eine Katze – vor allem so eine junge – bedeutet eben, dass man sich auch Zeit für sie nehmen muss. Muss ist falsch, nein „möchte“ soll es heißen. Wenn wir das nicht gewollt oder viele zeitaufwändige Hobbys hätten, wäre es nicht (gut) gegangen. Aber so geht es wunderbar, es macht so viel Spaß und Sammy fühlt sich offensichtlich außerordentlich wohl.

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Mittwoch, 6. November 2002

Löwenmaul in den Leine-Nachrichten

Heute ist der Artikel über www.loewenmaul.de plus Portrait und Foto über mich im Lokalteil der Hannoverschen Presse erschienen. Da ich morgens vor der Arbeit keine Gelegenheit hatte, eine Zeitung zu kaufen, wusste ich noch nichts davon. Am Vormittag kam unser Kollege vorbei, der in der Werkstatt arbeitet. Er kam herein mit den Worten „Sie sind in der Zeitung“. Oh, wie aufregend. Und ich wusste noch nicht einmal, was dort über mich geschrieben war. Mittags schaute ich mehr per Zufall auf die Internetseite der HAZ. Und da war der Artikel! Zum Glück habe ich mir die Adresse gespeichert, denn schon heute Abend ist er nicht mehr online direkt erreichbar. Ich hoffe, er bleibt noch eine Weile im Archiv und wird von dort abrufbar sein.
Als ich dann endlich auf dem Heimweg die Zeitung gekauft hatte und sie zuhause aufschlug, war ich noch einmal überrascht: sogar ein Screenshot und eine Bewertung gab es dort, und natürlich das Portrait und ein Foto.
Die Artikel habe ich eingescannt, sie sind unter „Löwenmaul persönlich“ zu finden.

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Donnerstag, 7. November 2002

Mein Kommentar zum Zeitungsbericht

Ich bin sehr zufrieden mit dem Bericht in der Zeitung. Es ist sehr schön geschrieben und vor allem nichts Falsches bzw. Missverständliches wiedergegeben. Aber genügend Material war ja auch nach dem etwa einstündigen Gespräch vorhanden. Ich erinnere mich an einen Ratschlag, den ich vor langer Zeit einmal irgendwo gelesen habe. Ich glaube, es war in einem meiner Jugendbücher und stammt also nicht aus der Fachliteratur. Es ging um den Umgang mit Journalisten und der Ratschlag lautete sinngemäß:
Sei nett und freundlich, erzähle viel, denn dann müssen sie kürzen und brauchen nichts dazu zu dichten.
Egal aus welchem banalen Buch dies stammen mag, da ist etwas Wahres dran. Wenn’s auch nicht auf so einen „normalen“ Menschen wie mich zutrifft, sondern auf die, an denen die Öffentlichkeit ein Interesse hat. Hätte ich nichts erzählt, wäre auch kein Bericht in der Zeitung erschienen.
Eins ist da nur, das mich stört: Warum muss man mich im Laufe des Artikels mit meinem Nachnamen titulieren lassen? Könnte da nicht mein vollständiger Name oder wenigstens „Frau“ davor stehen? Die betreffende Person ausschließlich beim Familiennamen zu nennen, ist doch eher Nachrichtenstil. Bei anderen Berichten wäre es ein besserer Stil, eine andere Formulierung zu wählen.

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Sonntag, 10. November 2002

Zu viel des Guten

Gestern kam Post von der Sparkasse Hannover. Für mich drei Briefe. Im ersten befand sich die neue EC-Karte oder vielmehr SparkassenCard, wie sie jetzt heißt. Na ja, in den anderen würden wohl Kontoauszüge sein, dachte ich. Aber, oh Wunder, in den beiden anderen Umschlägen fand ich ebenfalls jeweils eine Karte. Das wäre wirklich nicht nötig gewesen, normalerweise reicht mir doch eine. Ich schaute mir die Karten dann genauer an. Aha, eine war noch auf meinen alten Namen ausgestellt. Hm. Die zweite lautete auf „Sabine D.“ und die dritte auf „Sabine U. D.“. Nun stellt sich mir die spannende Frage, welche von den beiden die richtige Karte ist. Denn die bisherige PIN ändert sich nicht. Mein erster Gedanke war, bei der Sparkasse nachzufragen, welche die richtige Karte sei. Aber ob die das überhaupt feststellen können? Oder noch schlimmer, sie identifizieren die angeblich richtige und vernichten die anderen. Ich habe da schon die schreckliche Vision, dass ich dann mit meiner Karte guten Gewissens bezahlen will und die PIN nicht funktioniert. Nein, dieses Risiko gehe ich nicht ein! Ich werde alle Karten behalten und dann selbst am Geldautomaten testen, welche funktioniert.

