Mai 2002

Mittwoch, 1. Mai 2002

Endspurt

Resümee: Viel zu kurzer Urlaub, viel zu wenig erledigt, vor allem viel zu wenig kreativ geschrieben, was ich mir eigentlich vorgenommen hatte. Aber leider kann man das nicht erzwingen. Wahrscheinlich sitze ich die nächste Zeit wieder im Büro, habe die tollsten Ideen und keine Zeit, das niederzuschreiben.
Gestern Abend waren wir ja bei den Nachbarn zum Abendbrot eingeladen. Und es gab reichlich Wein und Sekt. Es war schon halb zwei, als wir die paar Schritte wieder nach Hause gegangen waren. Irgendwie war ich heute etwas müde. Ich habe dann noch ein paar Fotos gemacht, meine Hausbau-Seite aktualisiert und dann gemütlich auf dem Sofa gelegen und viele Seiten gelesen. Ich kann’s noch gar nicht glauben, dass das morgen vorbei sein soll.

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Dienstag, 7. Mai 2002

Müde

Nach einem arbeitsreichen Wochenende und Essen mit Arbeitskollegen gestern Abend bin ich heute total müde. Deswegen gab es auch die letzten Tage nichts Neues hier im Tagebuch. Aber ich werde morgen alles nachholen. Ganz bestimmt!

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Freitag, 10. Mai 2002

Freiluftsaison

Tja, mit dem Nachholen beim Tagebuchschreiben hat es bisher nicht so recht geklappt. Aber wenn das Wetter so schön ist, nutzt man doch als frischgebackener Haus- und Gartenbesitzer die Möglichkeit, sich draußen statt vorm PC aufzuhalten. Mittwoch Abend haben wir gegrillt, am Donnerstag ebenfalls, sogar zweimal, mittags und abends.

Unsere Nachbarn haben die Terrasse gemacht, wir sind noch nicht soweit (möchte vielleicht jemand spenden? – nein, das war nur ein Scherz!!!) und sitzen noch auf dem Schotter. Aber das macht überhaupt nichts, Hauptsache Sonne und Wärme. Aber nicht allzu viel, wenn’s bitteschön geht. Das habe ich heute gemerkt und spüre es immer noch. Es ist recht schwül und mittlerweile ist auch schon eine Unwetterwarnung für Südniedersachsen durchgegeben worden. Es soll möglicherweise heftige Gewitter mit Hagel und starkem Regen geben. Warten wir’s ab. Ich hoffe, es wird nicht allzu schlimm, sonst sehe ich unseren Garten schon davonschwimmen. Mittlerweile war der Boden schon wieder etwas angetrocknet, so dass ich heute mal schnell die beiden wunderschönen Sonnenblumen einpflanzen konnte.

Heute Nachmittag waren Jörg und ich in zwei Baumärkten. Zum einen haben wir den Rüttler zurückgebracht, den unsere Nachbarn für den Terrassenuntergrund und wir für das Rütteln des Gartenhausfundaments gemietet hatten. Da Jörg zu diesem Zweck einen Transporter aus der Firma hatte, haben wir gleich noch Balken für den Unterbau des Gartenhauses gekauft. Und anschließend noch 10 Säcke Rindenmulch für die Beete. Kann mir mal jemand verraten, warum dieses Zeug so fürchterlich stinkt? Bei der Gelegenheit habe ich auch noch eine passende Auflage für die Gartenbank erstanden – die Auflagen in 1 Meter Breite habe ich bisher erfolglos gesucht – und auch Auflagen für die restlichen zwei Stühle. Ist zwar nicht dasselbe Design, aber die Farben sind sehr ähnlich und es passt gut zu allem.

Und sozusagen als Bonus – na ja, wir kamen zufällig dran vorbei, als wir in der Schlange zur Kasse standen – gab es noch eine Öllampe, die für gemütliches Licht auf der Terrasse sorgen wird:

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Mittwoch, 15. Mai 2002

Vorbereitungen im Garten

Am Freitag wollen wir endlich Rasen säen und am Samstag kommt das Gartenhaus. Also sind jetzt noch einige vorbereitende Arbeiten fällig. Der mittlerweile wieder fest gewordene Boden muss durchgeharkt werden und der Rindenmulch muss endlich auf die Beete. Denn wenn der Rasen gesät ist, kommt man nicht mehr so einfach überall dran.
Die Hälfte haben wir heute geschafft, obwohl ich erst um viertel vor sieben zu Hause war. Na ja, ich muss zurzeit ein paar Stunden „absitzen“, weil ich wegen der Bauzeit reichlich im Minus bin. Und am Freitag will ich ja auch früher gehen.
Aber so langsam sieht der Garten nach Garten aus, ich habe heute mit einer Holzlatte die Konturen der Beete nachgezogen, bevor wir den Rindenmulch aufgeschüttet haben. Und gestern hatte ich schon drei Tomatenpflänzchen bei Penny gekauft und gleich eingepflanzt. Zweimal Rispen- und einmal Cocktailtomaten. Die Rispentomaten haben den abenteuerlichen Namen „Harzfeuer“. Ich bin gespannt, ob sie gut wachsen und Früchte tragen werden. Hoffentlich – hmmm, Tomaten, lecker …

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Sonntag, 19. Mai 2002

Nichts als Garten

Huch, wie schnell doch die Zeit vergeht – ich bin in den letzten Tagen kaum an den PC gekommen. Aber wenn es draußen schön ist und es im Garten zu tun gibt, ziehe ich dieses im Moment vor.
Am Donnerstagabend schaute ein Arbeitskollege von Jörg vorbei und wir haben das milde Wetter genutzt und gegrillt und lange draußen gesessen.
Am Freitag war ein schlechter Tag. Ich wachte mit migräneartigen Kopfschmerzen auf und wäre am liebsten nicht zur Arbeit gegangen. Aber direkt am Freitag vor Pfingsten? Das wollte ich dann doch nicht, ich hätte ein schlechtes Gewissen gehabt. Dann brauchte ich auch noch ungefähr eine Stunde mit dem Auto, weil ein Teil des Schnellwegs wegen eines Unfalls gesperrt war. Natürlich wusste niemand vorher, dass die Polizei komplett gesperrt hatte. Im Radio hörte ich später nur Hinweise auf etwas Stau und Sperrung für Schwertransporte. Also staute man sich erst einmal zum Kreisel hin, um dann festzustellen, dass die Abfahrt zu war, quälte sich durch den Kreisel durch in eine andere Richtung bzw. wieder zurück, um dann über die Dörfer zu fahren, wo natürlich auch entsprechend mehr Verkehr war. Wegen der Kopfschmerzen konnte ich nichts Vernünftiges arbeiten, mein Oberboss verbreitete noch ein bisschen Hektik, aber das macht er immer, auch bei völlig unwichtigen Dingen. Mittags war mir dann richtig übel und ich entschloss mich, einfach nach Hause zu fahren. Ich hätte doch nichts mehr machen können. Da freitags die Anwesenheitspflicht um 12 Uhr endet, war es sowieso kein Problem. Nach einer Stunde liegen und dösen im Bett ging es mir wieder besser. Also habe ich den restlichen Garten bearbeitet und die Erde für das Säen des Rasen aufgelockert. Jörg hat nach der Arbeit die bestellte Rasenwalze abgeholt und das Gartenhaus bezahlt. Nachdem die etwas mühsame Bodenvorbereitung erledigt war, ging das Einsäen und Walzen des Rasens sehr schnell. Jetzt muss er nur noch wachsen!
Gestern war der Tag des Gartenhauses. Die Männer (Jörg, Nachbar Ralf und dessen Schwiegervater) haben es auf dem Ausstellungsgelände abgebaut, dann wurde es im Anhänger hierher gebracht und anschließend haben sie es gleich aufgebaut, diesmal noch mit Unterstützung von Jörgs Arbeitskollegen Herbert. Ich war derweil damit beschäftigt, einzukaufen (zum Glück schon um neun Uhr morgens, da war es bei Real noch nicht so voll) und dann den Nudelsalat für das mittägliche Grillen vorzubereiten. Zwischendurch musste ich immer wieder schnell nach draußen gehen und Fotos schießen, denn der Aufbau des Gartenhauses ging dermaßen fix, dass das Ganze – mal abgesehen vom Dach – schon innerhalb einer Stunde stand!
Nach dem Essen musste ich noch die gemietete Rasenwalze zu Obi zurückbringen, und die Gelegenheit wollte ich auch gleich nutzen, um einen größeren Pflanztopf zu erstehen. Jedoch wusste ich schon von den ersten „Nur-mal-schauen-und-informieren“-Besuchen in zwei Gartencentern, dass es nicht so einfach werden würde. Ich stellte mir schon etwas terracottafarbenes vor, aber echtes Terracotta ist ziemlich teuer. Dann habe ich eine geniale Neuheit (?) entdeckt, eine Mischung aus Terracotta und Kunststoff, sieht also fast wie Terracotta aus und ist extrem leicht. Aber leider genauso teuer. Natürlich gibt es auch Töpfe aus schlichtem Ton, aber die waren mir zu schlicht. Schließlich war ich gestern schon bei den ganz preiswerten Plastiktöpfen gelandet, aber auch da gab es nichts wirklich Schönes. Als ich dann noch einmal den Gang zwischen Blumenerde-Regalen und Töpfen entlang wanderte, entdeckte ich sie: Hübsche Töpfe in der richtigen Größe, angeblich aus Terracotta (stand zumindest drauf), sogar mit Bewässerungsspeicher im Topfboden und absolut preisgünstig. Die große Variante mit 45 cm Durchmesser hat mich nur 10 Euro und ein paar Cent gekostet. Den Topf habe ich gestern Nachmittag noch bepflanzt und so steht er jetzt vor unserer Haustür:

