April 2002

Montag, 1. April 2002

Erholung?

Die Männer haben den Rest von den Carports fertig gestellt, ich habe nichts gemacht, an das ich mich noch erinnern kann. Die Osterfeiertage waren nicht so die richtige Erholung. Ich kann mich nicht so recht entspannen, wenn um mich herum gearbeitet wird. Mika-Kater war dann ab dem späten Nachmittag draußen und kam auch spätabends nicht nach Hause. Ich habe schlecht geschlafen, war um viertel nach vier wach, Kater war immer noch nicht da, und ich konnte nicht wieder einschlafen. Zur Aufstehzeit um sieben Uhr morgens stand Mika auch wieder vor der Tür. Ich blieb noch einen Moment liegen, war aber total gerädert wegen des fehlenden Schlafs und wäre am liebsten gar nicht zur Arbeit gegangen.

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Dienstag, 2. April 2002

Arbeitstag

Noch immer nichts Neues wegen meines Urlaubs, die Kollegin, die für die Praktikantin (= meine potenzielle Urlaubsvertretung) zuständig ist, ist nun auch leider krank. Meine Kollegin, die mir gegenüber sitzt, hat heute ein Frühstück zu ihrem Geburtstag ausgegeben. Zum Glück waren nicht allzu viele Leute da, aber es war auch so schon recht schwierig, heute Vormittag etwas zu arbeiten.
Ansonsten schniefe ich ein wenig herum und reibe mir andauernd die Augen – kein Wunder, denn schon fliegen die Birkenpollen wieder. Seit ungefähr zwei oder drei Jahren habe ich damit Probleme, vorher war ich absolut unempfindlich. Nun schaue ich mit nicht allzu großer Begeisterung auf die zwei Birken, die ich von unserer Terrasse aus sehen kann. So schön dekorativ stehen sie dort am Wegesrand, eine idyllische Bank darunter … und wehen mir ihre Pollen in die Augen.

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Mittwoch, 3. April 2002

Urlaub!!!

Die kranke Kollegin war heute wieder da. Gesehen habe ich sie nicht, aber sie hat meine E-Mail wegen des Urlaubs beantwortet. Und es klappt!!! Ich werde vom 15. bis 30. April (plus 1. Mai als Feiertag) zu Hause sein. Erholung pur ist dann erst einmal angesagt. Bei schlechtem Wetter – oder auch bei gutem? – werde ich im Arbeitszimmer sitzen und schreiben – und nicht nur Tagebuch, ich habe da noch ein anderes Projekt. Ansonsten ein bisschen im Garten werkeln, viel lesen …
Und meine Eltern kommen zu Besuch . Das ist dann unter anderem auch verbunden mit Besuchen in Gartencentern, Pflanzen kaufen, einpflanzen, spazieren gehen, die Häuser hier anschauen …

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Freitag, 5. April 2002

Krank

Seit gestern ist die Praktikantin krank, die mich im Urlaub vertreten soll. Aber noch ist ja etwas Zeit bis dahin und ich hoffe, dass sie nächste Woche wieder fit ist.
Heute Morgen war ich etwas krank. Ich wachte mich heftiger Schniefnase auf und fühlte mich total erschlagen. Nur noch zehn Minuten liegen, dachte ich mir. Dann fiel ich wieder in einen traumintensiven Schlaf und als ich das nächste Mal die Augen aufschlug, fiel mein Blick als Erstes auf den Wecker. Der zeigte schon 08:27 an!!! Nun aber fix aus dem Bett und unter die Dusche springen, schnell anziehen, einen Schluck Saft trinken, ein wenig Katzenfutter nachfüllen und dann nichts wie los. Zum Glück ist es wegen der Osterferien auf den Straßen sehr leer, so dass ich tatsächlich um 09:10 Uhr meine Karte vor das Zeiterfassungsgerät halten konnte.
Heute war einer der Tage, an denen ich auch gar nicht da gewesen sein könnte. Meine Kollegin ist krank, also war ich allein im Büro. Ich hatte im Gegensatz zu sonst die Tür geschlossen, weil der Wind vom Fenster heftig durchzog. Keiner kam vorbei, keiner rief an und ich hatte sehr wenig zu tun. Da ich mich immer noch schlapp und müde fühlte, bin ich dann um halb drei gegangen.
Auch mein Auto scheint etwas zu kränkeln. Gestern leuchtete einmal kurz die Kontrolllampe für die Bremsflüssigkeit auf und seit gestern Nachmittag leuchtet mit kurzen Unterbrechungen die Motorkontrollleuchte. Beim ersten Aufleuchten bin ich ziemlich in Panik ausgebrochen, weil ich dachte, das Auto bleibt gleich stehen. Aber es fährt wie immer. Bei dieser ganzen Elektronik weiß man ja nicht, was die Ursache sein kann. Kann alles Mögliche sein. Morgen werde ich vorsichtshalber mal den Ölstand überprüfen, das kann auf keinen Fall schaden.

