September 2002

Sonntag, 1. September 2002

Wieder zurück

Heute Mittag sind wir von einem Wochenend-Kurzaufhalt (eines meiner Geburtstagsgeschenke) aus Hahnenklee im Harz zurückgekommen. Direkt am Freitagnachmittag nach der Arbeit ging es los. Das war ein wenig stressig – nach Hause fahren, auf dem Weg schnell noch mal beim Geldautomaten vorbei, Klamotten in die Tasche packen, Bettwäsche und Handtücher einpacken (es war eine Ferienwohnung), Buch, Digitalkamera und sonstigen Kleinkram einpacken. Hab ich auch nichts vergessen? Ach ja, vielleicht noch zwei Rollen Klopapier, dann auf ins Auto, natürlich fiel mir nach ein paar Kilometern ein, dass ich eigentlich noch Spülmittel, Küchenhandtuch und Kaffeefilter mitnehmen wollte … Egal, kann man auch noch kaufen. Brauchten wir aber nicht, denn alles war im Appartement noch vorhanden, sogar Mülltüten, die hatte ich nämlich auch vergessen. Einen kleinen Bericht gibt es – hoffentlich – in Kürze hier zu lesen und natürlich Fotos anzuschauen.

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Dienstag, 3. September 2002

Weiblich? Männlich? Oder was?

Heute bekam ich einen Anruf von einer Bewerberin. Sie fragte, ob sie denn Ihre Unterlagen per E-Mail schicken könne. Ich buchstabierte ihr sorgfältig meine E-Mail-Adresse: „Siegfried – Punkt – Dora – … – ät -“ usw. Dann fragte sie noch nach meinem Namen. Hm, na ja, ich nannte ihn noch einmal, obwohl er sich schon in der E-Mail-Adresse verbarg. Muss man aber vielleicht nicht gleich drauf kommen. So weit, so gut. Ich fand bis dahin nichts Außergewöhnliches an dem Telefonat und war auch der Meinung, ich hätte ganz normal wie immer gesprochen. Dachte ich. Bis die E-Mail kam. Gerichtet an Herrn D.! Wie bitte? Bisher war ich nicht der Ansicht, dass ich eine männliche Stimme habe, nur einmal wurde ich direkt am Telefon mit „Herr“ angeredet, damals hatte ich aber eine heftige Erkältung mit Halsentzündung. Aber nicht nur, dass die Dame mich nicht dem weiblichen Geschlecht zugeordnet hat, nein, sie war auch nicht in der Lage gewesen, meinen ihr genannten Namen mit dem Namen in der E-Mail-Adresse in Verbindung zu bringen. Sonst hätte sie ihn richtig geschrieben und nicht den letzten Buchstaben weggelassen. Soll ich diese Bewerbung wirklich weiterleiten? O.k., das darf ich nicht nach Sympathie entscheiden. Eins aber habe ich getan: Sie hat sofort eine kurze Eingangsbestätigung per Mail erhalten, und zwar von FRAU D.! Aber wer weiß, ob ihr das auffallen wird, wahrscheinlich denkt sie dann nur, sie hätte vorher mit meinem Mann telefoniert.
Ja, es ist nicht zu fassen, auf solche Ideen kommen die Leute wirklich. Vor ein paar Wochen hatte ich einen Bewerber am Telefon, der mir erklärte, er habe einen Brief von Herrn D. bekommen. Nein, falsch, in den Briefen steht ausdrücklich „bearbeitet von FRAU D.“ und ich sagte ihm auch gleich, dass der Brief von mir sei. Dann musste ich ihm noch erklären, dass ich keine – wie er dachte – Wissenschaftlerin bin, sondern lediglich die Korrespondenz bearbeite. Damit sollte doch alles geklärt sein, dachte ich. Aber dann wollte er unbedingt meinen Mann sprechen. Wir fangen also noch mal von vorne an …

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Donnerstag, 5. September 2002

Heute und vor einem Jahr

Pünktlich mit dem Septemberanfang ist es richtig herbstlich geworden. Damit ist dann – zumindest abends während der Woche – die Zeit vorbei, um draußen auf der Terrasse zu sitzen. Ich hoffe, am Wochenende gibt es noch ein wenig Gelegenheit dazu. Heute kam auch Kater Mika nach Hause, als ich gerade zehn Minuten zu Hause war. Wir hatten ihn schon vermisst, denn gestern ließ er sich gar nicht blicken. Und ob er nachts oder tagsüber mal reinkommt, kriegt man eben so schlecht mit. Ich war dann doch etwas erleichtert, als er wieder auftauchte. Das ist eben der Nachteil bei Katzen mit freiem Ausgang.
Heute vor einem Jahr wurde unser Haus aufgebaut. Und dann fing die stressige Zeit mit dem Ausbau an. Ich bin froh, dass wir es geschafft haben, noch einmal möchte ich es nicht machen.