Das Willkommensschild mit den beiden Katzen ist übrigens ein Geschenk meiner Eltern, was nun einen wunderschönen Platz bekommen hat.
Heute war wieder etwas Garten dran. Klar, was sonst 😉 Jetzt hat das Gartenhaus auch Strom und Licht und ist teilweise schon eingeräumt. Einen provisorischen Weg aus alten Waschbetonsteinen gibt es auch schon. Ich habe den Vorgarten von den nicht erwünschten Pflanzen befreit – allgemein als Unkraut bezeichnet – und dann noch die restlichen vier Buchsbäumchen hinter den Autostellplatz gepflanzt. Mal sehen, was ich morgen machen werde. Vielleicht wieder Garten???

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Montag, 20. Mai 2002

Ruhetag

Heute haben wir nichts „Richtiges“ gemacht. Das ist ziemlich ungewohnt, da wir in der letzten Zeit ständig beschäftigt waren. Aber zum einen liegt Jörg etwas krank mit einer Erkältung danieder und ich habe ihm statt Gartenhaus streichen Sofa und Medikamente gegen Halsschmerzen und Schnupfen verordnet. So konnte ich wenigstens die Fotos der letzten Tage bearbeiten und meine Hausbauseiten aktualisieren. Meine Eltern zum Beispiel sind sicher ganz neugierig, wie es mittlerweile hier so aussieht. Und natürlich auch meine Freundin Birgit (Gruß nach G. im Frankenland!!!).

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Mittwoch, 22. Mai 2002

Regen für den Rasen

Nachdem wir am Freitag Rasen gesät hatten, mussten wir die letzten Tage abends immer bewässern, damit die Samen nicht austrocknen. Heute kam das notwendige Nass von oben. Der Gewitterregen fing (natürlich!) gerade an, als ich das Bürogebäude verließ. Den Pflanzen tut er gut – schon lassen sich die ersten winzigen Grashälmchen blicken. Wenn das so weitergeht, blicken wir am Wochenende schon auf eine zartgrüne Fläche.
Heute war Einkaufstag. Erst einmal habe ich die Mittagspause und die Nähe zum Einkaufszentrum genutzt – es sind nur fünf Minuten mit dem Auto bis dorthin – und endlich mit fast drei Wochen Verspätung das Geburtstagsgeschenk für meinen Vater gekauft (Gruß in den Odenwald, ich habe es endlich geschafft, jetzt fehlt nur noch die Verpackung und dann ab die Post). Dann war ich bei Real, weil dort in dieser Woche ein Dusch-Eckregal im Angebot ist. Gab’s aber auch da nicht, gestern hatte ich schon vergeblich in „unserem“ Real danach gesucht. Immerhin habe ich noch einen hübschen Maisstrohkorb (Einkaufskorb) gekauft. Nach der Arbeit bin ich zu Aldi gefahren. Im Angebot: Günstige Damenschuhe und Herren-T-Shirts. War aber beides nicht oder nicht mehr da. Nun gut, dann sollte mir für heute auch das gute Olivenöl und vier Packungen Brotbackmischung genügen.

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Euro aus Belgien

Übrigens habe ich heute meine erste Euro-Münze aus einem anderen europäischen Land entdeckt. Nur per Zufall fiel mir ein, dass ich mal wieder die Münzen durchschauen könnte. Da ich meistens per EC-Karte zahle, sammeln sich sowieso nicht besonders viele Münzen an. Aber sieh an, da fand ich heute eine 2-Euro-Münze aus Belgien:

Bei der Aktionsgemeinschaft Euro kann man sich informieren, wie die Münzen der einzelnen Länder aussehen.

