August 2002

Donnerstag, 1. August 2002

Immer kommt es anders …

… als ich es geplant habe!
So wäre heute nach nicht allzu frühem Aufstehen ein Besuch bei der Post (die sollten hoffentlich einen für den Briefkasten zu großen Geburtstagsbrief dort liegen haben) und Einkaufen bei Real ein wenig Schreibarbeit am PC angesagt gewesen. Das Aufstehen fand viel früher statt, weil es heute Morgen heftig gewitterte und ich das möglicherweise von außen in den Keller eindringende Wasser „bewachen“ musste. Glücklicherweise hörte es rechtzeitig auf, bevor das Loch und die Pfütze vor dem einen Lichtschacht unseres Kellers voll gelaufen war, denn leider versagte die Tauchpumpe ihren Dienst. Ich warf dann einen Blick um die Ecke beim Haus unserer Nachbarn: Oh Schreck, die Mulde vor dem Kellerfenster war voller Wasser, es reichte schon bis zur Mitte des Fensters. Lief die Pumpe oder nicht? Egal, Eimer her und raus mit dem Wasser. Also habe ich mit 30 bis 40 Eimern Wasser ein kleines Feuchtbiotop auf dem Grünstreifen hinter den Häusern angelegt. Danach war ich nass geschwitzt. Nach einer Dusche bin ich zur Post gefahren, wo nun tatsächlich das am Freitag nicht auffindbare Päckchen bereit lag. Danach noch ein kleiner Einkauf bei Real und dann ab an den PC. Draußen wurde es zunehmend finsterer. Gegen halb zwei ging das nächste Gewitter los. Ich kontrollierte ständig im Keller, ob dort noch alles o.k. war. Ja, es sah gut aus – bis die Wassermassen von oben einbrachen. Und zwar so heftig (wegen der einen ausgefallenen Pumpe), dass die zweite Pumpe es nicht mehr schaffte. Trotz Eimer unterstellen, ständigem Wechseln von vollen gegen leeren Eimer hatten wir dann im halben Keller 2 cm Wasser stehen. Und das bei unserem unaufgeräumten Keller!

Alles mögliche stand da in der Gegend herum und jede Menge Werkzeug lag noch schön ausgebreitet auf dem Fußboden. Ich war dann ungefähr zweieinhalb Stunden beschäftigt, Sachen in den trockenen Bereich zu räumen und den Rest aufzuwischen. Vor allem hatte es viele schwarze Käfer aus dem Lichtschacht in den Keller gespült – lebende und tote. Bäh, das war nicht besonders angenehm. Jetzt ist alles wieder einigermaßen trocken, soweit man eben Estrich trocken wischen kann. Jörg hat heute noch eine Gardena-(Luxus)-Tauchpumpe gekauft, die dann hoffentlich immer funktioniert. Denn auch morgen soll es noch einmal heftig regnen.
Ach ja, die Ursache ist nicht, dass wir schlecht gebaut haben, sondern dass die Außenanlagen noch nicht fertig sind, das heißt, Einfahrt und Carport-Stellplatz sind noch nicht gepflastert und der Schotter nicht ganz eben. Deswegen läuft das Wasser bei starkem Regen nicht vernünftig ab und es bilden sich (leider an ungünstigen Stellen) große Pfützen.
Jedenfalls hat das meine Urlaubsplanung mal wieder total durcheinander gebracht und mittlerweile befürchte ich, dass ich nie dazu kommen werde, an dem weiter zu schreiben, was ich doch so gern vollenden möchte.

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Freitag, 2. August 2002

Heute soll mein Tag sein

Und der soll so ablaufen, wie ich es mir vorstelle. Ich bin mal gespannt, ob da nicht doch wieder etwas dazwischenkommen wird.
Jetzt ist es 08:30 Uhr und ich bin schon vor einer dreiviertel Stunde aufgestanden. Ungewöhnlich, so früh an einem freien Tag. Sollte ich wirklich schon erholt sein, selbst nach der gestrigen Kelleraufwisch-Aktion?
Nun werde ich eine morgendliche Surftour durchs Internet unternehmen, dann ein paar notwendige Änderungen an einigen Seiten vornehmen und anschließend über das Layout eines neuen Projekts nachdenken.