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Samstag, 6. April 2002

Küchenlampe

Nun haben wir eine Beleuchtung über dem Esstisch in der Küche. Angela hat am Samstag diese Pendelleuchte mitgebracht. Sie stammt noch aus ihren „Restbeständen“, die sie nach ihrem Umzug nicht mehr gebrauchen konnte. Und bei uns passt sie wunderbar. Die blauen Glasschirme harmonieren ganz hervorragend mit den Küchenmöbeln und den kleinen blauen Motiven in den Raffrollos.

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Montag, 8. April 2002

Kaputt

Fast bis nach Hause geschafft habe ich es … Dann gab das Auto seinen Geist auf. Aber ich habe wieder mal das bisschen Glück gehabt, das es mir in solchen Momenten ein wenig leichter macht. Ich bin NICHT auf dem Schnellweg ohne Standstreifen im heftigen Berufsverkehr stehen geblieben. Auch nicht auf der linken Spur, als ich doch noch mal ein paar dahin kriechende Fahrzeuge überholen musste. Und zum Glück nicht mitten in dem Kreisel, den ich dreiviertel durchfahren muss, um nach Hause zu kommen. Das wär lustig geworden ;-))) Ich stell es mir lieber nicht vor. Nein, so holperte das Auto hustend durch den Kreisel, ging dann aus, so dass ich langsam halb um eine Kurve Richtung Parkplatz vor dem Gartencenter rollen konnte. Vielleicht wundern sich jetzt einige Leute, welchen Großeinkauf ich dort tätige. Hm, das wäre mir auch lieber, aber so „darf“ ich morgen mit der Bahn und Bus zur Arbeit fahren, was fast eine Stunde dauern wird. Und dazwischen muss ich mich noch um die ärztliche Versorgung meines Gefährts kümmern. Es hätte ja auch noch durchhalten können bis zu meinem Urlaub nächste Woche …

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Mittwoch, 10. April 2002

Chauffeur

Jörg hat mich heute Morgen zur Arbeit gefahren, welch ein Luxus. Immerhin war ich dadurch schon kurz vor acht im Büro. Und er hat mich auch wieder abgeholt!
Kurz vorher hatte ich in der Werkstatt angerufen, sie hatten den einen Fehler zwar behoben, aber nun waren neue aufgetreten. Irgend etwas war mit der Batteriespannung nicht in Ordnung. Das Auto sollte aber voraussichtlich gegen 17 Uhr abholbereit sein.
Kurz vor 17 Uhr kamen wir an, aber kein Kadett stand draußen. Nein, er stand noch in der Werkstatt. Fehler noch nicht genau eingekreist, weist auf einen Defekt in der Lichtmaschine hin. Außerdem mussten sie den Zahnriemen wechseln. Der war im März 1999 nach einem Defekt von einer Opel-Werkstatt ersetzt worden. Aber viel zu locker gewesen, so dass er mittlerweile (nach 25.000 km) verschlissen war. Prima Opel-Werkstatt. Hätte ich mir denken können, aber man weiß ja vorher nie, wie die so arbeiten. Mit der jetzigen (KEINE Opel-Werkstatt) bin ich bisher zufrieden, die scheinen vernünftig zu arbeiten und versuchen auch, Teile zu reparieren statt zu ersetzen. Was bei der Billig-Lichtmaschine von Opel allerdings nicht gehen wird, die kann man nur austauschen. Übrigens liegt die Kfz-Werkstatt Duhm ganz in der Nähe unseres Hauses (wie praktisch) und der Inhaber ist ein Bekannter unserer Freundin Angela, den wir bei einer Feier von ihr schon kennen gelernt hatten.
Da er oft Fotos von den Autos während der Reparatur macht, hat er uns auch diese beiden mitgegeben. Sie zeigen, wie schön verölt das alles war:


Wenn ich Glück habe, wird es morgen fertig und wieder fahrbereit sein. Immerhin meinte er, der Zustand sei soweit in Ordnung und alles andere (Bremsen zum Beispiel) würden noch einwandfrei funktionieren. Na ja, es soll ja auch noch einen Moment halten, auch wenn es „schon“ 10 Jahre alt ist und fast 170.000 km gefahren ist.