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Freitag, 6. September 2002

Müde, müde

Diese Woche dürfte keinen Tag länger dauern, denn noch einmal früh aufstehen würde ich nicht schaffen. Zugegeben, gestern Abend war es doch etwas spät. Im Normalfall macht mir das nichts aus, aber nach vier 10-Stunden-Arbeitstagen war es einfach zu viel. Mein Kreislauf ist heute auch nicht der fitteste, die Augen brennen und ich wünsche mir so sehr ein gemütliches Sofa. Zum Glück sitze ich heute allein im Büro, mein Kollege hat frei, ich habe so gut wie nichts zu tun und vertreibe mir die Zeit bis zum Feierabend. Eigentlich wollte ich in der Mittagspause einkaufen gehen, aber dann habe ich mich kurzfristig umentschlossen. Ich mag es sowieso nicht, in der Mittagspause einzukaufen, das ist mir einfach zu umständlich. Und da es tagsüber noch relativ warm ist, hätte ich nicht alles bedenkenlos stundenlang im Auto liegenlassen können. Also werde ich nach meinem wohlverdienten (!) Feierabend um 18 Uhr noch einen kurzen Abstecher bei Real machen, damit wir morgen etwas zum Frühstücken haben. Vielleicht schaffe ich dann noch einen kleinen Update meiner Tagebücher. Ich überleg ja schon wieder, ob ich nicht doch eine Kommentarfunktion einbaue. Kurzfristig hatte ich das alles schon, als ich für einige Zeit den Blogger benutzt habe. Mal sehen, wie weit ich damit komme und ob es überhaupt funktioniert.

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Friday Five

  1. Welchen Schulabschluss hast du gemacht?
    Ich hab sogar zwei: Mittlere Reife und Abitur. Nach der 4. Klasse wollte ich nicht aufs Gymnasium gehen, weil alle meine Freundinnen die Realschule besuchen würden. Dann war’s mir aber doch zu wenig Bildung und nach dem Realschulabschluss besuchte ich dann noch das Gymnasium. Dort wollten sie mir zuerst ein Jahr Wiederholung zwecks besserer Anpassung „aufbrummen“, was ich aber erfolgreich abgewehrt habe.
  2. Welche Abifächer hattest du (falls Abi)? Was waren deine Lieblingsfächer (falls nicht Abi)?
    Wir waren damals der erste Jahrgang, der das neue Kurssystem erproben durfte. Meine Leistungskurse waren Deutsch und Englisch, die zwei weiteren Prüfungsfächer waren Biologie und Gemeinschaftskunde. Physik fand ich auch sehr spannend, aber nur solange es nicht zu mathematisch wurde. Ach ja, und dann die Volleyballkurse im Sportunterricht – davon konnte ich nie genug kriegen.
  3. Wie lange ist es „wirklich“ her, dass du deinen Schulabschluss gemacht hast und wie lange ist es „nach deinem Gefühl“ her?
    Oh je, wieder einmal muss ich mir bewusst machen, dass es tatsächlich schon so lange her ist: 23 Jahre (1979 war es). Nach meinen Gefühl ist es auch schon ewig her, aber um so etwas genau zu sagen, muss ich jedes Mal wieder nachrechnen.
  4. Hast du noch Kontakt zu deinen Schulkollegen?
    Nein, mittlerweile überhaupt nicht mehr. Als ich noch in Hessen wohnte, bin ich ab und zu mal dem einen oder anderen aus der Realschule begegnet. Auf dem Gymnasium hatte ich nur eine Freundin, die ist aber mittlerweile als Ärztin in Großbritannien und ich habe keine aktuelle Adresse von ihr.
  5. Ist aus einer ex-Schulkollegin oder einem ex-Schulkollegen etwas (vielleicht Besonderes) geworden, was du überhaupt nicht gedacht hättest?
    Mein erster Freund, als ich 18 war. Er war im gleichen Jahrgang auf dem Gymnasium und glänzte nicht gerade durch seine schulischen Leistungen. Das Letzte, was ich über ihn hörte war, dass er Jura studiert hatte und FDP-Vorsitzender der Stadt war.
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Samstag, 7. September 2002