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Genügsamkeit

Bin ich zu genügsam und anspruchslos? Das frage ich mich seit einiger Zeit. Aktueller Anlass ist der geplante Umzug der Medienzentrale in neue Räumlichkeiten. Nun, „neu“ trifft es nicht so ganz, denn die Gebäude sind alle um die 100 Jahre alt und wurden schon oder werden noch renoviert. Es gab unter den Kollegen einige Diskussionen, was die Zumutbarkeit eines Arbeitsplatzes in einem noch nicht komplett renovierten Haus angeht. Denn die obere Etage kann wahrscheinlich erst in zwei, drei Jahren erneuert werden, wenn wieder Geld vorhanden ist. Natürlich werden wir nicht in einer Baustelle sitzen, aber in einem Raum sollte die Decke zunächst nicht verkleidet werden und Toiletten und Küche würden wir erst einmal eine Etage höher nutzen müssen.
Ich fand das alles gar nicht so schlimm. Vielleicht liegt es daran, dass dies nun mein 14. (!) Arbeitsplatz seit meinem Umzug nach Hannover ist. Ja, es waren tatsächlich so viele. Selbstverständlich waren es nicht so viele verschiedene Arbeitgeber, aber da ich 1999 und 2001 für mehrere Monate bei Zeitarbeitsfirmen gearbeitet habe, kamen da viele Arbeitsplatzwechsel dazu. Nach diesem ganzen Hin und Her und auch noch einer betriebsbedingten Kündigung ist für mich in erster Linie ein fester Arbeitsplatz wichtig. Wenn das Drumherum dann im Großen und Ganzen in Ordnung ist, brauche ich nicht mehr.

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Sammy bringt durch Leichtsinn Enrico zum Absturz

Katzeneltern haften für ihren Nachwuchs. Deshalb müssen wir nun die Krankenhauskosten für Enrico, den Geiger übernehmen. Aber im Grunde sind wir mit Schuld an diesem Unglück. Wie konnten wir nur so leichtsinnig sein und Enrico an einem normalen Bindfaden befestigen? Der fiel nämlich dem Spieltrieb des jungen Katers zum Opfer und wurde im wahrsten Sinne des Wortes ein gefundenes Fressen. Ein paar Mal beißen, schon war er durch und Enrico, der Geiger an Marionettenfäden, stürzte ungebremst durchs ganze Treppenhaus bis in den Keller. Das Resultat: linker Arm ab, Fuß angebrochen und mit Sicherheit eine heftige Gehirnerschütterung.
Zwecks Wiederherstellung liegt er nun im Wohnzimmer. Nach der Genesungsphase (= Aushärtung des Klebers) wird er erneut an einer katersicheren Aufhängung die Besucher im Flur begrüßen dürfen.