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Donnerstag, 23. Mai 2002

Zartes Grün

Heute Morgen schaute ich aus dem Fenster und konnte es gar nicht glauben: Schon jetzt ist ein zartgrüner Schimmer dort zu sehen, wo bald unser Rasen wachsen wird. Obwohl es kein Wunder ist bei dem Wetter, heute hat es den ganzen Tag geregnet.

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Unabhängigkeits-Öffnung

Das Rätsel des Tages: Was ist das?

Die Lösung:
Eine Öffnung im Lichtschacht, damit die Katzen nach Belieben raus und reingehen können!
Wenn man genau hinsieht, kann man den mit Stufen versehenen und mit blauem Teppich verkleideten Holzbalken erkennen, der nach unten führt.
Gestern Abend hat sich Jörg noch daran gemacht und das Loch aus dem Gitter ausgesägt, der Rest, also die Katzentreppe ist erst einmal provisorisch, aber sie funktioniert wunderbar. Und die Katzen haben es auch sofort kapiert und nutzen es richtig aus.
Selbstverständlich ist die Öffnung so gesichert, dass außer den Katzen niemand anders in den Keller gelangen kann. Na ja, vielleicht eine Maus … ?

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Freitag, 24. Mai 2002

Schon wieder Gartenarbeit

Das Wetter war viel zu schön, um heute lange zu arbeiten. Also bin ich um halb drei gegangen und direkt zum Baumarkt gefahren. An der letzten Kreuzung, beim Abbiegen, sah ich Jörg aus der Gegenrichtung kommen. Er folgte mir zum Parkplatz und so haben wir gemeinsam einen Blumenkasten samt Bepflanzung, Gardinenstangen fürs Gartenhaus und noch einige Kleinigkeiten gekauft. Anschließend habe ich wieder einmal Unkraut aus der Erde gezupft und meine restlichen Samentütchen im Vorgarten und auf den Beeten ausgesät.

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Samstag, 25. Mai 2002

Bürotag

Zumindest für mich war heute der dringend notwendige Bürotag. Ich musste endlich die immer wieder vor mir her geschobene Einkommensteuererklärung fertig machen. Einen Großteil der Arbeit machte die Suche nach Unterlagen aus. Denn ich habe leider die Angewohnheit, sämtliche Rechnungen, Belege und sonstige Dinge auf einem ständig wachsenden Stapel zu sammeln. Und dann darf ich jedes Mal wühlen, bis ich das Gesuchte irgendwo auftreibe. Bei Jörg sieht es auch nicht besser aus. Am Nachmittag hatte ich dann alles fertig und ausgedruckt. Praktischerweise findet man alle Formulare als PDF im Internet. Denn natürlich fehlten bei den Formularen, die uns das Finanzamt zugeschickt hatte, wichtige Anlagen. Nicht mal ne Anlage N war dabei, das sollte doch eigentlich Standard sein.
Während ich also im Büro saß, hat Jörg das Schleppdach am Gartenhaus angebaut. Es ist sehr groß geworden, aber es passt zu der Hütte und wir haben jede Menge Platz, um dort Holz zu stapeln oder etwas unterzustellen.
Abends musste ich mir natürlich den Grand Prix d‘ Eurovision de la Chanson anschauen. Eigentlich wollte ich unsere Eindrücke zusammenstellen, aber dazu habe ich heute (ich schreibe dies nämlich erst am Dienstag) auch keine Lust mehr. Eins werde ich auf jeden Fall nicht so schnell vergessen: den griechischen Beitrag. Ich wär von Lachen fast vom Sofa gekippt! Was sollte das darstellen? Moderne griechische Krieger oder Jungs, die aus einem Science-Fiction-Film entsprungen sind? Singen konnte der gute Mann leider gar nicht, aber ich fand’s klasse. Sonst konnte ich nicht so recht einen persönlichen Favoriten finden.