Volles Samstagsprogramm

Gestern hatten wir sozusagen „volles Programm“. Zuerst aber musste ich ein klein wenig länger schlafen als wochentags. Nach dem Frühstück ging es dann zum Tag der offenen Tür bei meiner neuen Arbeitsstelle. Ich wollte mir auf keinen Fall die Gelegenheit entgehen lassen, im Voraus einen Blick auf meinen zukünftigen Arbeitsplatz zu werfen. Auch wenn’s jetzt schon zu spät für einen Rückzieher wäre *g*. Außerdem hatte mich mein zukünftiger Chef extra deswegen am Donnerstag angerufen. Ja, nun habe ich einen sehr positiven Eindruck, vielleicht schreibe ich mal die nächsten Tage mehr dazu.
Anschließend waren wir noch kurz – aber wirklich sehr kurz – bei der Büro-Eröffnungsfeier unseres Nachbarn. Dann schnell noch bei Real einkaufen, anschließend einen leckeren Dänischen Nudelsalat zaubern (das Rezept gibt’s übrigens in meiner Küche“), und dann kam schon der Besuch. Wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter, es war ideal für das voraussichtlich letzte Grillen auf der Terrasse in diesem Jahr.

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Sonntag, 8. September 2002

Bastel-Sonntag

Heute Morgen beim Aufstehen spürte ich immer noch die lange Arbeitswoche. Na ja, wird wohl so sein, dass man im „Alter“ wirklich nicht mehr so belastbar ist. Auf jeden Fall dauerte es einen Moment länger als sonst, bis ich richtig wach war. Heute habe ich hauptsächlich an meinen Webseiten gebastelt, aber längst nicht das geschafft, was ich tun wollte. Zuerst einmal waren die neuen Microbuttons angesagt. Dafür hatte ich gestern Nachmittag bestimmt 30 Fotos von einzelnen Löwenmäulchenblüten in den unterschiedlichsten Varianten gemacht. Diese habe ich heute nachbearbeitet (eine ganz schöne Pixlerei) und dann musste ich noch eine ganze Weile herumprobieren, bis ich einen vernünftig erkennbaren und lesbaren Button hatte. Denn es eignet sich leider nicht jede Schriftart dazu. Die Schriftart von der Überschrift oben hätte ich gern genommen, aber sie wird bei dieser Verkleinerung einfach zu undeutlich. Links habe ich jetzt ein neues Exemplar der verschiedenen Buttons eingebunden.

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Mittwoch, 11. September 2002

Vor einem Jahr …

… habe ich das schreckliche Ereignis an diesem Tag nur zwischendurch mitgekriegt. Wir waren mitten beim Hausbau und ich hatte die ersten Meldungen im Radio gehört und nach dem Einkaufen habe ich zu Hause kurz den Fernseher eingeschaltet. Dann fuhr ich los zu unserer Baustelle. Jörg und Arbeitskollegen waren dabei, das ganze an diesem Tag gelieferte Material ins Haus zu schleppen. Ein Arbeitskollege hatte ein Antennen-Messgerät dabei, auf dessen Schwarzweiß-Monitor wir immer wieder verfolgten, was berichtet wurde.
Ich hatte anfangs wirklich Probleme, mir die Dimensionen vorstellen zu können. Da ich bisher nur einmal in USA war (1988 zu einem Lehrgang in Houston/Texas), hat es schon einen Moment gedauert, bis ich realisiert hatte, wie riesig diese Türme waren und was da geschehen ist

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Freitag, 13. September 2002

Urlaub

Bis Ende September ist jetzt Urlaub angesagt – Entspannung, schreiben, basteln, in Haus und Garten arbeiten, Besuch bei der Familie in Hessen …