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Montag, 11. November 2002

Weblog-Mobbing – Konspiratives Treffen erfolgreich durchgeführt

Am gestrigen Sonntag fand ein Treffen verschiedener Weblogger bzw. Tagebuchschreiber statt. Natürlich kriegt man so etwas mit, wenn man regelmäßig dort liest. Na, schön, sage ich mir, wer Lust hat, soll sich treffen. Und damit hätte es sich für mich schon erledigt.
Es ist doch ganz klar, dass sich in einer solchen mehr oder weniger zufällig zusammen gewürfelten Gemeinschaft (?) wie den Webloggern und Tagebuchschreibern oder anderen Menschen, die im Internet herumschwirren, mehr oder weniger Bekanntschaften ergeben können. Man bezieht sich durch Links oder Zitate auf andere Weblogs/Tagebücher, man kommentiert an der einen oder anderen Stelle, man kommuniziert vielleicht auch auf anderen Wegen und man trifft sich im wirklichen Leben.
Aber ich fasse es nicht, da gibt es tatsächlich Leute, die sich beschweren, dass sie nicht eingeladen waren! Dass man sie vergessen hat. Dass sie aus der Gemeinschaft ausgeschlossen wurden. Die saßen bestimmt seit Samstag mit den ersten Vermutungen am PC und haben alle Einträge auf Indizien durchforscht. Und tatsächlich, am Sonntag, nach dem Ereignis, waren an verschiedenen Stellen die Outings nachzulesen. „Ja, ich war dabei, beim Brunch mit X, Y, Z, …“ … „Wir haben viel gelacht…“
Welch Grausamkeit! Ein Schlag ins Gesicht aller, die zum Zuhausebleiben verdammt waren, weil dieses Treffen offenbar in äußerster Heimlichkeit vereinbart wurde. Und nun sitzen sie am darauf folgenden Montag da und werfen wütend die Legosteine an die Wand. „Ich will aber auch mitspielen“, und „meine Legotürme sind sowieso die schönsten, deswegen MÜSST ihr mich mitspielen lassen“. Und so weiter und so fort.
Kindergartengeschichten im Internet – ja, es gibt sie, und immer wieder sind sie an verschiedenen Stellen zu beobachten. Ganz normales menschliches Verhalten? Ich werde ein anderes Mal weiter darüber nachdenken.
Dieser Kommentar beruht ausschließlich auf Gelesenem und nicht auf eigenen Erfahrungen, aber ich tu einfach mal so, als wüsste ich da Bescheid. Und wenn’s jemand liest, der davon betroffen und mit meinem Beitrag nicht einverstanden ist, braucht er hier nicht weiter zu lesen.

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Dienstag, 12. November 2002

Auf morgen verschoben

Da habe ich doch heute in der Mittagspause drei Tagebuch-Einträge geschrieben und sie mir kurz vor Feierabend per E-Mail nach Hause geschickt. Tja, auf nichts kann man sich verlassen, denn besagte E-Mail ist bis jetzt noch nicht angekommen. Und ich werde den Teufel tun und alles noch einmal schreiben. Dann wird’s eben morgen veröffentlicht. Sicherheitshalber sollte ich es mir morgen zusätzlich ausdrucken – und dann womöglich zu Hause abtippen oder einscannen. Oh wunderbare Technik *g*

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Mittwoch, 13. November 2002

Schreib ich’s oder schreib ich’s nicht? – Über den Sinn und Unsinn von Kommentaren

Ich konnte es am Montagabend nicht lassen. Dieses Mal nicht. Schon oft wollte ich spontan einen Kommentar zu Ereignissen in der Weblogger- und Tagebuchwelt schreiben. Und habe es dann gelassen. Weil ich dachte, warum sollte ich mich da „einmischen“. Ignoriere es einfach. Schreib deine eigenen Gedanken und deinen eigenen Kram und beteilige dich nicht an (unfruchtbaren?) Diskussionen. Wen interessiert schon meine Meinung? Aber da ich mein Tagebuch zum großen Teil auch für mich schreibe, musste ich am Montagabend diesen Eintrag „Weblog-Mobbing“ entstehen lassen. So. Nun steht er da. Und wird auch nicht mehr geändert oder gelöscht.

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Schnäppchen, Schnäppchen

Ich habe wieder einmal erfolgreich und preisgünstig eingekauft: dieses Mal waren es Halogenstrahler bei Plus. Seit wir das Haus gebaut haben und dieses auch bezahlen müssen, studiere ich regelmäßig im Internet die Angebote von Aldi, Plus, Lidl und Penny. Diese Woche gab es bei Plus einflammige Hochvolt-Halogenstrahler für den sagenhaften Preis von 6,99 Euro. Also habe ich gleich drei Stück davon für unseren Kellerflur gekauft. Nun hängt dort eine edle Beleuchtung auf den noch nicht tapezierten Wänden.

