Juni 2001

Freitag, 1. Juni 2001

Es war mal wieder sehr schön, etwas länger schlafen zu können. Wenn auch „nur“ bis 9 Uhr, denn dann war ich wach und konnte nicht länger liegen bleiben.
Heute habe ich nun endgültig erfahren, dass am Dienstag nach Pfingsten mein nächster Einsatz beginnt. Dieses Mal etwas ganz anderes: Betreuung von Kongressteilnehmern bei der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. Ich bin gespannt, wie das sein wird.
Außerdem habe ich heute eine sehr interessante Stellenanzeige in der Online-Ausgabe einer Touristik-Zeitschrift gefunden. Das wäre etwas für mich, ich werde mich umgehend dort bewerben.

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Sonntag, 17. Juni 2001

Am Freitag waren wir wieder einmal beim Grundstück. Das Nachbarhaus links steht schon, das heißt die Mauern. Und nun war auch auf dem rechten Eckgrundstück abgesteckt. Ich stand ratlos vor dem Ganzen und konnte mir überhaupt nicht vorstellen, dass in diesen winzigen Raum dazwischen noch zwei Häuser passen sollen. Also sind wir gestern mit Maßband und Holzlatten wieder hingefahren und haben gemessen. Es passt tatsächlich. Allerdings hat der linke Nachbar seine Garage exakt auf die Grundstücksgrenze gebaut.
Grundstück mit Blick nach links auf Nachbars Garage
Grundstück mit Blick nach Norden
Tja, der weite Blick geht nun doch etwas verloren, wenn so nach und nach die Häuser hingestellt werden. Aber wir haben immerhin 420 qm Grundstück und das ist nun wirklich genug.
Morgen ist mein letzter Arbeitstag in der Bundesanstalt. Alles in allem war es sehr angenehm und sehr nett. Ich habe hauptsächlich Büroarbeit gemacht und hatte mit den Teilnehmern eigentlich gar nichts zu tun. Nur Kaffee musste ich zweimal täglich aus der Kantine holen. Das war ein richtiger Kaffeetransport durch die langen Kellergänge von der Küche bis nach oben zum Sitzungssaal. „Bastelstunden“ waren auch dabei, so habe ich zum Beispiel Namensschilder, Tischschilder, Flyer und ähnliches vorbereitet, ausgedruckt, ausgeschnippelt, geklebt und gefaltet. Ab Dienstag bin ich dann wieder einmal in meiner „Heimatbranche“, der Touristik tätig.

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Montag, 18. Juni 2001

So etwas Blödes ist mir noch nie passiert! Ich bin heute morgen mit meinem Auto an der Leitplanke gelandet. Regen, nasse Straße, Rechtskurve – zu schnell bin ich auf keinen Fall gefahren, aber plötzlich drehte sich das Miststück nach rechts und ich rutschte unaufhaltsam auf die Leitplanke zu. Nun darf ich die nächsten Tage erst einmal Bahn fahren, nachdem ich das Auto in der Werkstatt abgeliefert habe.

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Freitag, 29. Juni 2001

Heute endlich konnte ich mein Auto aus der Werkstatt abholen. Zwar hat die Versicherung gezahlt (ich hab zum Glück noch eine Vollkaskoversicherung), aber natürlich geht da die Selbstbeteiligung ab und sie haben auch noch die Frechheit, mich einen Eigenanteil an den wunderbaren neuen Teilen zahlen zu lassen. Prima, falls ich das Auto mal verkaufen sollte, werde ich bestimmt davon profitieren, denn der Käufer wird sich sicher freuen, dass es schon mal einen Unfall hatte und viele neue Teile und neuer Lack drauf gekommen sind. Oder etwa nicht?
Okay, immerhin habe ich mich aufgrund dieses Vorfalls mal schlau gemacht und festgestellt, dass man ja eine Kfz-Versicherung jährlich kündigen kann. Ich gebe zu, das hätte ich schon längst wissen müssen. Also werde ich dies in den nächsten Monaten tun und mir eine günstigere Versicherung suchen. Und auch eine, die diese „Neu gegen Alt“-Regelung nicht hat. Das gibt es nämlich! Allerdings habe ich nicht vor, mein Auto noch mal selbst zu zerbeulen.

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