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Noch eine Erinnerung

Heute vor 5 Jahren, nachts um kurz nach zwei bei AOL … (ein Ausschnitt):
Begin IM – 13.09.1997 02:06
Shamaliyy2: guten Morgen 😉
Pepe458: Hi
Pepe458: wie geht’s den Schlafaugen?
Shamaliyy2: besser, obwohl – ich würde eigentlich schon schlafen, und dann klingelt um kurz vor zwei das Telefon
… etwas später …
Pepe458: Du Biene
Shamaliyy2: ja?
Pepe458: Ich wär ja vielleicht bereit mal runter zu fahren. Meinst Du das macht Sinn ?
Shamaliyy2: ich glaube, die Frage nach dem Sinn kann ich Dir nicht beantworten
Shamaliyy2: die würde sich mir genauso stellen
Shamaliyy2: ist wohl auch die falsche Frage
Pepe458: Ganz schön verrückt … Aber schon beantwortet
Shamaliyy2: beantwortet? wie denn?
Shamaliyy2: aber nicht von mir…
Pepe458: Weil Du Dir die gleichen Gedanken machst
Pepe458: Also Köpfe mit Nägeln
Shamaliyy2: ich denke nur, dass man an der Stelle nicht nach Sinn fragen soll, sonst kann man es gleich lassen
Pepe458: Willst Du denn ?
Shamaliyy2: also, wenn ich mal den Verstand weglasse, dann ja…
Pepe458: Wochenende ohne Verstand
Pepe458: Na los
Shamaliyy2: der bleibt dann zu Hause – oder sonstwo
Pepe458: Der kommt dann leider schon mit. 5 Minuten oder grande Beziehung
Pepe458: Das sind die Gedanken
Shamaliyy2: ist klar, dagegen kann man nichts machen….
Pepe458: mutig sein und ausprobieren
Shamaliyy2: sicher, sonst fühlt man sich vielleicht unwohl
Shamaliyy2: also……ich habe Mut
Shamaliyy2: und keine Angst
Shamaliyy2: oh je, sprachlos?
Pepe458: Wir können ja ganz normales Programm vereinbaren
Shamaliyy2: was ist „normales Programm“?
Pepe458: Unterhalten, Essen gehen, Kennen lernen, erstmal vorsichtig
Shamaliyy2: na, was sonst? etwas anderes hätte ich nicht gedacht
Pepe458: Ich auch nich
Shamaliyy2: also, dann müssen wir darüber nicht diskutieren
Pepe458: Na los Wann ?
Pepe458: oder Tel ?
Shamaliyy2: jetzt?
Pepe458: ja
Shamaliyy2: ist vielleicht besser……wenn auch mitten in der Nacht
Pepe458: na klar gehste offline ?
Shamaliyy2: ok, mach ich gleich
Pepe458: ich meld mich bis gleich
Shamaliyy2: bye
Pepe458: bye
End IM – 13.09.1997 02:45
(Anmerkung: Mein Chat-Name „Shamaliyy“ hat den Ursprung in einem Stern im Sternbild des Löwen namens Ras al Asad al Shamaliyy)
Das Resultat:
Ein Telefonat nachts um drei, ein Blind Date am 13. September 1997, eine Wochenendbeziehung, mein Umzug nach Hannover im Dezember 1998, Hochzeit am 14.04.2000 *ggg*

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Sonntag, 15. September 2002

Heute schon gewählt?

Ich hab’s heute getan: meine beiden Kreuzchen für die Bundestagswahl gesetzt. Da wir nächsten Sonntag voraussichtlich nicht hier sein werden, hatte ich vorsichtshalber die Briefwahlunterlagen bestellt. Und es kostet auch nichts (entgegen der Aussage, die ich in irgendeinem Weblog gelesen habe), denn die roten Umschläge zur Rücksendung tragen den ausdrücklichen Vermerk „unfrankiert im Bereich der Deutschen Post“.
Ansonsten haben wir seit Freitag im Haus gearbeitet. Jörg hat Gäste-WC und Badezimmer mit Silikonfugen versehen, ich habe Fenster geputzt (aaahhh, da kann man ja durchsehen!), Keller teilweise aufgeräumt, und heute ein wenig saubergemacht.
Dann blieb mir heute noch reichlich Zeit, um einige Unzulänglichkeiten in meinen Web-Seiten zu korrigieren. Also gibt es nichts Neues zu lesen und zu sehen. Vielleicht schaffe ich das demnächst auch noch einmal.