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Kurz und knapp

Gestern Nachmittag fand ich eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter vor. Sie war von meiner Nachfolgerin bei der BGR, die mir mitteilte, dass ein Brief an mich zurückgekommen sei. Ich schrieb ihr dann eine nette E-Mail, teilte meine neue (nun ja, seit knapp einem Jahr) Adresse mit, denn ich vermutete, dass irgendjemand wohl die alte Adresse hervorgekramt haben musste. Ich erkundigte mich auch danach, wie es ihr als meiner Nachfolgerin geht. Heute morgen fand ich eine E-Mail von ihr vor, die lediglich aus einem Satz bestand. Nur die Erklärung, dass es sich wohl um die alte Adresse gehandelt habe und sie den Brief erneut herausschicken werde. Kein „Danke für die Nachfrage, ich fühle mich auf dem Arbeitsplatz sehr wohl und freue mich, dass ich die Stelle bekommen habe“ oder ein „ja, ich habe mich mit Hilfe Ihrer ausführlichen Arbeitsanleitung gut einarbeiten können“. Nicht mal ein kleines „danke, gut“. Eben gar nichts, keine Reaktion. Warum auch? Das wäre verschwendete Zeit gewesen.

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Noch nicht vergessen

Wie ich an verschiedenen Suchanfragen über Google erkennen kann, haben anscheinend noch nicht alle Zeitungsleser den Artikel über Löwenmaul vergessen. Vermehrt tauchen in den Statistiken Suchanfragen nach meinem Nachnamen auf und diese gab es vorher nie. Es wurde öfters nach „Sabine“ gesucht und in der Regel ohne einen weiteren Suchbegriff, so dass ich mich frage, welche Sabine diese Leute finden wollen. Irgendeine, egal welche? Mal schauen, wen es unter diesem Namen im Web gibt? Oder sitzen da Menschen am PC, denen einfällt, dass sie irgendwann einmal irgendeine Sabine kannten, sich aber weder an Familiennamen noch Wohnort oder sonstige Details erinnern? Dann wünsche ich denen viel Glück bei der Suche, denn auf meiner Seite wurde aber anscheinend noch niemand fündig.

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Ein letztes Mal mein Senf dazu

Nun bin ich umfassend informiert (danke für die E-Mail *g*) und überlege, ob es denn so klug war, meinen „Senf“ unwissenderweise zu der Geschichte zu geben. Vielleicht ja, vielleicht nein, aber egal, ich stehe zu meinem Geschriebenen.

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Donnerstag, 14. November 2002

Länger und doch nicht so lang

Heute war mein Arbeitstag länger als gewöhnlich. Am Nachmittag trafen schon einige Aussteller ein, um in der Schulaula für die morgen beginnende, zweitägige Ausstellung aufzubauen. Nachdem ich ab 16 Uhr noch die einzige anwesende Mitarbeiterin der Medienzentrale im Gebäude war und anschließend die Aula auch abschließen sollte, musste ich warten. Um halb fünf traf noch ein Aussteller ein und fragte, ob er denn noch aufbauen dürfe. Er brauche etwa eine Stunde. Natürlich durfte er, sollte ich ihn denn wegschicken, nur weil ich nach Hause wollte? Es war im Grunde nicht wirklich spät, erst 17:30 Uhr, als alle fertig waren und ich die Aula und das Schulgebäude abschloss. Aber es kam mir schon wie spät am Abend vor, kein Wunder, wenn es so früh dunkel wird.

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Samstag, 16. November 2002

Endlich Wochenende

Gestern und heute fand die im LBZB die Hilfsmittelausstellung statt, die ich am Donnerstag schon erwähnte. Gestern war ich ziemlich platt, als ich nach Hause kam. Das Herumstehen, ein wenig Herumlaufen, hier und da mal schauen, aber gar nicht so „richtig“ arbeiten müssen, strengt doch mehr an als man glaubt. Fast jeder der schon einmal auf einer Ausstellung oder Messe tätig war weiß das. Natürlich gibt es auch da immer die berühmten Ausnahmen, die nach einem Messearbeitstag nach dem Abendessen nicht todmüde ins Bett fallen, sondern noch die nächste Disco stürmen.