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Samstag, 3. August 2002

Der Garten kann nicht warten

Es war wieder einmal Unkraut zupfen angesagt. Leider war es nach dem vielen Regen in der letzten Zeit sehr stark gewachsen. Nun sehen die Beete aber wieder ordentlich aus.
Kurz vor dem nachmittäglichen Regenschauer schaffte ich es noch, Dünger zu streuen. Mal sehen, ob jetzt alles noch viel besser wächst.
Hier ist noch eine meiner schönsten Pflanzen:

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Dienstag, 6. August 2002

Normalität

Nachdem ich gestern am ersten Arbeitstag noch nicht die große Lust hatte, den Berg von Bewerbungen tabellarisch zu erfassen, habe ich es heute endlich getan. Somit ist wieder vorübergehende Arbeitsruhe eingekehrt. Meine Urlaubsvertretung war während der kurzen Zeit doch etwas im Stress, klar, bei ihr dauert alles noch viel länger. Was ich mittlerweile „so nebenbei“ erledige, ist für sie richtig anstrengende Arbeit gewesen.
Dafür muss ich dringend meine „Hausnummer 27“ überarbeiten. Ich bin per Zufall darauf gestoßen, dass ich bei vielen Seiten ein falscher Titel drinsteht. Das kommt eben davon, wenn man aus Faulheit einfach eine bereits bestehende Seite kopiert und natürlich vergisst, den Titel zu ändern, weil sie doch so schön in Frames angezeigt werden. Fällt ja erst mal gar nicht auf. Fällt aber dann auf, wenn eine Seite eines Framesets von einer Suchmaschine indiziert wird. Oh, oh, was soll dann bitteschön die Überschrift „Grundstück“ bedeuten, wenn es um Keller oder Einrichtung geht? Eben nur so viel, dass hier wieder mal jemand schlampig gearbeitet hat. O.k., dann habe ich jetzt noch eine kleine Beschäftigung, um das alles ordentlich zu beschriften.

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Donnerstag, 8. August 2002

Schneller als gedacht – ein neuer Job

Vorweg das Ergebnis des heutigen Tages: Ich habe eine neue Arbeitsstelle, am 01.10. werde ich bei einer Bildungseinrichtung als Sachbearbeiterin in der Medienzentrale anfangen!!!
Im Juli entdeckte ich die Stellenausschreibung mit dieser Beschreibung: Im Wesentlichen umfasst die Tätigkeit Aufgaben der Aufbereitung und Nutzbarmachung von Material für die jeweiligen Informationsbedürfnisse. Es wird viel am PC gearbeitet :-), es sollen zukünftig auch CDs gebrannt und Kassetten in MP3s umgewandelt werden.
Das hörte sich sehr interessant an, also bewarb ich mich. Nach einer Woche kam ein Brief, ich dachte, ich bekomme endlich eine Eingangsbestätigung, aber es war schon eine Einladung zum Vorstellungsgespräch.
Nach dem Gespräch heute Morgen hatte ich gemischte Gefühle. Sie waren mit Sicherheit überzeugt von meiner fachlichen Qualifikation, obwohl sogar eine Anmerkung des Personalrats dahin ging, dass ich auf Grund meiner bisherigen Tätigkeiten für die Stelle überqualifiziert sein könne. Dem Leiter der Abteilung war negativ aufgefallen, dass ich meine Arbeitsplätze oft gewechselt hatte. Wie bitte? Ich war 14 Jahre in ein und derselben Firma, nur nach meinem Umzug nach Hannover lief es nicht ganz so gut. Ich denke aber, ich konnte klarstellen, dass die zweimalige Beschäftigung bei der Zeitarbeitsfirma immer nur eine Übergangslösung war und ich gewiss nicht voraussehen konnte, dass Easy Room den Betrieb schließen würde.
Ich kam kurz nach 17 Uhr nach Hause, warf einen Blick auf die Anrufliste des Telefons – Moment mal, diese Nummer – – kann das sein? Schnell das Einladungsschreiben aus der Tasche gewühlt, tatsächlich, es war der Leiter des Bildungszentrums. Schnell zurückrufen, vielleicht ist er noch da, und er war noch da und erwartete mich mit der erfreulichen Nachricht „Sie können die Stelle haben, wenn Sie noch wollen!“ Und es sei ja so eindeutig gewesen nach dem heutigen Gespräch, berichtete er mir noch. Da sieht man mal wieder, wie unterschiedlich die Eindrücke doch sein können.
Auf jeden Fall werden die Unterlagen schnellstmöglich fertig gemacht, damit ich mit etwas Schriftlichen in den Händen rechtzeitig kündigen kann. Meine jetzigen Chefs werden ganz und gar nicht begeistert sein. Denn selbst mit der 6-Wochen-Frist wird wahrscheinlich niemand zum 01.10. eingestellt werden können. Falls sie es doch schaffen sollten, werde ich aber den Nachfolger bestimmt nicht mehr einarbeiten können.
Aber darauf kann ich keine Rücksicht nehmen, denn wenn ich die Chance habe, eine solche Stelle – und dann auch noch unbefristet und ein klein wenig mehr Geld – zu bekommen, muss ich auf jeden Fall zugreifen.

