Januar 2001

Montag, 1. Januar 2001

Silvesterparty
Ein frohes Neues Jahr!

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Dienstag, 2. Januar 2001

So, nun sitze ich also am 2. Januar zu Hause und habe „frei“. Ich fühle mich gut und gerate noch nicht in Panik, weil ich noch keinen neuen Job in Aussicht habe. Arbeitslos bin ich auf jeden Fall nicht – so oder so. Zum einen, weil ich bisher nicht beim Arbeitsamt war, zum anderen habe ich hier genug zu tun. Ist es vielleicht unvernünftig, in so einem Fall nicht gleich zum Arbeitsamt zu gehen? Aber ich hasse diesen Papierkram und außerdem kann ich locker mal vier Wochen ohne regelmäßiges Einkommen auskommen, zur Not auch etwas länger. Ich werde auf jeden Fall nicht untätig sein, sondern (hoffentlich) fleißig an meinem Buch weiterschreiben. Und so nebenbei auch die alten Tagebücher hier vervollständigen.

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Donnerstag, 4. Januar 2001

Habt ihr das auch schon mal erlebt? Man bestellt etwas und weiß glücklicherweise sogar, an welchem Tag das Päckchen wahrscheinlich ankommen wird. Wann aber wird die Post es liefern? Eigentlich ist man ja den ganzen Tag zu Hause – na ja, fast, man muss nur mal ganz kurz zum Einkaufen weg – und natürlich kommt man zurück und die Post war da gewesen! Ich hatte dieses Mal Glück, denn es war kein größeres Paket und auch keine Nachnahme. Der freundliche Postbote hatte einfach das kleine Päckchen mit der Büchersendung auf meinen Briefkasten gestellt. Dieses Buch war es:
Frauen und andere Katzen
Frauen und andere Katzen
von Carola Heine
Wunderbare, faszinierende, spannende und amüsante Kurzgeschichten! Viele dieser Geschichten hatte ich schon auf der Web-Site von Carola Heine gelesen, aber wie viel schöner ist es doch, mit dem Büchlein auf dem Sofa zu liegen und die Geschichten zu genießen. Meine Lieblingsgeschichten sind „Nandi“ (weil ich Katzenliebhaberin und -besitzerin bin) und „Aber bitte mit Sahne“, die Erzählung eines erotischen Tagtraums mit so überraschendem Ende.

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Mittwoch, 17. Januar 2001

Am Montag hatte ich ein Vorstellungsgespräch – in einem Unternehmen der Tourismusbranche. Leider aber wird es noch ca. zwei Wochen dauern, bis man sich wieder bei mir meldet. Inzwischen denke ich über Alternativen nach, falls es auch mit dieser Stelle nichts werden sollte. Da ich ja noch immer keine Million im Lotto gewonnen habe , werde ich vielleicht doch wieder einmal bei einer Zeitarbeitsfirma anfangen.
Gestern Abend waren wir griechisch essen. Sehr lecker war’s, aber ich hatte danach das Gefühl, die nächsten zwei Wochen nichts mehr essen zu müssen 😉

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Donnerstag, 18. Januar 2001

Kuh-Tipp

Gestern Abend hatte der freche rote Kater ein Q-Tip-Stäbchen aus dem Arbeitszimmer ins Schlafzimmer verschleppt. Es hatte wohl noch nach der Reinigung irgend eines Gerätes (Fax, Drucker oder so) noch auf dem Schreibtisch gelegen. Mika findet, dass so etwas immer ein prima Spielzeug ist. Ich protestierte, als ich das Ding auf dem Schlafzimmerboden liegen sah. Ich wollte es nicht dort haben. Denn stellt euch mal vor: Die ganze Nacht über Kuh-Tipps wie „Schlafen Sie bei offenem Fenster, das ist gesund“ oder „Trinken Sie vor dem Schlafengehen frische Kuhmilch“ oder „Ein Stück Schokolade mit lila Kuhmilch macht müde“. Das hält doch keiner aus. Also weg mit dem Ding in den Mülleimer, damit ich ruhig schlafen kann 😉