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Dienstag, 19. November 2002

Kurze Sendepause

Solche Tage gibt es hin und wieder. Freitag und Samstag war ich zu müde, um noch am PC zu sitzen, Sonntag und gestern war ich krank und habe die Hälfte des Tages geschlafen und die restliche Zeit auf dem Sofa gelegen.
Heute habe ich wieder gearbeitet, aber nach dem Einkauf, Essen vorbereiten und Gespräch mit den Nachbarn ist jetzt Fernsehzeit angesagt. Im Moment fehlt mir die Energie und Lust, hier mehr zu schreiben oder die aktuellen Katzenfotos zu bearbeiten. Morgen Abend sind wir bei den nördlichen Nachbarn zum Tee eingeladen. Aber dann ist schon wieder bald Wochenende!

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Donnerstag, 21. November 2002

Geld ist nicht alles

Die Klagen über zu wenig Geld, immer höhere Kosten, den (T)Euro und die Sparmaßnahmen der Regierung häufen sich in letzter Zeit. Überall lese oder höre ich von der Unzufriedenheit der Leute. Sicher, ich könnte mich auch ständig beklagen. Denn wir haben ein Haus gebaut und im Augenblick oder noch auf längere Zeit kein Geld für Luxus übrig. Früher konnte ich mir sogar ab und zu ein neues Auto leisten und musste mir keine Gedanken machen, ob ich beim wöchentlichen Einkauf 100 oder 200 DM ausgebe.
Zum einen sind wir natürlich selbst „schuld“. Mit der Entscheidung, ein Haus zu bauen, setzt man natürlich Prioritäten und es ist klar, dass man ab sofort genauer kalkulieren muss. Ich habe aber nicht das Gefühl, auf etwas verzichten zu müssen. Es gibt gewisse „Luxus“-Dinge, die ich mir vielleicht ab und zu leisten würde, aber nicht unbedingt brauche. Es macht mir auch Spaß, jede Woche nach günstigen Angeboten zu schauen und ich freue mich über jedes Schnäppchen.
Zum anderen gibt es Dinge, die ich nicht (direkt) beeinflussen kann. Ärgerlich ist es, wenn der Krankenversicherungsbeitrag zwangsangehoben wird. Betrüblich ist es, wenn das Benzin mal wieder teurer wird. Unerfreulich ist, wenn ich keine Gehaltserhöhung bekomme. Traurig ist es vor allem, dass ich immer noch keine Million im Lotto gewonnen habe *g*.
Aber es könnte noch schlimmer sein. Immerhin habe ich mein Nettogehalt seit Juli 2001 um 600 Euro steigern können. Die Versicherungskosten habe ich an einigen Stellen auf ein akzeptables Maß eingesenkt. Beim Einkaufen achte ich auf den Preis, aber nicht unter allen Umständen. Ein gesundes Maß an Sparsamkeit ist o.k., was darüber hinausgeht, macht krankhaft geizig. Gesund bin ich noch, und auch das ist viel wichtiger als Geld.

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Schon wieder Katzennachwuchs

Aber dieses Mal nicht bei uns, sondern bei meiner Schwester und ihrer Familie. Sie werden am Wochenende ein kleines Katerchen zu sich nehmen, das aus privaten Händen stammt. Eigentlich ist es noch ein wenig zu früh, um Mutter und Kinder zu trennen, denn die Kleinen sind gerade erst acht Wochen alt. Doch die Besitzer wollen die kleinen Kätzchen so schnell wie möglich los werden und da sind sie in einem liebevollen Zuhause sicher besser aufgehoben. Ich bin schon gespannt, wie die ersten Tage mit dem neuen Bewohner sein werden.

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Zurück in die Schulzeit

Letzte Nacht träumte ich schon wieder einmal davon, dass ich noch zur Schule ging und gerade in den Abiturprüfungen stand. Einen ähnlichen Traum hatte ich mindestens schon einmal, immer mit dem Wissen, dass ich doch alles schon hinter mir habe und mir gar nichts mehr passieren kann. Im letzten Traum saß zum Beispiel eine Lehrerin neben mir und wir lachten und ich sagte, dass ich die Prüfungen im Grunde gar nicht mehr machen müsse, weil ich sie schon vor vielen Jahren bestanden habe. Natürlich bin ich noch vielen Mitschülern wieder begegnet, die es aber in Wirklichkeit gar nicht gab. Da war auch ein hübscher dunkelhaariger Junge namens Adrian … Seltsam, hübsche Jungs gab es während meiner Schulzeit kaum, auf jeden Fall nicht in meiner Klasse. Und einen Adrian oder so ähnlich habe ich noch nie gekannt.