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Weg vom Weblog

Rückschritt in die Steinzeit? Nachdem ich ganz stolz am 20. Februar meine Tagebücher auf Weblog (bei Blogger) umgestellt hatte, war ich eine kurze Zeit sehr zufrieden damit. So konnte ich auch mal tagsüber schnell vom Büro aus einen Eintrag schreiben und eben meine Einträge schneller hochladen.
Hat aber nicht lange angehalten. Die Layoutmöglichkeiten für das Archiv haben mir nicht gefallen, außerdem war es manchmal plötzlich weg und dann wieder da. Und wo sind meine Einträge gespeichert? Ich hab’s doch lieber hier lokal auf meinem PC und lade es dann auf den Server. Und dann hat man einen langen Eintrag geschrieben, will ihn absenden und plötzlich ist alles weg … und natürlich nicht gespeichert (na ja, das ist mir einmal passiert, vielleicht war’s auch nur eigene Blödheit), oder Blogger funktioniert gerade mal wieder nicht …
Jedenfalls sah ich keine besonderen Vorteile und habe alles bis auf das Layout wieder zurückgebastelt – und das schon vor einiger Zeit. Wahrscheinlich hat es sowieso niemand bemerkt, aber das ist gut, denn die Leser sollen doch nur den Inhalt sehen und nicht unbedingt das was dahinter steckt. Nun bin ich zufrieden. War zwar ein wenig Aufwand, aber immerhin haben meine Tagebücher durch die ganze Aktion ein neues Aussehen bekommen.

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Donnerstag, 11. April 2002

Fahrbereit

Mein Auto ist wiederhergestellt und fährt wunderbar 🙂

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Freitag, 12. April 2002

Urlaubsbeginn

Ich glaub’s fast gar nicht: Ich habe endlich Urlaub!!! Zweieinhalb Wochen lang, das heißt, ich muss erst am 2. Mai wieder arbeiten.
Nachdem ich heute die letzten Reste zügig erledigt hatte, habe ich mich um 12:30 Uhr in den wohlverdienten Urlaub verabschiedet.
Danach war ich ungefähr zwei Stunden in vier Baumärkten/Gartencentern unterwegs und habe mir einen Überblick verschafft, wo es welche Pflanzen zu welchem Preis gibt – damit wir am Montag gleich richtig einkaufen können.

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Dienstag, 16. April 2002

Selbst ist die Frau

Nachdem gestern Gartenarbeit dran war – ja, ich habe trotz des Regens mit meinen Eltern diverse Sträucher und Stauden eingepflanzt – ist heute ein fauler PC-Tag. Ich bastle mal hier und da ein wenig und überarbeite einige Seiten. Ich habe keinen kreativen Schreibtag. Vielleicht morgen wieder. Zwischendurch musste ich erst einmal meine Mini-HiFi-Anlage reparieren.

Die Katzen hatten vor Monaten schon einen der Lautsprecher vom Schrank geworfen und dabei war das Kabel abgerissen. Unglücklicherweise direkt an der Rückseite, es schaute nur noch wenige Millimeter heraus. Leider sind diese Boxen zusammengeleimt, so dass man sie nicht ohne weiteres auseinander nehmen kann. Sonst hätte ich es schon längst wieder in Ordnung gebracht. Heute war es mir viel zu ruhig, als ich so am PC saß. Also ab in den Keller und Werkzeug zusammensuchen. Der erste Versuch, an dem Restkabelstück eine Klemme anzubringen, scheiterte – dazu war es doch zu kurz. Dann musste eben aufgeschlitzt werden. Zuerst ein Loch bohren, dann ein Stück der Rückwand mit der Stichsäge aussägen. Guter Plan, hat allerdings nicht funktioniert. Nach einem Zentimeter brach das Sägeblatt der Stichsäge ab. Ratlosigkeit. Wie kriege ich diese verdammte Ding aus der Säge, um ein neues einzusetzen. Keine Ahnung, geht wohl nur mit Werkzeug. Und was, wenn es mir tatsächlich gelänge und das neue Sägeblatt auch wieder abbräche? Da ich sowieso nicht erkennen konnte, wie man dieses Ding auswechselt, machte ich mich mit diversen Messern und Sägen an die Arbeit. Irgendwann hatte ich zwei Schlitze in der Rückwand und keine Lust mehr.