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Montag, 16. September 2002

Das Superschnäppchen

Heute waren wir bei Ikea, weil wir noch zwei Lampen für Flur und Schlafzimmer brauchten. Da wurden wir auch fündig, die Deckenlampe für den Flur stammt aus der neuen Kollektion und ist sehr hübsch. Nicht fündig wurde ich wieder einmal bei den Stoffen. Ich dachte, es müsste doch wenigstens einen hübschen Stoff geben, damit ich mir Gardinen für mein Arbeitszimmer nähen kann. Gab es aber nicht. Schade, denn früher hatte Ikea schöne Stoffe und ich habe einige Male dort gekauft. Der Gedanke, irgendetwas Schönes fürs Fenster kaufen zu wollen, ließ mich aber nicht los und so habe ich am Nachmittag durch diverse Baumärkte und einen Heimtextilmarkt aufgesucht. Bei Obi gab es preiswerte Schlaufenschals für 5,99 Euro das Stück. Leider war die Farbauswahl nicht so groß, ich habe mich schließlich für dunkelgrau entschieden. Da es aber ein transparenter Stoff ist, wirkt es nicht so dunkel. Trotzdem wollte ich gern noch einen Farbtupfer dazwischen haben. Orange und Apfelgrün waren nicht mein Fall, ein schönes Rot gab es nicht, nur ein Rosarot. Nach langem Überlegen und Herumwandern landete ich wieder bei der sehr schönen – und sehr teuren – Fertigdeko. Und gerade noch einer von den wunderhübschen Schlaufenschals, die ich schon seit Monaten bewunderte, war noch da. Eigentlich viel zu teuer mit 40 Euro. Aber … sollte ich vielleicht doch? Nur dieses eine Mal? O.k., schnell eingepackt und nicht mehr weiter nachgedacht. Dann auf zur Kasse. Der Kassierer war ein junger Typ Anfang zwanzig und hatte garantiert keine Ahnung von Fensterdekorationen. Und das war mein Glück. Denn auf dem teuren Stück war kein Preisschild. Ich: „Oh, ist da kein Preis dran?“ Das hatte ich tatsächlich nicht bemerkt. Aber bevor ich noch etwas denken oder sagen konnte, hatte er flink noch mal den Preis der Angebotsdeko (man erinnere sich: 5,99 Euro!) eingegeben und ich habe mich freudig mit meinem Superschnäppchen verabschiedet. Nun wartet es noch auf das Aufhängen und dann gibt es auch ein Foto zu sehen.

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Mittwoch, 18. September 2002

So ist das Leben

In der Vergangenheit nie Glück gehabt in Sachen Beziehung, die letzte längere (Wochenend-)Beziehung ging Anfang des Jahres in die Brüche, mit einem „alten“ Freund ließ sich keine neue aufbauen, dann einen Mann im August beim Maschseefest kennen gelernt, seit knapp einer Woche die Erkenntnis: schwanger mit 40. So kann’s im Leben gehen.

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Freitag, 20. September 2002

Halbzeit

Die erste Urlaubswoche ist fast vorbei. Vorübergegangen mit lauter kleinen Arbeiten am Haus. Da waren noch diverse Fugen mit Silikon zu füllen, die Dunstabzugshaube hat jetzt eine Ausgang nach draußen, die Fassade der Wetterseite ist imprägniert, die Fenster endlich mal wieder geputzt, die Wildkräuter im Garten entfernt …
Außerdem habe ich gestern Band 4 von Harry Potter zu Ende gelesen und musste heute mit Entsetzen entdecken, dass der nächste Band wohl noch länger auf sich warten lässt. Hat Joanne K. Rowling schon genug Geld damit verdient? Hat sie eine Schreibblockade? Oder genießt sie etwa ihr neues Eheglück? Na ja, ich habe noch genügend anderen Lesestoff, da liegen zum Beispiel immer noch drei Bücher von Mrs. Murphy, der intelligenten Tigerkatze …

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Mittwoch, 25. September 2002

Besuch in Südhessen

Von Samstagmittag bis gestern Nachmittag waren wir in Südhessen. Am Samstag sind wir zuerst zu meiner Schwester nach Büttelborn (Kreis Groß-Gerau) gefahren, am Sonntag dann weiter Richtung Süden zu meinen Eltern nach Reichelsheim im Odenwald.
Heute wollten erst einmal die Pflanzenableger aus Mutters Garten in die Erde gebracht werden. Und das bei 11 Grad Kälte und Nieselregen. Aber es ist alles vollbracht und die Beete sind schon recht voll. Mein Kräuterbeet hat jetzt schon mal die ersten Pflänzchen und im nächsten Frühjahr kommt dann noch einiges dazu wie zum Beispiel Basilikum, Schnittlauch und Petersilie. Platz für Pflanzen ist noch im Vorgarten, aber da mache ich im Moment nichts, der muss nächstes Jahr erst einmal richtig „gestaltet“ werden.
So richtig im Internet war ich auch noch nicht, aber morgen werde ich sicherlich ein bis zwei Stündchen verbringen und durch die Tagebücher surfen und meine Fotos bearbeiten.