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Sonntag, 24. November 2002

Sammy – verzweifelt gesucht

Katzen können sich sehr gut verstecken. Und wenn man sie sucht, kommen sie nicht auf die Idee, auch nur einen kleinen Pieps von sich zu geben. Gestern hatte sich Sammy spät am Abend verdrückt. Zunächst dachte ich, er würde bald wieder auftauchen. Aber kein Katerchen weit und breit zu sehen. Ich konnte nicht einschlafen, stand wieder auf und suchte bestimmt fünfmal alle Ecken im gesamten Haus ab. Sogar draußen war ich dreimal. Denn Jörg war spätabends noch einmal am Auto gewesen und wer weiß, vielleicht war die Haustür nicht richtig zu gewesen und Sammy hinausgerannt …
Tja, nach einer Stunde Suchen gab es immer noch keine Spur von Klein-Sammy. Und plötzlich stand er in der Küche! Er war etwas staubig, deshalb vermute ich, dass er im Keller gelegen hatte. Auch dort hatte ich natürlich gesucht. Mir fiel ein riesiger Stein vom Herzen. Aber das war typisch Katze. Die können sich manchmal so gut „verstecken“, dass man sie tatsächlich nicht findet.

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Mehr Wochenende

Seit ich meine neue Stelle angetreten habe und morgens spätestens um acht Uhr da sein muss, habe ich tatsächlich mehr vom Wochenende. Freitags mache ich früher Schluss, meistens zwischen 13 und 15 Uhr und erledige anschließend die Einkäufe. Und dann kann das Wochenende anfangen. Kein Gedanke mehr daran, samstags noch in den überfüllten Supermarkt gehen zu müssen – das ist richtig gut.

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Dienstag, 26. November 2002

Reingefallen

Auch ich habe mich von der geschickten Werbe- und Verkaufsstrategie vieler Unternehmen einfangen lassen. Gutschein über 5 Euro! Noch gültig bis zum 30.11. … Ich habe bestimmt 5 solcher oder ähnlicher Gutscheine in letzter Zeit erhalten, manche per E-Mail, manche per Post. In der Regel interessiert mich das nicht, außer wenn ich sowieso dort etwas zu kaufen beabsichtige. Ja, und da ich eine bestimmte Sache bei Amazon kaufen wollte und darüber hinaus dringend neuen Lesestoff brauchte, habe ich dort zugeschlagen. Das Fatale war allerdings, dass man den Gutschein nur bei einem Einkauf von mindestens 30 Euro einlösen kann. Aber da ich sowieso Lesestoff brauchte …. ich wiederhole mich. Freitagabend bestellt, heute angekommen. Nur theoretisch, weil tagsüber keiner da ist, muss ich das Päckchen morgen bei der Post abholen.

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Donnerstag, 28. November 2002

Ikea-Werbung

Die vorletzte Ikea-Werbung, die zurzeit immer noch im Fernsehen läuft, finde ich super! Ich meine den Werbespot mit dem Titel „Besuch“, für den vier namhafte deutsche Schauspieler gewonnen werden konnten. Ein klein wenig erinnert mich das an die eine oder andere Situation, die wir nach dem Einzug in unser Haus erlebt haben. Da lädt man Verwandte, Freunde und Bekannte zum Schauen und Staunen ein oder sie kommen aus Neugier einfach mal vorbei. Den einen oder anderen Nachbarn zeigt man auch gern sein Werk und umgekehrt wird man auch dorthin eingeladen zum „Begaffen“. Aber selbstverständlich findet man immer, dass das Eigene das Allerschönste und Allerbeste ist – wenn man es auch nicht laut ausspricht. Es wäre auch verwunderlich, wenn es anders wäre, denn dann hätte man beim Haus und der Einrichtung etwas falsch gemacht.
Nachtrag:
Lachst du noch oder weinst du schon? – Auf diesen Artikel bei [Vorsicht] Starke Worte bin ich per Zufall gestoßen und hier gibt es unter anderem zu diesem Ikea-Werbespot eine ganz andere Meinung. Was ich allerdings zu 100% teile, ist die Ansicht über Dimix – einfach widerlich!!!

