März 1980

Samstag, 1. März 1980

März 1980

Mit Wilfried im Kino, anschließend im Cosy.

Freitag, 07.03.80

Mit Bischofsheimern im Augustinerkeller. Ziemlich albern. Wilfried ging mir auf die Nerven. Reinhard + Freundin wollten noch mal zu Wilfried Kaffee trinken, ich mußte mit, weil ich mit ihnen gefahren bin. Beschissen. Wilfried war ziemlich sauer auf mich, weil ich so abweisend war, hatte aber wahrscheinlich doch noch Hoffnung.

Samstag, 08.03.80

Date mit Bernd. Aber auch zur Party nach Bischofsheim eingeladen. Ich wußte aber schon, daß ich nicht hingehe. Im „Sounds“ gewesen. Dann noch vor seinem Haus im Auto gesessen. bis 4 Uhr morgens. Da hat die Sache angefangen. Ich war unheimlich verliebt.

Samstag, 15.03.80

Er hat Spätschicht, deshalb können wir uns nur am Wochenende sehen. Treffen am Main. Erst gegen 10:00 nach Mainz gefahren, in die Altstadt.

Sonntag, 16.03.80

Ziemlich lange spazieren gegangen. Ich habe mich über mich selbst geärgert, weil ich nicht mit ihm reden konnte. Er wollte mich am Sonntag nach Helsinki-Fahrt anrufen.

Mittwoch, 19.03.80

Genau 1 Monat nach 1. Treffen. Der große Schock. Ich kam nach Hause, fand Brief von ihm. Hatte Angst, ihn zu öffnen. Er schrieb, er wolle unsere Beziehung abbrechen. Training geschwänzt. Auf ihn gewartet, bis 23 Uhr in eisiger Kälte. Er hatte mich erwartet. Wir redeten noch einmal darüber. Ich verstehe ihn sehr gut. Er ist übrigens immer noch in mich verliebt, ich gefalle ihm immer noch, aber er kann mich jetzt nicht lieben (möglicherweise später). Ich möchte ihn nicht ganz verlieren, werde ihm schreiben, er mir auch, wir werden uns irgendwann wiedersehen.

Samstag, 22.03.80

Donnerstag und Freitag war ich doch noch ziemlich fertig deswegen. Das war auch der Grund, weshalb ich unbedingt weggehen wollte. Nachmittags war Elke bei mir und ich überredete sie, mit zum Semesterball nach Rüsselsheim (Fachhochschule) zu gehen. Es hat ihr allerdings nicht gefallen, ziemlich ausgeflippte Typen, anders als in Mainz. Sie ließ sich um halb 10 abholen. Mir gefiel es sehr gut, ich sah unheimlich viele bekannte Leute dort. Und ich traf Manfred (vom Rosenmontagsball), der auch dort studiert. Wir gingen dann ins „Candy“, aber dort gefiel es mir überhaupt nicht (die blödeste Discothek, die ich kenne), und deshalb fuhren wir nach Mainz, in eine Kneipe in der Altstadt. Dort hat es uns sehr gut gefallen. Kurz nach eins waren wir noch mal in der FHW, aber es war nichts mehr los, es sah ziemlich verwüstet aus. Er ließ sich dann noch meine Telefonnummer geben. Ich bin mal gespannt, ob er anruft (übrigens schon wieder ein Fußballer, dieses Mal aus Ginsheim).

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