O.k., nun kommt die brutale aber wirksame Methode (empfindsame Handwerker bitte nicht weiter lesen): Man steche mit einem langen, stabilen Werkzeug durch einen der Sägeschlitze und breche ein Stück der Rückwand heraus. Das reicht, um an das Kabel heranzukommen. Dieses Kabel war allerdings hinter dem winzigen Loch in der Rückwand nur mit etwas Kleber befestigt, dahinter befand sich sicherheitshalber noch ein Knoten im Kabel. Wenn ich das gewusst hätte! Es hätte wahrscheinlich genügt, dicht neben der Kabelöffnung ein Loch zu bohren, um das Kabel vom Kleber befreien und durchziehen zu können. Egal, jedenfalls konnte ich nun ein neues Stück Lautsprecherkabel anklemmen und dann habe ich die Rückwand mit wunderschönem Klebeband sorgfältig zugeklebt. Und seitdem laufen bei mir wieder die Runrig-CDs :-)))

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Freitag, 19. April 2002

Schlapp

Zu nichts Rechtem kann ich mich im Urlaub aufraffen. Zwar sind da manchmal so Momente, in denen mir einfällt, was ich alles machen könnte und möchte, aber diese Ideen kommen im falschen Moment. So habe ich heute wieder einmal lange geschlafen, mich mit einem Kaffee an den PC gesetzt und ein wenig am Design meiner Seiten herumgebastelt.
Immerhin ist es mir dann heute Nachmittag im zweiten Versuch und mit einiger List gelungen, Lizzy und Moni in die Transportkörbe zu verstauen und zur Tierärztin zu transportieren. Zum Glück war kein anderer Tierpatient dort, so dass wir gleich an die Reihe kamen. Es gab die obligatorische Impfung, so dass sie jetzt auch offiziell nach draußen gehen dürfen. Als ich die Beiden zu Hause aus den Kisten befreite, rannten sie erst einmal nach drinnen und verzogen sich beleidigt in irgendwelche Ecken. Erst am frühen Abend ließen sie sich wieder blicken.
Jörg machte sich mit unseren Nachbarn am späten Nachmittag auf den Weg, um Kaminholz und alte, nicht mehr benötigte Waschbetonplatten zu holen. Später rief er an und teilte mir mit, dass sie sich mit dem Transporter in einem aufgeweichten Waldweg festgefahren hatten. Es musste erst einmal nach einem Bauern mit Traktor gesucht werden, der sie wieder herausziehen konnte. Mittlerweile (es ist inzwischen 22 Uhr) befinden sie sich hoffentlich auf dem Rückweg. Unser Abendessen wird – wenn überhaupt – ein Nachtessen werden.

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Montag, 22. April 2002

Terrassen-Nachmittag

Heute habe ich es endlich geschafft: Ich habe den Nachmittag schreibenderweise auf der Terrasse unter dem Sonnenschirm verbracht. Es war auch das richtige Wetter dafür, angenehm warm und sonnig. Nur ein wenig laut war es, denn rundherum wird ja an vielen Stellen noch gebaut. Gegen 16 Uhr machten die meisten dann Feierabend und es hätte schön ruhig werden können. Aber dann saß zwei Häuser weiter der Sohn des Hauses mit einem Kumpel auf der Terrasse, der Cassettenrecoder spielte Rap-Musik und die beiden sangen dazu. Nach einer guten halben Stunde verschwanden sie nach drinnen. Es folgte der Bauer mit seinem Traktor, der das Feld neben unserem Grundstück bearbeitete. Das dauerte zum Glück nicht allzu lange und dann war es endlich ruhig – für ungefähr zehn Minuten. Dann begannen sie, zwei Häuser weiter einen Gartenbrunnen zu bohren. Ja, so schön ruhig wohnt man auf dem Land 😉
Geschrieben habe ich nicht wirklich viel. Ich musste nach der langen Zeit erst einmal wieder Ordnung in mein bisheriges Geschreibsel bringen. Da ich nicht kontinuierlich vom Anfang bis zum Ende schreibe, sondern immer das, was mir gerade einfällt, ist einiges durcheinander geraten. Daher saß ich erst einmal und habe mir eine grobe Übersicht über die Kapitel gemacht, um jetzt den Rest vernünftig füllen zu können.

