November 2001

Donnerstag, 1. November 2001

Im Moment haben wir eine kleine „Ruhepause“, was das Haus betrifft. Am Montag kam der Estrich und der muss bis zum Wochenende trocken. Erst dann darf man ihn vorsichtig betreten und Mitte nächster Woche ist er richtig belastbar.
Einen positiven Nebeneffekt hat so ein Hausbau auch – obwohl ich nicht annähernd so viel gearbeitet habe wie die Männer: Ich habe bis jetzt schon 12 Kilo abgenommen. Und habe jetzt wieder reichlich Auswahl im Kleiderschrank 🙂
Trotz der kleinen Ruhephase bin ich in den letzten Tagen noch nicht dazu gekommen, wieder einmal ins Tagebuch zu schreiben. Irgendwie wird das gleich „gestraft“: Man erscheint dann gelegentlich unter der Rubrik „selten“ in manchen Link-Sammlungen. Hilfe, wir bauen doch nur ein Haus! Ich bin sonst gar nicht so schreibfaul. Ist aber mal eine interessante Frage: Nach welchen Kriterien werden Web-Tagebücher bewertet? Die Häufigkeit der Einträge scheint doch ziemlich bedeutend zu sein. Klar, ich finde es auch langweilig, wenn ich in der Erwartung, etwas Neues zu lesen, nur auf einen 4 Wochen alten Eintrag stoße.
Immer noch Donnerstag, später am Abend:
Wir sind gerade vom Griechen zurückgekommen, haben dort lecker gegessen und 4 bis 5 Ouzo getrunken. Und das Beste: allkauf hat sozusagen das Essen bezahlt. Tina und Ralf haben eine Prämie bekommen, weil sie damals die ersten Interessenten für das allkauf-Haus waren und uns als weitere Hauskäufer vermittelt hatten. So konnten wir uns endlich einmal wieder ein gutes Essen leisten 😉 und uns über den bisherigen Ausbau des Hauses freuen.

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Donnerstag, 22. November 2001

Ich habe es tatsächlich trotz Hausbaustress geschafft, meine Geschichte für den Wellenbrecher-Adventskalender fertig zu stellen. Sogar einen Tag vor dem Abgabetermin. Aber ansonsten bleibt mir im Moment so gut wie gar keine Zeit, mich um meine Seiten zu kümmern. Zu schreiben gäbe es ja eine Menge, aber das Haus steht an erster Stelle und schließlich wollen wir Ende Dezember noch einziehen. Also fahre ich brav jeden Tag direkt nach der Arbeit zum Haus und tapeziere, streiche, usw. Morgen soll die Kellertreppe eingebaut werden. Ich hoffe, dass es klappt, nachdem uns heute der Brüstungsgeländerbauer im Stich gelassen hat. Es sollte im Flur ein Geländer an der Öffnung zum Keller hin eingebaut werden. Muss ja sein, schließlich soll niemand in das Kellerloch hinabstürzen. Aber so ist das eben, wenn man nicht alles selbst macht … Im Ernst, das ist wirklich ein Vorteil von so einem Ausbauhaus, man ist nur in geringem Maß von Handwerkern abhängig, weil man eben alles selbst macht. Immerhin kann ich – so glaube ich – ganz gut tapezieren, da blicke ich schon auf eine lange Erfahrung zurück. Sogar die erste Decke ist mir gut gelungen, aber es stehen noch die großen Räume (mit den großen Decken) aus, und da wird es doch ein klein wenig schwieriger werden.
21:30 Uhr – der Geländerbauer ist jetzt gerade angekommen und will doch tatsächlich das Teil noch anbauen. Glücklicherweise ist unser Nachbar Ralf bereit, so lange da zu bleiben. O.k., dann kann die Kellertreppe morgen kommen!!!

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Freitag, 23. November 2001

Tja, nun war der Geländerbauer doch nicht so lange da – er musste nämlich feststellen, dass die Maße nicht stimmen. So müssen wir also noch drei Wochen auf unser Geländer warten.

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Samstag, 24. November 2001

Gestern Abend schaltete ich den PC wie gewohnt ein. Alles ganz normal. Zwei Stunden später wollte ich noch mal ran, um endlich die Autorendatei für das Wellenbrecher-Adventskalender- und Buchprojekt fertig zu stellen. Nichts ging mehr – keine Reaktion. Der PC fuhr einfach nicht mehr hoch. Ausgerechnet jetzt! Heute morgen habe ich schnell einen Termin bei Atelco vereinbart, wo wir damals die Einzelteile für den Rechner gekauft hatten. Wie schon befürchtet war das Mainboard defekt und eine neue CPU musste auch her. Leider nützte mir die 5-Jahres-Garantie überhaupt nichts, weil eindeutig Fehler beim Zusammenbau passiert waren. Ein Wunder, dass der Rechner über ein Jahr durchgehalten hat. So bin ich auf die Schnelle (na ja, eineinhalb Stunden hat es schon gedauert) 364 DM losgeworden. Und habe jetzt einen Duron 800, vorher war’s ein 600er. Zu Hause habe ich gleich erst einmal alles angestöpselt und – oh Wunder – es funktionierte alles auf Anhieb. Kein erneutes Installieren oder Konfigurieren von irgendetwas war notwendig. Und dann ging es endlich auf zum Haus, ich wollte schließlich weiter tapezieren. So habe ich auch heute nicht so viel geschafft, wie ich eigentlich vorhatte, aber es wird schon werden!

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