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Mittwoch, 14. August 2002

So viel zu schreiben

Ich könnte einiges über die letzten Tage berichten, aber mir fehlt im Augenblick die Ruhe und die Zeit. Aber dies muss ich schnell loswerden:
Gerade eben hatte ich eine „nette“ E-Mail von der Stadt Rüsselsheim. Für meinen neuen Job brauche ich eine Abstammungsurkunde, die ich umgehend beim Standesamt meines Geburtsorts beantragt habe. Immerhin bieten sie im Internet ein Formular an, das man ausfüllen und – na ja – dann hinfaxen oder per Post schicken muss. Ist wohl notwendig wegen der Unterschrift. So weit, so gut. Da solche Urkunden selbstverständlich gebührenpflichtig sind, gibt es in dem Formular auch eine Rubrik „Bitte buchen Sie die entstehenden Kosten von meinem Konto ab“, die ich ordentlich ausgefüllt habe. Prima, das wäre geschafft. Hatte ich gedacht. Bis zu dieser E-Mail heute. Man teilt mir mit, dass die Urkunde gebührenpflichtig ist (tatsächlich, darauf wäre ich nie gekommen) und dass ich den Betrag von 7 Euro bitteschön per Verrechnungsscheck oder Briefmarken (einzelne) schicken soll. Ich glaub’s ja nicht. Daraufhin habe ich diese – hoffentlich doch sehr nette – E-Mail verfasst:
„Sehr geehrte Frau W…,
vielen Dank für die Information.
Allerdings verstehe ich nicht, warum Sie in Ihrem Formular die Abbuchung der Gebühren von einem Bankkonto anbieten, wenn dies anscheinend doch nicht möglich ist.
Selbstverständlich kann ich Ihnen den Betrag auch in Form von Briefmarken zukommen lassen. Wie viele einzelnen Briefmarken und mit welchem Betrag sollten es denn sein?
Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Sabine D…“
Ich bin mal gespannt, ob eine Antwort kommt und was man mir antwortet. In der Zwischenzeit kann ich ein wenig darüber nachgrübeln, warum es einzelne Briefmarken sein müssen und ob es überhaupt Briefmarken im Wert von zum Beispiel 1 Euro gibt. Weiß das vielleicht jemand?

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Donnerstag, 15. August 2002

Erfolglos

Mein Versuch, die im ersten Ärger und Unverständnis geschriebene E-Mail an das Standesamt loszuwerden, war leider erfolglos. Immer wieder kam eine Unzustellbar-Meldung zurück. Dann hatte ich keine Lust mehr, mich damit zu beschäftigen. Ich werde einige Briefmarken einpacken, das Formular dazu und wenn’s eben nicht anders geht per Brief dorthin schicken.

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Samstag, 17. August 2002

Löwenmaul in der Zeitung

Heute Mittag war ich kurz bei Real zum Einkaufen, weil ich noch ein paar Kleinigkeiten brauchte. Da dachte ich mir, kaufst mal wieder eine Gartenzeitung. „Mein schöner Garten“ gab es nicht, also nahm ich die „Gartenzeitung„. Zu Hause auf der Terrasse blätterte ich sie durch, mein Blick schweifte über die Service-Seite mit den Internet-Tipps zu der Ausgabe und ich stutzte: „Löwenmaul“? Wie? Was? Ach nee … Bei den Rezepten ging es um Chutney und meine Küchenseite ist dort als Tipp für zwei Chutney-Rezepte aufgeführt. Allerdings nur im Heft auf dieser Service-Seite, auf der Web-Site der Gartenzeitung sind diese Internet-Tipps nicht zu finden. Also werden sich bestimmt nicht so viele Leser hierher verirren.