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Dienstag, 23. April 2002

Landei

Jörg ist heute Morgen zu einer Messe nach Köln gefahren. Da ich ihm noch etwas beim Packen seiner fünf Sachen assistieren musste, bin ich früher als sonst aufgestanden. Dann wollte ich mich auch nicht mehr hinlegen, sonst hätte ich garantiert bis mittags geschlafen.
Und dann entschied ich, dass es heute soweit sein sollte: Das Auto wird umgemeldet. Wir sind ja von der Stadt Hannover in die Region Hannover gezogen und leider muss man in so einem Fall das Auto ummelden. Es gab einmal Pläne, alles zu vereinheitlichen, aber daraus wurde nichts. Klar, dann kann man kein Geld mehr an den Autobesitzern verdienen!
Ich suchte meine Unterlagen zusammen und machte mich auf den Weg zur Zulassungsstelle.
Und was dort passiert ist, habe ich in Abenteuer Zulassungsstelle beschrieben.
Und das Ende der Geschichte:
Ich war so geschafft, dass ich beim entspannten Einkauf bei Real gleich zwei Bücher zur Belohnung gekauft habe 🙂
Und man kann jetzt an meinem Autokennzeichen mit der vierstelligen Nummer erkennen, dass ich ein Landei bin.

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Donnerstag, 25. April 2002

Vermisst

Tommi ist weg. Seit Dienstag irgendwann. Wann ich ihn genau zuletzt gesehen habe, weiß ich gar nicht mehr. Denn nachmittags saß ich im Büro und dachte, er schläft auf dem Sofa. Abends saß ich ihm Wohnzimmer und dachte, er schläft auf dem Bett. Und plötzlich fiel mir auf, dass ich ihn schon eine Weile nicht mehr gesehen hatte. Ich habe bestimmt fünfmal das ganze Haus abgesucht, wirklich in allen Ecken nachgeschaut. Aber da war kein Kater. Mit Mika als Begleitung und Spürkater bin ich gestern Nachmittag den Feldweg an den Gebüschen entlang gelaufen, bis hinten zu dem kleinen Wäldchen. Aber auch dort war keine Spur von Tommi. Jetzt können wir nur abwarten. Vielleicht ist er trotz seines hohen Alters von 19 Jahren auf die Idee gekommen, eine längeren Ausflug zu unternehmen und kommt irgendwann wieder zurück. Vielleicht hat er sich ein neues Zuhause gesucht. Vielleicht ist ihm etwas zugestoßen. Aber so richtig viel kann hier nicht passieren, die befahrenen Straßen sind ein großes Stück entfernt und er ist ein erfahrener Kater. Also abwarten …

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Freitag, 26. April 2002

Mensch ärgere dich selbst

Was soll das? Welchen Sinn soll dieser unverschämte Eintrag mit der Nummer 81 in meinem Gästebuch haben? Glaubt da jemand, mich ärgern zu können? So ein Blödsinn. Es ist nicht mein Problem, wenn jemandem meine Seiten nicht gefallen, braucht ja keiner reinzuschauen. Ich habe kurz überlegt, ob ich den Eintrag löschen soll, aber warum? Von mir aus kann er stehen bleiben, damit jeder sehen kann, wie lächerlich sich manche Leute verhalten.
Deswegen habe ich auch damals den Droheintrag (Nummer 64) von meinem Ex stehen gelassen. Das war auch zu albern.

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Dienstag, 30. April 2002

Letzter Urlaubstag

Heute ist mein letzter Urlaubstag – leider. Ich könnte noch gut zwei Wochen weiteren Urlaub gebrauchen. Längst bin ich nicht zu all dem gekommen, was ich eigentlich machen wollte. Ich bin gespannt, was mich am Donnerstag im Büro erwarten wird. Keine Ahnung, ob während meiner Abwesenheit dort das Chaos ausgebrochen ist. Wenn es mich wirklich interessiert hätte, dann hätte ich meine Vertretung anrufen und nach dem Stand fragen können. Aber ich wollte während des Urlaubs nichts davon wissen. Außerdem hatte ich ihr ja angeboten, sie könne mir im Notfall eine E-Mail schicken. Da nichts gekommen ist, wird wohl alles geklappt haben. Es reicht auch, wenn ich es am Donnerstag erfahre.
Heute Abend sind wir bei den Nachbarn Tanja und Frank zum Abendessen eingeladen. Morgen darf ich dann noch einmal ausschlafen und am Donnerstag geht der Alltag wieder los. Zum Glück sind es nur zwei Tage bis zum Wochenende.

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