Sonntag, 26. Mai 2002

Streichen im Sonnenschein

Das Wetter war viel besser als vorausgesagt. Wir haben zum ersten Mal auf der Terrasse gefrühstückt, besser gesagt „gespätstückt“, denn es war schon elf Uhr. Dann wollte ich eigentlich nur mal meine Benjaminis draußen absprühen und duschen. Durch die Wohnungstrockenheit hatten sie Schildläuse und waren etwas staubig geworden.
Aber dann packte es mich: Ich holte einen der Eimer mit der guten Bondex-Holzschutzlasur aus dem Keller und fing an, das Gartenhaus zu streichen. Zu dreiviertel habe ich es geschafft, dann war’s 18 Uhr und ich beschloss, für heute die Arbeit einzustellen. Dafür, dass ich einen gemütlichen Sonntagnachmittag mit Buch auf der Terrasse eingeplant hatte, war ich recht erfolgreich gewesen. Der Rest vom Haus muss wahrscheinlich bis Ende der Woche warten, aber natürlich hängt es auch vom Wetter ab.
Gegen Abend hatte ich noch eine kreative Phase und habe mit vorhandenen Utensilien den kleinen Absatz im Treppenhaus dekoriert.

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Montag, 27. Mai 2002

Bilder-Diebe oder jugendliche Unwissenheit?

Ich muss jetzt an dieser Stelle mal etwas zu dem „Klau“ von Inhalten im Internet loswerden. In letzter Zeit habe ich an einigen Stellen die Diskussionen darüber mitverfolgt. Und es ist verständlich, dass sich jeder, der betroffen ist, zu schützen und zu wehren versucht.
Nun traf es auch mich. Gestern erhielt ich eine E-Mail mit dem Hinweis, dass diverse Fotos auf einer anderen Seite verlinkt seien. Ich habe eine Mail dorthin geschickt mit der Bitte, diese Links zu entfernen, da dies ohne mein Wissen und meine Einwilligung geschehen war. Heute Nachmittag verfolgte ich die Einträge im Gästebuch der Seite, und mir blieb danach ein etwas ungutes Gefühl. Haben wir da nicht mit Kanonen auf Spatzen geschossen? Klar, Aufklärung muss sein, aber nicht unbedingt sofort Anklagen, Drohungen und böse Worte. Ich denke, bei den Betreibern dieser virtuellen Ranch (man kann virtuell Tiere kaufen und muss sie pflegen etc.) handelt es sich um Kids, die wirklich nicht gewusst haben, was sie da tun. Ich werde auf jeden Fall beim nächsten Mal nicht so voreilig handeln, sondern erst einmal schauen, wer da was macht. Immerhin hatte ich einen Anlass, meine Bilder wirksam gegen diese Art von Verlinkung zu schützen, was auch auf Anhieb geklappt hat.
Ach ja, aber es hatte auf jeden Fall etwas Gutes, ich habe eine Web-Site kennen gelernt, die mir bisher noch nicht begegnet ist. Mit Katzen und Online-Tagebuch, genau das Richtige für mich: Bibodia.

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Terrassenplanung

Heute Abend war der Terrassenbauer da. Wir werden eine Holzterrasse bekommen und er hat das Ganze schon mal ausgemessen. Mein liebster Ehegatte hatte sich nämlich überlegt, dass es unsere Finanzen doch zulassen, in diesem Sommer noch eine Terrasse machen zu lassen. Ich hätte zwar auch noch bis zum nächsten Jahr damit warten können, aber ansonsten ist er auf keinerlei Widerstand oder Bedenken gestoßen. Gerade bei mir, die vor dem Hausbau zweimal in ihrem Leben ihr Girokonto überzogen hat! Mittlerweile habe ich festgestellt, dass man damit auch leben kann. Natürlich muss sich alles in Grenzen halten und ich werfe bestimmt nicht sinnlos Geld raus. Seit einiger Zeit studiere ich regelmäßig die Angebote der diversen Supermärkte, die wir entweder per Prospekt mit dem Sonntagsblättchen ins Haus bekommen oder ich schaue im Internet nach. Da bin ich in der letzten Woche auch bei Plus auf verchromte Rollregale fürs Badezimmer gestoßen und habe heute gleich zwei Stück gekauft. Für 12,99 Euro sieht das doch gar nicht schlecht aus:

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Dienstag, 28. Mai 2002

PC-Abend

Heute sind dringend mal wieder ein paar Stündchen am PC angesagt, um das Tagebuch und die Hausbau-Seiten zu aktualisieren. Ich habe in den letzten Tagen alles schändlich vernachlässigt und muss jetzt alles nachholen. Aber wenn die Sonne scheint und der Garten nach Pflege ruft, muss ich nach draußen. Übrigens ist der Rasen wie verrückt gewachsen, eineinhalb Wochen nach dem Einsäen sieht er (schräg von der Seite) schon wie ein dichter grüner Teppich aus.

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