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Dienstag, 20. August 2002

Ärztliche Kompetenz

Heute musste ich zur amtsärztlichen Einstellungsuntersuchung. Leider ein unabwendbares Schicksal, wenn man im öffentlichen Dienst arbeiten möchte. Diese Art von Untersuchung war mir bereits aus dem letzten Jahr bekannt. Damals wurde neben der obligatorischen Befragung, Abhörung und Abtastung immerhin ein richtiger Sehtest gemacht. Und schließlich wurde mir auch noch Blut und Urin abgezapft. Das kam ganz unerwartet und hat mir gar nicht gepasst. Dieses Mal war es anders. Die Ärztin stellte mir im Wesentlichen nur einige Fragen, selbst ein Sehtest wurde innerhalb dieser Befragung abgehandelt. Dann wollte sie mir doch noch Blut abnehmen. Sie fragte, wie es denn bei mir so aussehe mit der Blutentnahme, womit sie meinte, wie leicht die Venen zu finden sind. Meine Antwort war wie immer „ganz schlecht“, denn es ist tatsächlich so. Bisher konnte ich aber noch keine Arzthelferin so richtig schockieren und sie konnten mir jedes Mal Blut abzapfen. Leider nicht diese Frau Doktor, die sowieso nicht den allerroutiniertesten Eindruck machte. „Ach, ich will sie damit nicht quälen“, sagte sie zwischendurch mehrmals. Und: „An der Hand könnte man es auch versuchen, aber das ist ziemlich unangenehm.“ Zuerst piekte sie mir in den Arm, aber das war total daneben, da kam nichts. Ich war schon froh, dass es damit erledigt war, aber warum sagte ich dann selbst: „Vielleicht klappt es an der Hand.“? Wahrscheinlich, weil ich im Grunde nicht damit rechnete, dass sie noch einen Versuch machen würde. Tat sie aber doch. Und das Blut fing an zu fließen. Leider muss ich mich ein klein wenig bewegt haben – das war keine Absicht, ich schwöre es – dann floss es daneben und sie brach die Aktion sofort ab. „Na, dann werde ich mich eben darauf verlassen, dass es damals (im Frühjahr, als ich Nierenbeckenentzündung hatte) kontrolliert wurde“, sagte sie abschließend. Und ich verabschiedete mich mit einem kleinen Bluterguss auf dem Handrücken.

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Freitag, 23. August 2002

Premiere auf Löwenmaul.de: Fiene & fünf Fragen für Freitag

And here we go …

  1. Was siehst du wenn du aus dem Fenster in dem Raum
    schaust, in dem dein Computer steht ?
    Ich schaue aus der 1. Etage in die Nachbarsgärten auf der gegenüberliegenden Straßenseite.
  2. In was für einem Raum steht dein Computer ? (Wieviele Fenster?)
    In meinem Arbeitszimmer, in der rechten Ecke von dem einzigen Fenster. So sieht es aus:
  3. Was für einen Schreibtisch hast du ?
    Ikea, Modell „Effektiv“ in bürograu, schon etwas abgenutzt, aber schön groß, weil er über Eck geht.
  4. Was ist dein Lieblingsausblick aus dem Fenster ?
    Der Sonnenaufgang – aber ich bezweifle stark, dass ich ihn jemals am PC sitzend erleben werde, denn ich bin kein Frühaufsteher.
  5. Wer putzt deine Fenster ?
    Ja, ja, ich weiß, ich muss mal wieder dringend ran. Bisher habe ich es immer wieder hinausgeschoben, weil rundherum noch fleißig gebaut wurde. Mittlerweile aber sind die meisten Häuser weitgehend fertig, so dass dieses Argument nicht mehr so richtig zählt.
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Sonntag, 25. August 2002

Mein erster Award

Nachdem ich gestern den PC gar nicht eingeschaltet hatte, wollte ich heute Nachmittag doch einmal wieder kurz reinschauen. Huch – schon über 30 Visits heute! Wie ungewöhnlich, normalerweise besuchen nicht so viele Leute meine Seiten. Und die Referrerlisten deckten es dann auf:
Löwenmaul wurde heute „Homepage der Woche“ bei Seelenfarben. Vielen Dank, Engelbert, ich freue mich sehr darüber, besonders weil es der 1. Award ist, den ich erhalte.

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Donnerstag, 29. August 2002

Trägheit

Und wieder ein Tag geschafft. Nun liegen noch 10 Arbeitstage vor mir. Die Hitze macht mich müde und träge, den ganzen Tag über läuft der Ventilator im Büro, sonst wäre es nicht auszuhalten. Abends wird es zwar etwas angenehmer, aber wacher werde ich davon auch nicht. Und morgen MUSS ich zu allem Übel auch noch sehr früh aufstehen. Denn wir haben nachmittags etwas vor und ich kann es mir bei meiner Arbeitsstundenlage absolut nicht leisten, wieder einige Minusstunden zu machen. Also hilft nur eines: früh anfangen, damit ich auch früh aufhören kann. Ich zweifle noch daran, ob das klappen wird, denn diese Woche habe ich es fast jeden Morgen geschafft, den Wecker nicht zu hören. Rein gar nichts habe ich gehört. Und ich konnte mich auch nicht daran erinnern, ihn ausgeschaltet zu haben. Er hat aber einwandfrei funktioniert, denn heute Morgen hörte ich ihn und schaltete ihn aus, um dann – nein, nicht etwa um aufzustehen, sondern um noch ein klein wenig weiterzudösen. Ja, so sind sie, die Langschläfer …

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