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Freitag, 27. September 2002

Wo bleibt nur die Zeit?

Heute war mein vorletzter Urlaubstag, am Montag wird der letzte sein, bevor ich am 1. Oktober meine neue Stelle antrete. Ich kann noch gar nicht sagen, ob ich aufgeregt bin oder mich darauf freue. Während des Urlaubs habe ich fast gar nicht daran gedacht. Warum sollte ich auch, ich wollte einfach Urlaub haben und ausspannen.
Wieder einmal war es so, dass mir die Zeit einfach davongelaufen ist. Ein Buch habe ich zu Ende gelesen, aber nicht mal ein neues angefangen. Geschrieben habe ich auch nichts Neues, nur das Ende einer Geschichte geändert, das mir nicht so gut gefallen hat.
Aber es ist im Haus und Garten noch so viel zu tun. Heute habe ich noch einige Kleinigkeiten im Garten erledigt, wahrscheinlich die letzte größere Aktion vor dem Winter. Weiter geht’s dann erst im nächsten Frühjahr. Jörg ist gar nicht zu bremsen mit den Arbeiten, seit heute Nachmittag ist er dabei, eine zusätzliche Wand im Keller einzubauen. Ich komm gar nicht so schnell hinterher mit dem Dokumentieren für unsere Hausbauseite.
Immerhin war heute noch ein schöner sonniger Herbsttag, geeignet, um auf der Terrasse in der Sonne zu sitzen und ein Buch zu lesen. Wenn da nicht … aber das habe ich ja schon geschrieben.

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Samstag, 28. September 2002

Hausfrauentipps oder wie man Bügeln minimieren kann

Die meisten Hausarbeiten machen nicht besonders viel Spaß, aber an das mehr oder weniger regelmäßige Spülen, Staubsaugen, Wischen und Waschen hat man sich gewöhnt. Zumal die eine oder andere Maschine einem erheblich das Leben erleichtert. Es bleibt nur eine grausame Arbeit, für die noch nicht die richtige Maschine erfunden wurde: das Bügeln. Ich hasse es so sehr, dass ich alles versuche, um diese Arbeit irgendwie zu umgehen. O.k., manche Kleidungsstücke müssen eben gebügelt werden, daran geht kein Weg vorbei. Bei den anderen aber gibt es einige Möglichkeiten, um das leidige Bügeln weitgehend zu vermeiden.
Denn es gibt einige Schlupflöcher und Tricks wie zum Beispiel

  • Auswahl der Kleidung
  • Technik und Mittel
  • perfektes Timing

In der Praxis sieht da bei uns so aus:
In der kälteren Jahreszeit trage ich zum Beispiel liebend gern Pullover, die müssen nicht gebügelt werden. Jörg hat einen Job, bei dem er nicht täglich Hemden tragen muss. Noch ein bügelfreundliches Plus. T-Shirts und Sweatshirts bestehen nun einmal zu einem Großteil aus hautfreundlicher Baumwolle und sind daher etwas knitteranfälliger. Diese werden daher mit dem Weichspüler „Downy“ gewaschen. Dann kommen sie in den Wäschetrockner auf Stufe „schranktrocken“. Damit bleibt noch eine winzige Restfeuchtigkeit, die nach dem Aufschütteln aber sofort verfliegt. Und hier sind wir schon beim perfekten Timing: Wäschewaschen und -trocknen plane ich wenn es geht so ein, dass ich nachher alles direkt aus dem Trockner ordentlich zusammengefaltet in den Schrank legen kann. Pech ist, wenn die Sachen dann doch noch ein oder zwei Tage im Wäschekorb liegen bleiben, dann war die ganze Mühe umsonst und alles hat Knitter ;-(

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