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Die Alten und die Neuen laden ein

Morgen Abend findet in der Schule das Fest „Die Alten und die Neuen laden ein“ statt. Es laden Kolleginnen und Kollegen ein, die zum einen Teil schon länger dabei sind und zum anderen Teil erst vor kurzem angefangen haben – wie ich zum Beispiel. Jeder der Gastgeber zahlt einen Beitrag von 25 Euro und bringt etwas zu Essen für das Buffet mit. Von dem Geld werden Getränke, Musik, etc. bezahlt und falls etwas übrig bleiben sollte, wird es gespendet. Eingeladen sind alle Kolleginnen und Kollegen. Bis gestern sollte man sich auf einer Liste eintragen, ob man allein oder mit Partner(in) kommt und was man zum Buffet zusteuert. Als ich gestern Mittag im Lehrerzimmer war, hatten sich doch tatsächlich schon 5 Leute auf der Liste eingetragen. Ob sich alle erst im letzten Moment eintragen? Oder wird es ein sehr übersichtliches Buffet werden? Lassen wir uns überraschen. Morgen werde ich also nach der Arbeit meinen blitzschnellen Erbsen-Mais-Salat zusammenmischen, dieses Mal noch mit etwas Fleischwurst verfeinert. Ein Olivenbrot habe ich gestern schon gebacken. Dann duschen, umziehen und auf zum Fest mit der großen Salatschüssel unter dem Arm!
gemacht.

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Samstag, 30. November 2002

Travel back to Disco time

Es gab reichlich zu Essen gestern Abend bei der Party. Insgesamt werden wohl 60-70 Leute da gewesen sein, vielleicht auch mehr, ich kann so etwas schlecht schätzen. Die Musik war gut, nur wurde sie dann immer lauter. Der DJ wollte ganz offensichtlich die Leute zum Tanzen bringen, was ihm dann irgendwann auch gelungen ist. Die Musikmischung von den 70ern bis zum Ketchup-Song war gut, leider konnte man sich höchstens noch mit dem allernächsten Nachbar unterhalten, wenn man sich dicht zu ihm hinüberlehnte und ins Ohr schrie. Ich finde es ziemlich befremdlich, wenn ich nicht einmal mehr selbst höre, was ich sage. Ja, es erinnerte mich an frühere Disco-Zeiten, von denen ich allerdings nicht allzu viele erlebt habe. Schon damals machte mir dies nicht so viel Spaß. Andererseits aber hat die Lautstärke nicht so gestört. Wenn ich zum Beispiel an die vielen Hexen- und Maskenbälle denke, die ich miterlebt habe. Da war die Musik auch nicht gerade leise, und wenn man sich deswegen näher zu dem Partner bzw. der Partnerin hinüberlehnen musste, war das zwecks genauerem Kennenlernens nicht gerade unangenehm.

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Zu viel Party?

Schon auf dem Heimweg kurz vor Mitternacht fühlte ich mich etwas daneben. Dabei hatte ich zum Essen nur ein kleines Gläschen Wein getrunken, sonst nur Antialkoholisches. Heute Morgen war ich richtig gerädert, als ob ich die halbe Nacht durchgefeiert hätte. Da ich das nicht getan hatte, konnte es nur der Anflug einer Erkältung sein.
Zum Auskurieren und Ausschlafen war jedenfalls keine Zeit, ich musste einkaufen und dann Kuchen backen. Morgen erwarten wir 6 Leute zum Kaffee. So schlimm war es dann mit der Erkältung zum Glück nicht, zwischen den Kuchenvorbereitungen, Küche aufräumen und spülen (lassen) habe ich es sogar noch geschafft, Staub zu saugen und an den sichtbaren Stellen Staub zu wischen.

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Saubere Männer

Heute Mittag im Supermarkt.
Sie zu ihm: „Also jetzt gibt es auch ein Shampoo für Männer …“
Aha, dachte ich mir, deswegen hatten bisher so viele Männer fettige und ungewaschene Haare. *ggg*

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