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Freitag, 19. Januar 2001

„Man habe sich auf einen Bewerberkreis konzentriert, der dem Profil der ausgeschriebenen Position am nächsten komme …“
So in etwa lautete der Inhalt der Absage, die ich heute erhalten habe. Na ja, wenn sie meinen … Ich bin wohl eben doch schon zu alt. Zum ersten Mal habe ich es erlebt, dass das Alter in einem Vorstellungsgespräch angesprochen wurde! Um Himmels willen, nein, man habe nichts gegen „ältere“ Bewerber, sonst hätte man mich nicht eingeladen. Aber es gäbe doch Leute, die sich von Jüngeren (Vorgesetzten) nichts sagen lassen. Ich fand das ziemlich albern. Aber vermutlich tut sich ein Unternehmen mit einem Altersdurchschnitt von 30 Jahren doch schwer, eine immerhin schon 40-Jährige einzustellen.
Und es war eines der Bewerbungsgespräche, bei denen die Frage gestellt wurde: „Wie würde eine gute Freundin sie beschreiben?“ Nachdem ich diese Frage mittlerweile schon mindestens dreimal beantworten musste, fiel es mir nicht schwer. Aber irgendwann passiert es mir vielleicht, dass ich zurückfrage, ob diese Gesprächsführung im Moment zur Standardausbildung der Personalleute gehört. Ja, ja, ich weiß, das war jetzt gemein. Aber ein bisschen Lästern muss doch erlaubt sein 😉

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Montag, 22. Januar 2001

Ich glaube es selbst fast nicht – ich bin (freiwillig!) um sieben Uhr aufgestanden! Na ja, so GANZ freiwillig war es nicht. Jörg ist schon um sechs aufgestanden, und ich habe seitdem auch nicht mehr geschlafen. Die Katzen wurden auch mal kurzfristig wach und sind in der Wohnung herumgetobt. Nachdem sie ihr Fressi bekommen haben und ich mich am PC niedergelassen habe, liegen sie wieder in irgendwelchen Ecken herum und pennen tief und fest.
Es schneit mal wieder heftig und so wie es heute Morgen aussah, hat es die ganze Nacht über geschneit. Mein Auto kann ich gerade noch am nicht zugeschneiten Unterteil erkennen. An solchen Tagen genieße ich es, gemütlich zu Hause bleiben zu können. Ihr dürft mich jetzt alle mal beneiden 😉

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Donnerstag, 25. Januar 2001

Ich hatte mir als grobes Ziel gesetzt, im Februar wieder zu arbeiten. Nicht, dass ich die ganze Zeit hier nicht gearbeitet hätte, aber meine Schreibereien bringen leider (noch?) kein Geld ein. Also habe ich mich in dieser Woche bei zwei Zeitarbeitsunternehmen via Internet beworben. Das erste war ein größeres Unternehmen; sie meldeten sich am nächsten Tag aus der Online-Bearbeitungs-Zentrale, um mit mir die Daten meiner Bewerbung mit mir abzugleichen. Ich würde dann von der zuständigen Filiale hören. Aber bis das seine Wege gegangen ist, wird es wohl noch ein paar Tage dauern.
An die zweite Firma habe ich gestern Vormittag meine Bewerbung geschickt; schon am Nachmittag bekam ich einen Anruf und zwei Angebote. Das eine kommt für mich nicht in Frage, weil es in Wolfsburg ist. Ich bin zwar zu vielem bereit, aber nicht, wenn mir durch zu lange Fahrtzeiten noch mehr Freizeit verloren geht. Für die andere Stelle habe ich nun am Montag einen Vorstellungstermin. Ich lass mich mal überraschen!

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Montag, 29. Januar 2001

Heute hatte ich also meinen Vorstellungstermin. Zu 95 % (oder sogar zu 99 %?) wird es klappen, und ich gehe demnächst wieder arbeiten.

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Dienstag, 30. Januar 2001

Heute habe ich das endgültige o. k. bekommen für die Stelle. Es geht am 12. Februar los, da vorher niemand für meine Einarbeitung verfügbar ist. Na ja, dann habe ich noch eine „Galgenfrist“ und kann mich nach dem wochenlangen Herumgammeln und Lange-Ausschlafen wieder vorsichtig mit dem Gedanken ans Früh-Aufstehen vertraut machen.

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Mittwoch, 31. Januar 2001

Ich werde demnächst umziehen. Nein, nicht ich selbst, nur mein virtuelles Ich. Mein Löwenmaul zieht zu einem anderen Provider um. Nachdem ich nun demnächst wieder hart arbeiten werde 😉 gönne ich mir den kleinen und gar nicht teuren Luxus. Endlich kein Werbefenster mehr und keine Umleitung auf eine andere Adresse!

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