Februar 2001

Donnerstag, 1. Februar 2001

Manchmal geht es doch schneller als man glaubt. Gerade habe ich einen Anruf bekommen, dass ich unbedingt schon am nächsten Montag anfangen soll! Soll ich mich jetzt freuen oder nicht? Ich hätte mir so gern noch die eine Woche zu Hause gegönnt! Auf der anderen Seite gibt’s dann eben mehr Geld im Februar, das kann ich auch gut gebrauchen.

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Montag, 5. Februar 2001

Mein erster Arbeitstag in der neuen Firma. Bis jetzt habe ich einen guten Eindruck. Ich hoffe, sie von mir auch .

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Dienstag, 6. Februar 2001

Ich glaube, ich bin zu ungeduldig. Ich muss mich ja erst einmal mit dem Programm vertraut machen, für das ich zukünftig in der Hotline Support leisten soll. Aber ich hatte heute schon das Gefühl, ich müsste schon viel mehr wissen. Geht aber gar nicht. Und die Kollegen sagen, ich solle mal diese und nächste Woche so weiter machen.
Ach ja, ich arbeite jetzt also im Support (Telefon-Hotline) für eine Sparkassen-Software für Firmen.

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Dienstag, 13. Februar 2001

Mein erster Beitrag wurde heute im Glossen-Magazin veröffentlicht! Freude! Nach meinen Erfahrungen mit Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen habe ich mich ein wenig über dieses Thema ausgelassen.
Außerdem ist meine Web-Site seit heute Abend über meinen neuen Provider erreichbar. Heute Mittag waren die alten Seiten noch da. Möglicherweise war Löwenmaul ein paar Stunden nicht erreichbar, bis ich heute Abend fix den Upload gemacht habe. Aber wahrscheinlich hat’s sowieso keiner gemerkt.
Übrigens habe ich heute schon richtig gearbeitet 😉 Ein paar Faxe mit Problemmeldungen abgearbeitet. Das macht schon mehr Spaß und ist interessanter als tagelang nur Handbuch lesen.

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Donnerstag, 15. Februar 2001

Heute Nachmittag „musste“ ich zum ersten Mal richtig ran. Also ans Telefon. Prima, wenn man kaum Ahnung hat und den Leuten etwas erzählt. Na ja, ein ganz klein wenig Ahnung habe ich ja schon und ansonsten frage ich die erfahrenen Kollegen. Tut mir leider für all die Sparkassen-Berater, die mich jetzt an der Strippe haben. Also, falls das einer von den Betroffenen hier lesen sollte, bitte ich um Geduld. Freut euch, dass jemand am Telefon ist, auch wenn es mit der Antwort einen Moment dauert. Aber nur die Übung macht ’s.

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Montag, 26. Februar 2001

Die Arbeit ist gewöhnungsbedürftig. Sozusagen. Der Kunde bestimmt den Rhythmus. Hatte ich schon lange nicht mehr. Ich habe in den letzten Jahres (im Rahmen) mir meine Arbeit so einteilen können, wie ich es wollte. Nicht jede Sekunde auf ein neues Problem gefasst sein müssen. Das wäre vielleicht nicht mal so schlimm, wenn ich 90% der Probleme beherrschen würde. Aber so muss ich bestimmt noch bei 75% der Anrufe nachfragen. Das nervt mich. Ich mache lieber etwas, das ich kann. Wenn ich’s nicht kann, schaue ich auch nach, suche und probiere so lange, bis ich es kann und weiß – nur geht das nicht, wenn man jemanden am Telefon hat. Ich bin nicht ganz glücklich im Moment.
Hat nicht jemand einen Job für mich, bei dem ich – möglichst eigenverantwortlich – viel schreiben und weben kann? Mit „Weben“ meine ich natürlich das Erstellen von Web-Seiten. Ich will viel lieber meine Ideen umsetzen als Leuten Tipps geben, damit ihre Software läuft. Ich bin froh, dass es seit Freitag etwas ruhiger ist, weil ein Teil Deutschlands Fasching, Karneval oder Fastnacht feiert.
Erscheine ich heute etwas gereizt? Hm … mir kommt es ein wenig so vor, nachdem ich dies getippt hatte. Obwohl ich vorher gar nicht das Gefühl hatte. Sind es schon Entzugserscheinungen??? Ich versuche gerade mal wieder, mit dem Rauchen aufzuhören. Tagsüber bei der Arbeit rauche ich sowieso nicht. Warum dann also abends noch? Heute habe ich nur drei Zigaretten (von Jörg) geraucht, und bald höre ich ganz damit auf und lästere dann über die stinkenden Raucher. 😉

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